- 01.12.11 07:02 #1031
Neuigkeiten NKF Schweizer LW
Seid Ihr etwa mit dem EUFI nicht zufrieden?Ich zum Beispiel schau mit einem - nein eigentlich sind es beide - neidischen Augen zu euch rüber.
Ohne die schweizer Entscheidung mit dem ganz großen Fachwissen beurteilen zu können,
halte ich die "Gripen-Lösung" so quasi aus dem Bauch heraus auch für die sinnvollste.
Gruß
Maik
-
01.12.11 07:02Flugzeugforum.de
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- 01.12.11 07:09 #1032
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- 01.12.11 08:13 #1033
- 01.12.11 08:36 #1034
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Da bin ich mir auch sicher. Denn heute kommt es unter Legacy-Flugzeugen wirklich nur noch drauf an, wer zuerst die Rakete abfeuern kann. Da die alle eine miese RCS (mit externer Bewaffunung / Hirschgeweih sowieso) aufweisen, ist das bei allen Kampfflugzeugen in etwa gleich. Ich glaub selbst BVR kann der Tiger mit einem modernen Radar da gut mitmischen. Und im Dogfight gibts sowieso kein Entrinnen gegen eine AIM-9X, da muss man gar nicht Flächbelastungen diskutieren.
So gesehen glaub ich, ist der Gripen die Variante (3 Eurocanards) wo am wenigsten Geld verlocht wird ... aber halt immer noch viel zu viel für das was es unter dem Strich bringt.
Ne Volksabstimmung wirds sicher geben und ich glaub dort wird das nicht durchfallen, denn von Rechts werden wieder diverse Untergangsszenarien und Armeeabschaffungsmärchen aufgetischt, dass am Schluss die Bevölkerung wieder verunsichert den Flugzeugen zustimmen wird. Und ich glaub mit dem VW (Gripen) hat der Maurer für die Volksabstimmung auch den richtig Typ ausgewählt. Der FIAT(Tiger) hätte aber für die nächsten 9 Jahre auch locker gereicht, schade dass man das Volk in diesen Dingen leider immer wieder belügt.
- 01.12.11 10:39 #1035
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Im Unterschied zu den Angst-Initiativen der letzten Jahre kostet es diesmal aber etwas. Und bekanntlich fürchtet sich die Klientel der Sünneli-Partei vor Steuern fast noch mehr als vor Ausländern... Und nur zu viele werden den kurzfristigen Profit (niedrige Steuerbelastung) über den langfristigen Nutzen (Sicherheit) stellen. Wenn man sich beispielsweise die Kommentare der Online-Zeitungen ansieht, so wird klar: Bei der SVP und der Anhänger ihrer Initiativen gibts nur zum Teil eine rechts-konservativ-national-patriotische Einstellung. Bei vielen sind es rein finanzielle Motive, die sie sich durch konsequenten Staatsabbau erhoffen. Und da passen neue Kampfflugzeuge definitiv nicht ins Konzept.
- 01.12.11 10:56 #1036Array
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Waren denn die F-18 1993 gratis? Beim Kauf des Gripen geht es um 600 Mio Fr zusätzliche Einnahmen, die es braucht. Der Maximalbeitrag für die Kampjets sind 3,1 Mrd Fr. Schlussendlich sind es vielleicht sogar etwas weniger, denn das VBS will mit dem Preis noch verhandeln... Dieses Geld braucht es jedoch erst in 8-9 Jahren. Wenn der Bund jedes Jahr etwas ins Kässeli tun, sind das gerade einmal 75 Mio Fr. pro Jahr. Wenn man die Gesamtkosten des Kaufs über 30 Jahre betrachtet, kosten uns diese Flugzeuge praktisch nichts. Aber es ist klar, die Kampfjetgegner wollen das natürlich ausspielen und suchen Verbündete bei den Sparopfern. Das ist jedoch bereits gescheitert, denn weder der Bauernverband, noch die CVP oder die ÖV-Verbände sind bereit, mit den Armeeabschaffern zusammen zu arbeiten.
- 01.12.11 12:02 #1037
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@_Micheal
Geb dir Recht, dass ist in das Schlüsselargument.
Wer bezahlt den Preis? Soziales, Bauernsubventionen, Bildung ... u.s.w. Je nachdem wer Federn lassen muss, wird vermutlich ein Nein einlegen.
Nö aber die Hornets waren wirklich besser als das was das umliegende Ausland zu bieten hatte, also kann man auch von einem Sicherheitsgewinn sprechen. Das was jetzt gekauft wird ist nicht sinnvoll, denn wir haben ja auch nach dem Kauf, kein besseres Material um einen zahlenmässig überlegenen Gegner abwehren zu können. Ich seh hinter diesem Kauf keinerlei Logik die im Kriegsfall aufgehen könnte, also kann man sich das Geld sparen.
Wenn du die 40000 Franken die jeder Bauer im Durchschnitt pro Jahr geschenkt erhält, auf die gesamte Bevölkerung als Last verteilst, macht das auch nicht viel aus. Es ist leider die Summe aller unvernüftigen Ausgaben die das Problem ergibt.Wenn man die Gesamtkosten des Kaufs über 30 Jahre betrachtet, kosten uns diese Flugzeuge praktisch nichts.
Wenn das Geld dann wirklich beim jeweiligen Verband gestrichen wird, wird sich zeigen wieviel Freude die noch an der Jet-Beschaffung haben.Aber es ist klar, die Kampfjetgegner wollen das natürlich ausspielen und suchen Verbündete bei den Sparopfern. Das ist jedoch bereits gescheitert, denn weder der Bauernverband, noch die CVP oder die ÖV-Verbände sind bereit, mit den Armeeabschaffern zusammen zu arbeiten.
- 01.12.11 13:38 #1038
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Diese 75 Millionen müssen, soweit ich weiss, aber grösstenteils durch Einsparungen finanziert werden. 75 Mio, das sind irgendwo zwischen 300 und 1000 Vollzeitstellen, die der Staat also nicht finanzieren kann. Das ist nicht ganz ohne, denn im Gegensatz zur Darstellung gewisser Parteien, arbeiten Staatsangestellte sehr wohl etwas. Man kann beispielsweise nicht einfach einen Lehrer oder einen Verwaltungsangestellten weniger haben und dann denken, dass die Arbeit trotzdem gemacht wird.
Damit werden die Gegner auch argumentieren. Gerade in der Mitte, wo viele Leute keine allzu gefestigte Meinung zum Kampfjet haben, dürfte das Argument noch den einen oder anderen zum Umdenken bewegen.
- 01.12.11 14:06 #1039Array
- 01.12.11 14:30 #1040
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Dann darf man aber keines von diesen 3 Flugzeugen kaufen ... sag ich doch immer. Du kannst doch nicht 100 Millionen für ein Flugzeug was nur Luftpolizei ausführen soll, ausgeben. So was Unsinniges, diese Aufgabe erfüllt ein Tiger oder T-50 Golden Eagle 3x effektiver. Die benötigen nur ein Bruchteil an Wartung, Sprit und Personalaufwand. Ich kann gut mit einer solchen Lösung leben ... aber all die Spotter und Flugzeugfans hier nicht.
Man sieht es ja auch an Österreich, die unterhalten jetzt eine Pseudoluftwaffe wo man mit 15 Eurofighter, Luftpolizei für 80000.- pro Flugstunde bewerkstelligt, das ist wirklich unsinnig. Nicht zuletzt deshalb wollen die unsere Tiger wieder einführen. Und für einen allfälligen Kriegsfall haben die Österreicher ja auch nichts Taugliches.
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