- 12.05.06 16:05 #51
Eurofighter Typhoon
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12.05.06 16:05Flugzeugforum.de
Eurofighter Typhoon
- 13.05.06 15:11 #52
Austria €F
Richtig,u.a. sind die ersten 6 Rumpfmittelteile bereits von EADS Augsburg gefertigt,
Zitat von Dr. Seltsam
und gehen jetzt nach und nach zur Endmontage nach Manching @ Schwammerl :p
- 16.05.06 04:56 #53Array
Eurofighter Typhoon
So verdreht wie der Kerl ist, müßte die Regierung dem doch sowas von Feuer unterm Hintern machen können...
Mir fallen da spontan mehre Dinge ein. Zuerst könnte man ja seine inhaltlosen Behauptungen sowas von zerlegen... dann könnte man den doch sicher drankriegen, für das veröfffentlichen von VS-Material usw...
- 17.05.06 13:48 #54
Eurofighter klagt nun selbst
Bereits zum fünften Mal gibt es morgen eine Parlaments-Sondersitzung zu den Eurofightern, auf Betreiben der SPÖ. ...
Aus Wettbewerbsgründen hat auch die Firma Eurofighter größtes Interesse, dass der mit Österreich ausverhandelte Vertrag nicht für jedermann, und folglich auch für die Konkurrenz ersichtlich, offen da liegt. Wegen der nunmehrigen Veröffentlichung von Vertragsteilen sehen die Bayern daher ihre Geschäftsinteressen verletzt und haben bei der Staatsanwaltschaft Wien Anzeige wegen Verletzung der Amtsverschwiegenheit erstattet.
Eurofighter-Boss Alyoisius Rauen erklärt warum: Eurofighter sei in vielen Export-Kampagnen unterwegs, in Griechenland, Saudiarabien, Türkei, Dänemark, Norwegen und in Japan. Dabei gehe es um eine Summe von mehreren Milliarden Euro. Und die Wettbewerber hätten an jedem Detail Interesse. Über die genannten Länder hinaus macht sich Eurofighter auch Hoffnungen auf lukrative Aufträge in Indien und der Schweiz. Ob bei der Anzeige viel herauskommen wird, sei einmal dahingestellt. Ist wohl eher fraglich.
Die Kritik, dass Österreich zu besonders schlechten Bedingungen die 18 Maschinen gekauft habe, weist Rauen übrigens zurück. Das sei ein branchenüblicher Vertrag, entgegnet er. Die Frage, ob bei einem Ausstieg, nebst Bezahlung der bereits angefallenen Kosten für die gekauften Kampfjets, auch die bereits fixierten Gegengeschäfte rückabgewickelt werden müssten, beantwortet der Eurofighter-Chef nur indirekt. Es sei davon auszugehen, dass es für alles Regeln im Vertrag gebe, sagt er.
Demnächst, Ende Mai, wird wieder ein Gegengeschäftsjahr abgerechnet, 2005 diesmal. Beim Militärflugzeugbauer rechnet man mit ähnlichen Summen wie das Jahr zuvor. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 wurden vom Eurofighter-Stammkonzern EADS etwa 330 Millionen Euro an Gegengeschäften eingereicht, davon sind vom Wirtschaftsministerium dann 265 Millionen anerkannt worden. Die Verpflichtung lautet, innerhalb von 15 Jahren vier Milliarden Euro an Gegengeschäften abzuwickeln.
Zum Programmstand ist zu sagen: 81 Flugzeuge wurden... ausgeliefert. ....
Österreich soll in ziemlich genau einem Jahr mit den ersten vier Maschinen bedient werden.
Der Grün-Abgeordnete Peter Pilz erklärte in einer Aussendung, Klagsdrohungen und Anzeigen könnten parlamentarische Kontrolle nicht verhindern. Man werden sich nicht einschüchtern lassen und "weitere Teile des dubiose Eurofighter-Vertrages veröffentlichen", so Pilz.
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer sieht in der Eurofighter-Anzeige die Bestätigung, dass die veröffentlichten Vertragsteile korrekt sind: So eine Klage reiche man nur ein, wenn die veröffentlichten Aussagen den Tatsachen entsprechen, so Gusenbauer.
17.05.06
http://oe1.orf.at/inforadio/64277.html?filter=3
- 18.05.06 12:48 #55
Pilz übt weitere "Kritik" zu Eurofighter
Der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz übt wieder scharfe Kritik an weiteren Details aus dem Eurofighter-Vertrag. Demnach würde das Verteidigungsministerium für ein Flugzeug um 26,6 Prozent mehr bezahlen als die deutsche Luftwaffe. Außerdem handele es sich bei den Geräten der bestellten Tranche 2 nicht um Abfangjäger sondern um Jagdbomber - ohne spezifische Ausrüstung, wie Pilz betonte. Er forderte erneut einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss.
"Von allen bisherigen Bestellern zahlt Österreich den höchsten Preis", so Pilz. Er verglich den Anschaffungspreis von 108,33 Millionen Euro mit dem der deutschen Luftwaffe: Diese würde lediglich 85,55 Millionen Euro für ein Modell zahlen, also 22,78 Mio. weniger. Dafür gebe es keine sachliche Begründung, legte Pilz nach, um Interessen der Republik könne es sich wohl kaum handeln.
