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Deutsche, irische und britische Helikopterpiloten übten in der Steiermark.

Das Bundesheer schult heimische und ausländische Flugzeugführer in einem Hubschrauber-Hochgebirgslandekurs im obersteirischen Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal. Diese Wochenende geht der zweiwöchige Kurs zu Ende, an dem genau die Hälfte der Teilnehmer aus befreundeten Staaten kommt. Neben rund 15 Bundesheer- nahmen auch 15 deutsche, zwei irische und ein britischer Pilot teil und perfektionierten ihr Können beim Fliegen und Anlanden im hochalpinen Gelände.

Piloten. Als Übungsgebiet für die insgesamt sieben österreichischen und vier deutschen Hubschrauber - vom Typ Alouette III, OH 58 Kiowa und Augusta Bell 206 Jet Ranger bis hin zum EC 135 Eurocopter der deutschen Luftwaffe standen die Niederen und die Hohen Tauern bis nach Tirol auf dem Flugplan. Die Piloten aus Großbritannien und Irland saßen dabei am Steuerknüppel der österreichischen Alouette III.

Ausbildung. Ziel der Ausbildung war neben dem Erkunden und Auswählen geeigneter Landeplätze im Hochgebirge das Starten und Landen des Hubschraubers mit maximalem Abfluggewicht auch in unebenem Gelände, auf Fels und Eis sowie das Arbeiten mit der Seilwinde. "Aber auch das Herantasten an die physische und psychischer Leistungsfähigkeit der Piloten und das Ausloten der technischen Grenzbereiche des Fluggerätes standen auf dem Programm", so ein Heeresoffizier. Nur so würden die Piloten optimal für ihren Einsatz im Hochgebirge und bei der Verwendung von Zusatzausrüstungen auch unter erschwerten Bedingungen ausgebildet werden können, hieß es. Der Hochgebirgslandekurs wurde bereits mehrmals vom Hubschraubergeschwader aus Aigen im Ennstal ausgerichtet.