- 16.07.08 16:59 #251
Bundeswehr im kalten Krieg
Schreib einfach eine PN an Skyblazer-Erwin hier im Forum (http://www.flugzeugforum.de/forum/pr...newpm&u=17669).
Er hat mir von "Und sie liebten sie doch" für wenig Geld eine DVD gebrannt...
-
16.07.08 16:59Flugzeugforum.de
Bundeswehr im kalten Krieg
- 16.07.08 17:10 #252
Bundeswehr im kalten Krieg
Wow, das ging aber schnell. Vielen Dank!
Gibt es irgendeine Möglichkeit, an den Film aus den 60er zu kommen?
- 18.07.08 05:07 #253Array
Bundeswehr im kalten Krieg
Da liege ich falsch :?! und muss mich selber korrigieren
1989 war es so:
DDO / Deutscher Anteil ENJJPT (T-37/T-38) - Sheppard AFB
1. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel (F-4E) - George AFB
2. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel (T-37/T-43 der USAF) - Mather AFB
und 1990 folgte die
3. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel (bei der Lufthansa) - Goodyear
Aber der Rest stimmt wenigstens!
- 18.07.08 06:21 #254
- 18.07.08 09:13 #255Array
Bundeswehr im kalten Krieg
Bevor ich mich wieder irre, frage ich lieber:
Die Fliegerhorstgruppe Faßberg - weiß jemand, wie die 1989 strukturiert war? Faßberg war ja ein Sonderfall. Da gabs zwar die Technische Schule 3 der Luftwaffe und den Tieffliegermeldedienst, aber fliegerisch genutzt wurde der Flugplatz vom Heeresfliegerregiment 10.
Nun hätte eine (keinem Geschwader zugehörige) Fliegerhorstgruppe in der üblichen Gliederung etwa so ausgesehen:
Stab
Flugbetriebsstaffel
Geophysikalische Beratungsstelle
Luftwaffensicherungsstaffel (aktiv, mit Ziviler Wache)
2 oder 3 Luftwaffensicherungsstaffeln als Geräteeinheiten
Flugabwehrkanonenbatterie als Geräteeinheit
Startbahninstandsetzungsstaffel als Geräteeinheit
Versorgungsstaffel
Kraftfahrzeugstaffel
Luftwaffensanitätsstaffel
Luftwaffenfeldersatzstaffel (Geräteeinheit)
Nun hatten aber die Heeresflieger in Faßberg
1. eine eigene "Flugsicherungsgruppe" (= Flugbetrieb)
2. ihre eigene Geophysikalische Beratungsstelle
3. eine eigene Versorgungsstaffel
4. zwei eigene Sicherungsstaffeln (Geräteeinheiten)
Was hatte dann die Fliegerhorstgruppe der Luftwaffe?
- 07.08.08 17:38 #256
Bundeswehr im kalten Krieg
Moin Dragoner,
ich sehe, Du hast die Antwort schon:
http://63.99.108.76/forums/index.php...c=24760&st=300
Was ich mich nun frage: Wohin gehörten die Warte vom LW-X-Servicing? Zur Schule?
LG
El
- 07.08.08 23:10 #257Array
Bundeswehr im kalten Krieg
Äh... pardon, wenn ich auf der Leitung stehe, aber welche Antwort hätte ich schon? Fliegerhorstgruppe Faßberg? Da weiß ich lediglich, dass es eine Flugbetriebsstaffel und eine Versorgungsstaffel gegeben hat, aber ich weiß nicht, ob da nicht noch weitere Einheiten waren. Eine Wartungs- und Instandsetzungsstaffel z.B. Kann aber auch sein, dass das alles war und das Cross-Servicing von der Technischen Schule durchgeführt wurde. Ist aber reine Vermutung. Wenn die Briten, Amerikaner und Franzosen einmal im Jahr übten, war ja immer mächtig Betrieb da.
- 18.08.08 21:29 #258Array
Bundeswehr im kalten Krieg
Inzwischen kann ich mir selber antworten:
Die Fliegerhorstgruppe Faßberg setzte sich 1989 zusammen aus
- Stab FlgHGrp
- Flugbetriebsstaffel
- Versorgungsstaffel
- Luftwaffensanitätsstaffel
- 23.08.08 10:59 #259Array
Mobile Radarflugzeugmeldestellen
Im Zuge der Recherchen für die Bundeswehr-OOB von 1989 stoße ich immer wieder auf Hinweise, denen zufolge es im Zusammenhang mit dem Luftverteidigungssystem GEADGE auch zwei mobile Radaranlagen gegeben hat. Ich konnte bisher aber nichts Konkretes dazu finden, vor allem nicht, welche Geräte das waren und welche Einheit diese Anlagen betrieb.
Quelle, z.B. Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie von 1985, Zitat:
GEADGE (German Air Defence Ground Environment): Luftverteidigungssystem, umfaßt im wesentlichen Anlagen zur Erneuerung der Gefechtsstandselektronik und der Fm-Einrichtungen im Bereich der 4. ATAF. Umrüstung von: 1 LV-Sektorgefechtsstand, 4 Radarflugmelde-/Leitzentralen, 3 abgesetzte Radarflugmeldestellen, 2 mobile Radarflugzeugmeldestellen und 1 Versuchs-/Ausbildungsstellung.
Mit dem LV-Gefechtsstand war das SOC-3 in Börfink gemeint, die 4 Radarflugmelde-/Leitzentralen waren die CRCs in Meßstetten (das ab 1988 auch als SOC-4 fungierte), Börfink, Lauda-Königshofen und Freising, die 3 abgesetzten Radarflugmeldestellen waren Gersfeld (Wasserkuppe), Hof (Döbraberg) und Regen (Großer Arber), mit der Versuchs- und Ausbildungsstellung war vermutlich Bunker KONRAD in Kleinaitingen gemeint - aber wer/was/wo waren die beiden mobilen Einheiten?
- 23.08.08 16:37 #260
Bundeswehr im kalten Krieg
Ich könnte mir vorstellen das mit den beiden möbilen Radaranlagen die Skyguard-Container gemeint waren. Diese wurden zur Aufspürung von "Tiefflugvergehen" beschafft.
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