....
Noch ein weiteres Detail aus dem Vertrag ist den Grünen ein Dorn im Auge: Das Verteidigungsministerium habe laut Vertrag Jagdbomber bestellt, obwohl Abfangjäger ausgeschrieben gewesen seien. Dazu habe man auf jegliche spezifische Ausrüstung für Jagdbomber ausdrücklich verzichtet, "wir haben ein Hochleistungsgerät, das wichtige Hochleistungsfunktionen nicht erbringen kann", ist sich der Grün-Politiker sicher.
Auch die Festlegung von Entwicklungskosten für die Eurofighter sei für Pilz nicht erklärbar, da die Flugzeuge bereits fertig entwickelt seien. Bei den erwähnten Preis von 108,33 Mio. Euro pro Anschaffung handle es sich außerdem lediglich um einen "Fly-away-Preis", zusätzliche Infrastruktur würde insgesamt rund 322 Mio. Euro mehr kosten.
...
http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=i&id=559638
Aha, Preisunterscheid ! Weiss der Herr Pilz eigentlich wieviele Flugzeuge Deutschland erwerben wird und wieviele Österreich ?
Weiss er denn auch welche Leistungen in Deutschland nicht von der Eurofighter GmbH erbracht werden ?
Weiss er überhaupt was er da macht :?! :?!
Hier werden einige Auszüge aus dem Vertrag veröffentlicht:
http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=i&id=559640
- 19.05.06 15:55 #56Array
Eurofighter Typhoon
Da dies mein erster Post ist, möchte ich bitten mich wegen evtl. unterlaufenden Fehlern nicht direkt auseinander zu nehmen.
Was mich an der ganzen Geschichte, die grad in Ö abgeht interessieren würde ist, ab wann die Eurofighter GmbH 'ne Möglichkeit hat Ö wegen Geheimnissverrats, o.ä. zu verklagen. Das müsste doch spätestens nach der Veröffentlichung von militärischen Vertragsteilen gehen. Welche Summen würden in einem solchen Fall zusammen kommen?
Sollte es zu weiteren Veröffentlichungen oder gar einem Ausstieg kommen, wird dann noch irgendein Hersteller (China mal ausgenommen) Ö neue, noch nicht produzierte Maschinen liefern wollen?
- 19.05.06 16:08 #57
Eurofighter Typhoon
@Gilbert1980
Zitat von Gilbert1980
Willkommen im FF !
Also ich an der Stelle von Eurofighter GmbH würde schon jetzt klagen, da der kaufmännische Teil wenn nicht ausgeschlossen, meisst auch unter Vertraulichkeit fällt. Ist ja auch logisch wegen besonderer Abmachungen, Rabatte oder wegen irgendwelche Zahlenspielchen darine, die dem Wettbewerber Rückschlüsse erlauben / erlauben könnten.
Nun was eine "Neulieferung" oder auch "Neuausschreibung" betrifft, dies ist in allererster Frage eine politische Fragestellung.
Will Österreich überhaupt Jagdflugzeuge in dieser Qualität und Quantität betrieben ?
Herr Pilz, so scheint es mir, ist da wohl eher der Meinung das Österreich überhaupt keine Jagdflugzeuge, egal welcher Hersteller, benötigt.
Abrüstung durch Un-Rüstung sozusagen.
- 19.05.06 16:18 #58
Eurofighter Typhoon
Das find ich interessant:
"33. Sonstiges
33.6 Das BMLV verpflichtet sich, die Vertragsgegenstände oder jegliche andere Teile, Informationen, Dokumentationen, Technologien oder Material (ob eingestuft oder nicht), die unter diesem Vertrag geliefert wurden, nicht ohne schriftliche Zustimmung der EF an Dritte zu verkaufen, zu verleasen oder anderweitig zu Gunsten Dritter zu verfügen. (...)
aus http://www.diepresse.com/Artikel.asp...rt=i&id=559640
da müsste der Vertrag selbst auch drunter fallen oder :?!
- 19.05.06 16:43 #59Array
Eurofighter Typhoon
Bin kein Jurist, aber der Artikel im Grundgesetz, der die Unveränderbarkeit der ersten 20(?) Artikel gewährleistet, schützt sich, obwohl nicht drin steht, auch selber.
Zitat von Erdferkel
Ob das übertragbar ist, k.A..
- 13.06.06 20:08 #60
Eurofighter Typhoon
Jetzt sind Sie sogar schon weiter:
Zitat von Dr. Seltsam
Dienstag, 13. Juni 20061. Eurofighter für Österreich präsentiert.
Verteidigungsministerium und Eurofighter-Verkäufer EADS versuchen, der Kritik an der Beschaffung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Am Dienstag präsentierten sie in Manching bei München das erste für Österreich gedachte Flugzeug, den "AS001" ("Austrian Singleseater 001").
Das Flugzeug, das kommendes Frühjahr nach Österreich überstellt werden soll, befindet sich in der Endmontage. Derzeit steht ein Verkabelungstest auf dem Programm. Die ersten Testflüge sind für Anfang kommendes Jahr vorgesehen. Verteidigungsminister Günther Platter kritisierte, dass Vertreter von SPÖ und Grünen, die den Eurofighter ablehnen, der Einladung nach Manching nicht gefolgt seien.
http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=235849
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