Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

Diskutiere Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972 im NVA-LSK Forum unter Einsatz bei; Ist sie wirklich schon tot? Hier steht nichts davon: http://de.wikipedia.org/wiki/Vesna_Vulovi%C4%87

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  1. #11

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    Ist sie wirklich schon tot?
    Hier steht nichts davon:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vesna_Vulovi%C4%87

    •   Alt 12.12.07 22:56
      Flugzeugforum.de

      Avatar von Flugzeugforum.de

      Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

       

  2. #12

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    Vor einigen Wochen wurde sehr wahrscheinlich ein Interview im Zusammenhang mit einer möglichen Reportage mit ihr geführt, zumindest ich habe nicht gehört, dass die Dame in der Zwischenzeit gestorben ist.

    Gruss, IB M87

  3. #13

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    Zitat Zitat von Christian K Beitrag anzeigen
    Ist sie wirklich schon tot?
    Hier steht nichts davon:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vesna_Vulovi%C4%87
    der NTSB-Bericht spricht von FL 100, der Wikipedia-Eintrag von 10.116 Metern, was ca. FL 330 bedeuten würde.. :?!

  4. #14

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    Die offizielle Version spricht von FL330.
    Da aber angeblich neue bisher nicht gekannte Geheimdienstdokumente aufgetaucht sein sollen, wird der Absturz der DC-9 aktuell neu recherchiert.

    Mehr kann ich dazu nicht schreiben.

    Gruss, IB M87

  5. #15
    Array Avatar von Bleiente

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972


  6. #16
    Array Avatar von Bleiente

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    Doch dass dieses Wunder gar keines war, zeigen die Geheimdienstakten, die der ARD-Hörfunk in Prag nun zusammen mit dem Luftfahrtexperten Tim van Beveren ausgewertet hat.
    Augenzeugen berichtet der Staatssicherheit, dass sie das Flugzeug noch vollständig gesehen hatten, da die Wolkendecke niedrig war, konnte es in diesem Moment nur wenige hundert Meter über dem Erdboden gewesen sein. Auch war das Trümmerfeld zu klein für einen Absturz aus großer Höhe, dies ist nur einer von zahlreichen Beweisen, Für eine Erfindung des Geheimdienstes. Das Trümmergebiet war viel zu klein für einen Absturz aus großer Höhe, bestätigt ein serbischer Luftfahrtexperte, der damals selbst an der Unfallstelle war. ''Ich denke, die Auflösung des Flugzeuges geschah ungefähr zweitausend bis dreitausend Fuß vor dem Aufschlag'', so Zlatko Veres. Vulovic ist heute 59, sie weiß wegen eines Gedächtnisverlusts nicht, was wirklich passiert war. ''Das letzte, an was ich mich erinnere, ist, dass ich mit meiner Crew zum Flugzeug gegangen bin'', so Vulovic. Dennoch, es gibt keinen Zweifel: Der Rekordsturz war eine Erfindung. Die Geheimdienste der Tschechoslowakei und Jugoslawiens hatten Hand in Hand gearbeitet, um einen furchtbaren Irrtum zu vertuschen.
    Die Piloten des jugoslawischen Flugzeuges hatten nach einem Zwischenfall an Bord wohl verzweifelt eine Notlandung versucht, kamen dabei in militärisch sensibles Gebiet und wurden sehr wahrscheinlich von der tschechoslowakischen Luftwaffe abgeschossen, das legen Zeugenaussagen nahe.'' Die Maschine flog weiter'', so der Luffahrtexperte van Beveren. ''Die Piloten mussten auf eine Höhe kommen, in der die Passagiere wieder normal atmen konnten. Schon deshalb mussten sie in einen rapiden Sturzflug, für den es ein klares Verfahren gibt. Dazu passt auch das Wenige, was man vom Flugdatenschreiber weiß. Die letzen Werte, die aufgezeichnet wurden, deuten auf so einen Sinkflug. Dabei verließen die Piloten die sonst übliche Flugbahn. Sie schwenkten weg. Darauf waren sie trainiert, weil sie sonst Gefahr gelaufen wären, mit einer auf niedrigerer Höhe in entgegengesetzter Richtung fliegenden Maschine zusammenzustoßen''.
    http://www.swr.de/nachrichten/-/id=3...374254/r9kh87/

