- 04.08.09 16:30 #91
PC-21 Schweizer Luftwaffe
ähm, irgendwie nicht ganz logisch. Aber was solls... Oder anders gefragt, was für Flüge finden denn mit dem Trainer statt...?Ab 20. August 2009 bis Ende 2010 finden keine Ausbildungsflüge mit den PC-21 statt, weshalb die Luftwaffe die speziellen Lufträume Hohgant und Speer vorübergehend nicht benötigt. In den besagten Gebieten finden dennoch Flüge mit PC-21 statt, allerdings in vermindertem Ausmass
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04.08.09 16:30Flugzeugforum.de
PC-21 Schweizer Luftwaffe
- 04.08.09 17:02 #92Array
PC-21 Schweizer Luftwaffe
Doch, es ist schon logisch.;) Es finden keine Ausbildungsflüge für die Pilotenschüler statt, sondern andere Flüge für Fluglehrer etc.
Es wird, wenn es mich nicht täuscht, individuelle Trainings (IT's) für die Fluglehrer geben. Aber auch zur Nachbearbeitung der ersten Pilotenklasse und zur Vorbereitung der nächsten wird es vielleicht noch weitere Flüge geben. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es weitere Erprobungs- und Testflüge geben wird. Bisher gab es nämlich noch keine Pc-21 Nachtflüge (von einer Ausnahme abgesehen). Auch ein Einsatz am WEF halte ich für nicht ausgeschlossen. Schlussendlich geht es darum, mehr Erfahrungen zu sammeln. Das ist nicht nur die für Luftwaffe wertvoll, sondern auch für weitere Käufer, weil die CH-Luftwaffe der Referenzkunde ist.
Sehe ich das richtig: Die Pilotenklasse 2005 wird im Sommer 2010 ihre Ausbildung auf dem Pc-7 beginnen und Ende 2010 abschliessen. Anschliessend werden sie anfangs 2011 ein Jahr lang Pc-21 fliegen?
- 15.11.09 05:25 #93Array
2 weitere PC-21 im Rüstungsprogramm 2010
Auf dem vorläufigen Wunschzettel der Armee für das Jahr 2010 stehen 2500 Fahrzeuge, zwei PC-21 für die Ausbildung von Piloten und Investitionen in den Helikopter-Unterhalt.
Insgesamt sind zurzeit für das Rüstungsprogramm 2010 Ausgaben im Umfang von 588 Millionen Franken vorgesehen. Der grösste Posten ist dabei der Kauf von über 2500 Fahrzeugen und Fahrzeug-Systemen für 532 Millionen Franken. Daneben will die Armeespitze 24 Millionen Franken in die Logistik-Ausstattung für den Unterhalt der leichten Transport- und Schulungs-Helikopter investieren. Für die Beschaffung von zwei Pilatus PC-21 werden 32 Millionen Franken veranschlagt. Das geht aus Unterlagen hervor, die der SiK abgegeben wurden.
Quelle und ganzer Text: http://www.nzz.ch/nachrichten/schwei...1.4017555.html
- 12.01.10 10:07 #94Array
WWF wehrt sich gegen Militär-Trainingsflüge
http://www.suedostschweiz.ch/medien/....cfm?id=686681Der WWF Glarus und der WWF St. Gallen wehren sich gemeinsam gegen «lärmige» Trainingsflüge der Armee. Sie verlangen vom Bund den Verzicht auf den Luftraum Speer.
Glarus/St. Gallen. – Ab 2011 will die Schweizer Armee den Luftraum zwischen Glarus, Schänis, Urnäsch und Liechtenstein permanent für Trainingsflüge nutzen. Wie das VBS im Spätsommer 2009 mitteilte, sollen Kampfjetpiloten mit dem Schulungsflugzeug PC-21 ausgebildet werden. Nun meldet der WWF Widerstand an. Die Glarner und St. Galler Sektionen des Umweltverbandes beantragen beim VBS und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl), auf den Luftraum Speer zu verzichten, wie sie in einer Mitteilung schreiben.
Der Raum decke sich im Wesentlichen mit zwei Gebieten, die im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) enthalten seien: den Landschaften «Säntisgebiet» und «Speer-Churfirsten-Alvier».
