Die zentralasiatische Republik Kasachstan hat den Start von sieben Satelliten vom Weltraumbahnhof Baikonur vorerst verboten.
Das teilte die kasachische Raumfahrtbehörde Kazkosmos am Montag mit. Grund dafür sei das Fehlen eines Abkommens über die Nutzung eines neuen Gebiets auf dem Territorium Kasachstans, auf das abgediente Stufen von Trägerraketen niedergehen würden.
Es geht um den für 23. Mai geplanten Start des europäischen Wettersatelliten MetOp-B, um den für 7. Juni geplanten Start von zwei russischen Satelliten, des weißrussischen BKA-Raumapparates, der kanadischen ADS-1B und des deutschen Satelliten TET-1 gleich mit einer Rakete sowie um den für August geplanten Start des russischen Satelliten Resurs-P. "Die Starts dieser Raumapparate waren Ende 2011 nicht mit der kasachischen Seite abgestimmt worden. Bei diesen Missionen muss ein neues Gebiet für den Niedergang abgedienter Raketenstufen festgelegt werden, das nicht vom Vertrag zur Pacht des Weltraumbahnhofs Baikonur vom 10. Dezember 1994 vorgesehen ist. Die russische Seite wurde rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt", hieß es in der Mitteilung von Kazkosmos.

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