    Im Radio kann man sich Hornungs Stück "Der Tag, an dem Vesna Vulovic vom Himmel fiel" zum Beispiel am Samstag um 9.05 Uhr auf SR2 anhören.
    http://www.fr-online.de/in_und_ausla...42b1efeade75db

  7. #17
    Reinhard
    Avatar von Reinhard

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    @IberiaMD-87,
    "Die offizielle Version spricht von FL330.
    Da aber angeblich neue bisher nicht gekannte Geheimdienstdokumente aufgetaucht sein sollen, wird der Absturz der DC-9 aktuell neu recherchiert.
    Mehr kann ich dazu nicht schreiben."

    Mittlerweile ist mehr als ein Jahr ins Land gegangen.Hindert Dich denn immer noch irgendwas Geheimnisvolles,dazu was zu schreiben ???

  8. #18

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    tageschau.de schreibt was dazu, gerade gefunden:

    Geheimdienst erfand Rekord
    Vom Himmel gefallen - das Wunder der Vesna Vulovic

    Ohne Fallschirm soll die Stewardess Vesna Vulovic 1972 einen Flugzeugabsturz aus 10 Kilometern Höhe überlebt haben, so steht es im Guinness-Buch der Rekorde. Doch stimmt die Geschichte? ARD-Recherchen ergaben: Die Story vom Rekord- Sturz war eine Erfindung von Geheimdiensten.

    Von Peter Hornung, ARD-Hörfunkstudio Prag

    Es war ein kalter Mittwochnachmittag im Januar, an dem das kleine Dorf Srbska Kamenice aus seiner Ruhe gerissen wurde. Krista Henke war damals 22. Sie erinnert sich. "Als ich zur Tür raus kam, da habe ich Lärm gehört und zum Himmel geschaut, und da war ein Flugzeug. Es war ein Lärm, ein großer Lärm, als würde etwas brennen, als gäbe es Feuer". Ein großes Flugzeug stürzte ab, ein Moment, der sich den Dorfbewohnern ins Gedächtnis brannte. "Ich habe geschaut und da, auf die Wiese, fielen Menschen. Ich habe so einen Schock bekommen und hysterisch geschrien: Ein Flugzeug ist abgestürzt, wir müssen helfen", so Zdenek Kubik, ein weiterer Augenzeuge.

    "Wunder" der Luftfahrtgeschichte

    Sie fanden die Stewardess Vesna Vulovic. Wimmernd und schwer verletzt lag sie im Wrack der jugoslawischen DC-9, die auf dem Weg von Skandinavien nach Zagreb gewesen war. Alle anderen waren tot, 27 Menschen. Was war passiert? Sofort erklärte das Regime in Belgrad, es habe eine Explosion gegeben an Bord der Maschine - in 10.000 Metern Höhe. Kroatische Terroristen hätten einen Anschlag verübt, so die offizielle Lesart. Das sei richtig, sagt Jiri Srajbr, damals Offizier der tschechoslowakischen Staatssicherheit und Mitglied der Untersuchungskommission. "Von der jugoslawischen Botschaft erhielten wir die Nachricht, dass sich diese kroatischen Terroristen zu dem Anschlag bekannt haben. Sie hätten eine Bombe in den Gepäckraum gelegt. "Wir wussten, dass diese Ustascha eine faschistische Organisation war, die Interesse am Zerfall Jugoslawiens hatte", so Srajbr.
    Weiter unten im Text steht was von

    kamen dabei in militärisch sensibles Gebiet und wurden sehr wahrscheinlich von der tschechoslowakischen Luftwaffe abgeschossen, das legen Zeugenaussagen nahe.
    viele Grüße
    Alex