Der WWF stellt die rechtliche Grundlage für Piloten-Trainings in diesem Gebiet in Frage. Die Beeinträchtigung eines BLN-Gebiets sei nur zulässig, wenn gleich- oder höherwertige Interessen vorhanden seien.In seinem Communiqué verweist der WWF auch auf den Tourismus und betont, dass sich Tourismuskreise ebenfalls gegen den Fluglärm durch Trainingsflüge im Luftraum Speer wehren würden. (str)
Landesverteidigung ist ein höherwertiges Interesse als der Umweltschutz, obwohl zweiteres auch sehr wichtig ist. Kampfjets tragen vorallem mit dem Luftpolizeidienst auch etwas zur Sicherheit der Schweiz bei. Dazu braucht es nebst Piloten, auch Trainingsflugzeuge und Ausbildungsräume. Ausserdem dürfte der Lärm der Pc-21 kaum Auswirkungen auf die Umwelt haben.
- 12.01.10 12:06 #95
PC-21 Schweizer Luftwaffe
Wieder mal ein absoluter Witz des WWF!
Die sollen dort intervenieren, wo es Sinn macht. Der "Lärm" von den PC-21 kann wohl kaum eine Landschaft so stören, dass Flora und Fauna darunter leiden. Die Menschen in der Region sind durch die Fluggeräusche sicher wesentlich weniger gestört, als Stadtbewohner neben einer stark befahrenen Strasse. Aber dort sagt der WWF nichts.
Umweltschutz und Lärmschutz in Ehren. Ich liebe die Ruhe der Natur auch.
Letztendlich aber hat unsere Luftwaffe einen klaren Auftrag und der lässt sich nun mal nicht geräuschlos umsetzen und ist absolut höher zu gewichten als der Schutz der genannten Gebiete (wie Tigerfan schon erwähnt hat).
Was den Tourismus betrifft, naja. Wieviele Touristen kommen gerade wegen unserer Jets in die Schweiz? Aber das stimmt ja alles nicht
- 17.02.10 12:56 #96Array
PC-21 Schweizer Luftwaffe
Jetzt ist es offiziell: Im Rüstungsprogramm 2010 ist die Beschaffung von zwei weiteren Pc-21 geplant. Sie werden im Jahre 2013 an die Luftwaffe ausgeliefert werden.
nzz.ch
Daneben ist auch ein Zusatzkredit für den EC635/135 geplant (u.a weil der SP-Simulator teurer wurde). Ausserdem sind auch Investionen an der Infrastruktur in Alpnach und Payerne geplant.
- 17.02.10 16:46 #97n/a
PC-21 Schweizer Luftwaffe
- 17.02.10 21:06 #98Array
PC-21 Schweizer Luftwaffe
Die Beschaffung dieser 2 Pc-21 hat nichts mit dem Tigerteilersatz zu tun. Da in letzter Zeit ca. 1/3 der Piloten abgewandert sind, gibt es nur schon für die Hornets einen Bedarf von 6-8 Pilotenschülern. Für den TTE sind 6 zusätzliche Pc-21 vorgesehen. Wobei ich diese Zahl mit Vorsicht geniesse, da wir bekanntlich nicht wissen, ob und wieviele Jets es geben wird.
In Payerne wird die Hornethalle um 4 Abstellplätze vergrössert. In Alpnach wird massiv ausgebaut. Die Hallen 2 und 3 werden saniert und es wird eine komplett neue Halle gebaut. Ausserdem wird die Truppenunterkunft Schoried abgerissen (zum Glück, soll ne Katastrophe sein) und eine komplett neue gebaut. Vom neuen Verpflegungszentrum spreche ich schon gar nicht.:D
Die offiziellen Medienmitteilung:Rüstungsprogramm 2010 Immobilienbotschaft 2010
- 15.05.10 10:29 #99Array
Dem Himmel so nah – der Ruhe so fern
http://www.suedostschweiz.ch/medien/....cfm?id=720256Der Ammler Gemeinderat wollte zuerst nichts gegen den Fluglärm unternehmen, der die Region ab nächstem Jahr plagen soll. Nun hat sich Gemeindepräsident Urs Roth anders entschieden.
Amden. – Vom geräumigen Büro des Ammler Gemeindepräsidenten Urs Roth aus kann man das Berg-Panorama beinahe anfassen. Hier oben ist alles etwas ruhiger als im emsigen Tal unten. Diese Ruhe sehen einige Ammler durch die Pläne der Schweizer Luftwaffe bedroht.
Gesinnungswandel
Ab nächstem Sommer soll der Luftraum Speer für Trainingsflüge des Schulungsflugzeuges Pilatus Typ PC-21 gebraucht werden. WWF, Leserbriefschreiber und Bürger kündigten schnell Widerstand an. Erstaunlich viel Verständnis für die geplante Ruhestörung zeigten die Gemeindebehörden.
