Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

Diskutiere Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte im Luftfahrt im Museum Forum unter Geschichte der Fliegerei; Hallo, ich habe gestern dem oben genannten Museum einen (sehr kurzen) Kurzbesuch abgestattet. Es liegt ca. 30 km ostwärts Würzburg und 20 km südlich Schweinfurt.

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  1. #1
    Array Avatar von CUJO

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Hallo,

    ich habe gestern dem oben genannten Museum einen (sehr kurzen) Kurzbesuch abgestattet.
    Es liegt ca. 30 km ostwärts Würzburg und 20 km südlich Schweinfurt. Bei der Anfahrt ist das Museum von beiden Anfahrtsrichtungen ca. 5 km vor der Stadt gut ausgeschildert ("Technikmuseum"; "Militärmuseum"), Eintritt kostet 4,00 €, im Internet unter www.militaer-museum.de vertreten.
    Draußen steht als Blickfang F-84F "DE-175" (s/n 51-1724, ex DE-107) mit dem damaligen JaboG 35 Wappen (das dem späteren LekG 41 / JaboG 41 Wappen gleicht).
    In einer Halle steht MiG-21U-600 275 c/n 3219 (ex BW 23+92).
    Diese MiG-21 ist nun komplett silber gestrichen und sieht topp aus. Es fehlen noch die Seriennummern, Hoheitsabzeichen und einige Wartungshinweise. Der Hammer ist, dass die Maschine "lauffähig" gemacht werden soll, d.h., sie soll bei Veranstaltungen Triebwerksläufe machen.
    Normalerweise würde ich sagen: "Größenwahn", aber dieses Museum hält die meisten seiner Exponate (zugegebenermaßen bisher größtenteils Fahrzeuge, Feldküchen und Panzer) betriebsbereit, sodass ich diese Aussage erstmal gerne glaube – es soll aber noch mindestens ein halbes Jahr dauern.
    Viel (befestigte) Außenfläche hat das Museum auch nicht – ein Rollen erscheint mir daher unwahrscheinlich.
    Ach ja, das Museum hat soviel Exponate, ein Fotografieren in der Halle der MiG-21 ist nahezu unmöglich (weniger als 20 mm sind wohl von Nöten).

    Grüße Cujo

    •   Alt 18.04.05 18:16
      Flugzeugforum.de

      Avatar von Flugzeugforum.de

      Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

       

  2. #2
    Array Avatar von nuke

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Auch wenn der Thread schon etwas älter ist, poste ich mal meine Erfahrungen vom April 2006. 2005 war ich auch zwei mal dort.

    Die Mig sieht auf meinen Bildern von 2006 noch so aus, wie ich sie in Erinnerung behalten hatte. Hoheitsabzeichen der DDR und die "vorm Losfliegen entfernen"-Fähnchen sind auch dran.

    Die F-84 sieht trotz ihres hohen Aufenthaltsortes top aus. Ich frage mich nur, wer da rufklettert und sie putzt.

    Das Gelände wird ständig vergrößert und geändert. Bei meinem letzten Besuch war der Teil hinter den Hallen nicht zugänglich und leer, dafür standen die Panzer jetzt alle vorne oder in der Halle. Der Berg, auf dem der Brückenleger immer steht oder fährt, wurde etwa zum Zeitpunkt deines Besuches umgeformt und ist jetzt ein schöner Parcour für Panzerfahrten, die je 5€ kosten. Bisher hab ich dort M113 (auch mitgefahren), OT80, den M48, M16-Halbkette, Kübelwagen und diverse private Fahrzeuge wie Willys und Unimogs fahren sehen. Die obere Zufahrt ist jetzt zu, man kommt nur noch unten rein, also bei der Landstraße. Das Areal scheint sich auch nach hinten zu vergrößern, da dort ein großer provisorischer Parkplatz für das Trabbi-Treffen angelegt wurde. Wenn das Museum weiter so wächst, wäre die flugfähige Mig wirklich möglich. Material zum Transport haben sie ja auch, wie den M88-Bergepanzer, der erst vor wenigen Jahren eine M7 Priest für das Museum in Röthenbach/Pegnitz geborgen hat.

    Wenn Interesse besteht, kann ich ja mal ein paar Bilder der Maschinen und der luftfahrtrelevanten Exponate posten

    PS: Thread gefunden durch "Ähnliche Themen" im Technischen Museum München

  3. #3
    DDA
    Array Avatar von DDA

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Kannst Du mal ein Bild der MiG-21 U600 einstellen? Bitte!

    Axel

  4. #4
    Array Avatar von nuke

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Auf einem Bild wird man leider kaum genügend sehen können, da es wirklich mehr als voll in der Ecke war.
    Hier erstmal die Frontansicht. Rechts davon steht ein NVA-Startbahnenteisungsgerät
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  5. #5
    Array Avatar von nuke

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Von der Treppe aus gesehen die Nase:
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  6. #6
    Array Avatar von nuke

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    und nach hintern. Ins Cockpit war leider unmöglich, weils so gespiegelt hat
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  7. #7
    Array Avatar von nuke

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Eins von der Seite. Leider hat mein Autofokus nicht mitgespielt
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  8. #8
    Array Avatar von nuke

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Und das angesprochene Hoheitszeichen und die Wartungshinweise:
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  9. #9
    DDA
    Array Avatar von DDA

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Das Vögelchen sieht wirklich gut aus. Hut ab vor dem Museum. Ein EAG-?? (Eisabtaugerät) steht auch noch dort herum, auch mit G5 oder Kras dahinter? Aber ich glaube, dazu reicht der Standplatz nicht aus.

    Allerdings hab ich eine kleine Frage: Auf dem vorletzten Bild ist unter der Tragfläche neben dem (blauen) Träger des UB-16 noch etwas silbernes zu erkennen, was zumindest auf dem Photo so aussieht, als sei es mit der Fläche verbunden. Was ist das?

    Axel

  10. #10

    Stammheim/Main - Museum für Zeitgeschichte

    Zitat Zitat von CUJO Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ...In einer Halle steht MiG-21U-600 275 c/n 3219 (ex BW 23+92).
    Diese MiG-21 ist nun komplett silber gestrichen und sieht topp aus. Es fehlen noch die Seriennummern, Hoheitsabzeichen und einige Wartungshinweise. Der Hammer ist, dass die Maschine "lauffähig" gemacht werden soll, d.h., sie soll bei Veranstaltungen Triebwerksläufe machen...
    Grüße Cujo
    an ein lauffähiges Triebwerk mag ich nicht so recht glauben - es ist bei der 21 immerhin als "Kriegswaffe" oder Teil einer solchen klassifiziert und als solches zu demilitarisieren (ausschäumen oder Triebwerkswelle auf 70% unbrauchbar machen).
    Neulich habe ich mit einem Restaurator gesprochen - er sagte mir, dass die komplette Hydraulik funktioniert, das Fahrwerk gefahren werden kann, der Kegel ein und ausfährt und die Elektronik/Elektrik mit Kreiseln usw. funktioniert. Die Lackierung sei von einem "Luftfahrzeug-Lackierer" mit echter "Flugzeugfarbe" erfolgt.
    Von dem Triebwerk hat er nicht gesprochen...

    Ich finds jedenfalls auch in diesem Status toll
    VG

    rechlin-lärz

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