  9. #19
    Reinhard
    Avatar von Reinhard

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    Ich denke mal,diese Räuberpistole gehört auf den "Müllhaufen der Geschichte".
    Mit Fla-Raketen wurde zu der Zeit vom "Ostblock" in Europa überhaupt nichts beschossen.Und genauso vorsichtig gingen in den 70-er und 80-er Jahren die Jagdflieger in Osteuropa mit Luftraumverletzern um.
    Immerhin stürzte das Flugzeug in oder dicht neben der A-4 runter,damit sollte auch klarsein,daß es vorher5 auch in ganz normalen Luftverbindungswegen flog,und .
    Die Veith'sche Explosion von Irgendwas am Boden in Cottbus ist sowieso sehr erklärungsbedürftig und mit dem gleichzeitigen Absturz eines in der Luft in 10 km Höhe fliegenden Flugzeug schon aus physikalischen Gründen nicht erklärbar.
    "militärisch sensibles Gebiet" bedarf eigentlich keines Kommentars.Weil hier sich nicht alle mit den Gegenheiten des Kalten Krieges auskennen,schreib ich mal trotzdem meinen Senf dazu:
    In der DDR lagen unter oder dicht neben der A-4,den "Korridoren" und der BKZ jede Menge Kasernen,Fla-Raketenstellungen und Truppenübungsplätze der Russen und der NVA.Da flogen täglich jede Menge Flugzeuge drüber.
    Was konnte es in der CSSR unter einer internationalen Luftfahrtststraße für ein "militärisch sensibles Gebiet" geben? Einen Atom-U-Boot-Stützpunkt?
    Eine ICBM-Basis? Ein Atomwaffentestgelände???Eine Atomwaffenfabrik?
    Oder eine Schuhfabrik,damit die russischen Horden nicht barfuß nach Paris marschieren sollten ?

  10. #20
    Array Avatar von Musikant76

    Jugoslawische DC-9 über Hinterhermsdorf explodiert - 1972

    Sorry, aber diese Diskussion basiert auf einer recht vagen Kenntnis der neuen Geschichte. Vielleicht wäre es besser, sich genauer damit zu beschäftigen, um fundiert diskutieren und kritisieren zu können.

    "Militärisch sensibles Gebiet" ist natürlich sehr allgemein (das könnte fast für das gesamte Gebiet des Warschauer Vertrages gelten)- und natürlich flogen auf der A-4 stündlich zig Flugzeuge über den Norden der CSSR. Allerdings: In der nun erzählten Geschichte geht es darum, dass eine Passagiermaschine nach einem Zwischenfall auf Reiseflughöhe (FL 330) und dem Ausfall der Bordstromversorgung in einen rapiden Sinkflug übergehen musste. Die Maschine konnte sich nicht mehr identifizieren, hinzu kam, dass die Maschine 30 Minuten zu früh war. Außerdem sind schon über der DDR Kommunikationsprobleme zwischen der zivilen und der militärischen Flugüberwachung dokumentiert ("FTL keine Tel.verbindung").

    Und außerdem: Beweise gibt es für das "erfundene Wunder", nämlich die Tatsache, dass die DC-9 in nur wenigen hundert Metern Höhe auseinandergebrochen ist, der "Weltrekord" somit von den Untersuchern der Tschechen-Stasi erfunden wurde. Alles andere ist als Vermutung gekennzeichnet, wenngleich mit dem Zusatz "wahrscheinlich".

    Außer "Räuberpistole", "unwahrscheinlich", "wer weiß, ob das stimmt" hab ich bisher noch keine fundierten Einwände gehört oder gelesen. Aber eine Räuberpistole ist meines Erachtens viel mehr die ursprüngliche Geschichte, wo mir was von den bösen Ustascha erzählt wurde (das waren sie ja, wie wir alle wissen, nur waren sie nicht an allem Übel dieser Welt schuld) und vom wundersamen Überleben eines Menschen, der 10 Kilometer in die Tiefe gestürzt sei und das trotzdem überlebt habe. Die Story zieht mir viel mehr die Schuhe aus, als das was jetzt erzählt wird.

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