Man werde «nichts unternehmen», sagte der Gemeinderat im März. Einen Monat später reichte Urs Roth eine Interpellation im Kantonsrat ein, in der er und 17 Unterzeichnende sich Rückendeckung vom Kanton erhoffen. Im Gespräch mit der «Südostschweiz» erklärt er seinen Gesinnungswandel.
- 17.06.10 10:04 #100Array
BAZL gibt Lufträume für Trainingsflüge der Luftwaffe mit PC-21 in Vernehmlassung
news.admin.chBern, 17.06.2010 - Die Schweizer Luftwaffe nimmt Ende Oktober die Ausbildungsflüge mit ihren Pilatus-PC-21-Flugzeugen wieder auf. Aus Gründen der Sicherheit hat sie beim BAZL beantragt, für diese Operationen zwei Trainingsräume festzulegen und diese für den zivilen Verkehr einzuschränken. Das BAZL gibt das Konzept mit den beiden Lufträumen nun bei den aviatischen Kreisen in eine Vernehmlassung
Seit dem Spätsommer 2008 verfügt die Schweizer Luftwaffe für ihre Pilotenausbildung über Flugzeuge des Typs Pilauts PC-21. Die Lehrgänge für dieses Flugzeug verlangen, dass die Piloten in gewissen Flugphasen intensiv Instrumente bedienen und kontrollieren. Dadurch sind sie nicht mehr in der Lage, den umgebenden Luftraum jederzeit ausreichend zu beobachten. Um zu verhindern, dass es zu gefährlichen Annäherungen oder gar Kollisionen mit anderen Flugzeugen kommt, will die Luftwaffe solche Ausbildungsflüge in separaten Trainingsräumen durchführen, die für den zivilen Verkehr eingeschränkt sind.
Das BAZL hatte im August 2008 auf Antrag der Luftwaffe zwei entsprechende Lufträume in der Ostschweiz und im Gebiet Berner Oberland/Innerschweiz befristet für ein Jahr festgelegt. Über einen dritten Luftraum im Jura verfügte die Luftwaffe bereits. Seit September 2009 führt die Luftwaffe weniger Flüge mit den PC-21-Maschinen durch, weshalb sich vorübergehend keine Einschränkungen für den zivilen Luftverkehr aufdrängten.
Mit der Wiederaufnahme des Schulungsbetriebs Ende Oktober 2010 macht die Luftwaffe erneut Bedarf für die beiden Trainingsräume geltend. Während der Ausbildungsflüge sollen grundsätzlich keine zivilen Maschinen in die Lufträume einfliegen dürfen. Die Beschränkungen sollen nur für die Zeit gelten, in denen Trainingsflüge mit PC-21-Flugzeugen stattfinden. Die Flüge erfolgen ausschliesslich an Arbeitstagen zwischen 8.30 und 11.50 Uhr sowie von 13.30 bis 17 Uhr.
Der Trainingsraum «Hohgant» umfasst das Gebiet zwischen Thun, Susten, Buochs und Wolhusen, der Raum «Speer» ist zwischen Glarus, der liechtensteinischen Grenze, Urnäsch und Schänis situiert. Die Untergrenze der beiden Lufträume liegt bei 10'000 Fuss (rund 3000 Meter) über Meer, die Obergrenze bei 18'000 Fuss (knapp 5500 Meter). Im nicht kontrollierten und nicht eingeschränkten Luftraum können im Sichtflug verkehrende Piloten normalerweise bis auf eine Höhe von 13'000 Fuss (rund 4000 Meter) frei fliegen.
Das BAZL gibt die von der Lufwaffe beantragte Festlegung der Trainingsräume bei den Luftfahrtkreisen in eine Vernehmlassung. Diese Praxis wendet das Amt bei jeder Anpassung der Luftraumstruktur in der Schweiz an. Die Luftfahrtakteure haben bis Mitte Juli Zeit, Stellung zu nehmen. Gleichzeitig erhalten die Kantone, über deren Gebiet sich die entsprechenden Lufträume befinden, das Konzept ebenfalls zur Information. Nach Auswertung der Stellungnahmen entscheidet das BAZL über die Festsetzung der beiden Lufträume.
Ich dachte, die nächste Pilotenschule mit Pc-21 fängt erst anfangs 2011 an?:?!
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