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  1. #1
    BOBO

    Avatar von BOBO
    Dies wird ein Baubericht für mein derzeitiges Projekt
    Bausatz Me 109G-6, 1/48 von Hasegawa. Leider ist es schon ziemlich weit, aber ich gebe trotzdem noch einige Hinweise zum Entstehen dieses Models.

    Ursprung für das Projekt sind Fotos von Ende 1943 von der gelben "9", einer Nachtjagdmaschine des Ltn. Sachs. Von dieser maschine habe ich alle Fotos rundum ausfindig gemacht, sogar noch eins von vor diesem Zustand.

    Die Me 109 hattte eine besondere Sägezahntarnung in RLM 74/75, Unterseite schwarzgaru ohne Balkenkreuze, Rumpf mit Fleckentarnung RLM74/75/76 und RLM22 (anthrazit). Die Ziffer "9" hat eine nicht RLMnormgröße und muß selbst hergestellt werden. Der Spinner hat einen typisch für diese Einheit gelben Ring.

    Siehe www.jg300.de --> I./JG300 -->3./JG300 --> Gelbe 9
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  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    BOBO

    Avatar von BOBO
    Der Rumpf ist Standard, aus dem Kasten gebaut, aber mit der Kompressor-Ölpumpe, dadurch die rechte GRÖSSERE Beule am Rumpf, kurzen Antennenmast, Standardseitenleitwerk, normale Kabinenhaube, 2x MG 131 im Rumpf.
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  4. #3
    BOBO

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  5. #4
    BOBO

    Avatar von BOBO
    Besonders auffällig ist die Sägezahntarnung in RLM 74/75, Unterseite RLM22 (anthrazit), Balkenkreuze sind gespritz mit Schablone, Posilichter sind überspritz, werden später wieder freigelegt.
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  6. #5
    BOBO

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  7. #6
    BOBO

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  8. #7
    Rasmussen


    Hallo BOBO,

    ich muß dich enttäuschen (Nobody is perfect.) ... keine "Kompressor- Ölpumpe" und trotzdem die zusätzliche Beule bei der G-6. (Läßt sich die G-5 ausschließen? ... ist anhand des Fotos nicht erkennbar) Daß sie bei der G-6 Verwendung fand, hat schlicht und ergreifend andere Ursachen.

    Im übrigen wird es aufgrund der Tarnung eine Erla - Maschine gewesen sein und der "Sägezahnanstrich" ist nichts besonderes, sondern wurde bei bestimmten Baureihen der Erla-Werke verwendet, was neben anderen Kennzeichen ein ungefähre Bestimmung des W.Nr.-Blocks zuläßt.

    Mit besten Grüßen
    Rasmussen

  9. #8
    Sören

    Avatar von Sören
    Original geschrieben von BOBO
    Posilichter sind überspritz, werden später wieder freigelegt.
    ...und wie? Nur freikratzen?

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    BOBO

    Avatar von BOBO
    Auf dem Trip einer Me 109G-5 war ich auch schon mal, aber alle Maschinen, die in diser Zeit an die 3./JG300 geliefert wurden, haben 161xxx Werksnummern, also keine Erla-Maschinen. Außerdem konnte ich auf meinen Fotokopien keine Druckkabine ausmachen, was aber nichts bedeuten muß, denn die Fotos sind auch nicht so gestochen.

    Keine Ölpumpe steckt hinter der Kompressorverkleidung, was sonst? Ich habe leider keine Handbücher des DB-605-Motors. Wozu auch, den baue ich sowieso nicht hier ein, weil dann die Kiste total zerrissen aussieht.

    Für mich ist es absolut neu, das der Tarnanstrich etwas mit den Werken zu tun hat, diese Diskussion hatte ich bereits bei einer anderen Me 109G-10 und Fw 190A des JG300 :?!. Das glaube ich auf keinen Fall und ist auch nicht zu beweisen.

    Dann müßte Weinrosters u. Graf's Me 109G ebenfalls Erla-Maschinen sein? (Graf Wnr.: 115919/ Wiesbaden-Erbenheim, Weinroster: Wnr.: 115912 ....)
    Erla hatte 1943 für die G-5 die Werknr. 110xx - 110576 (Angaben ohne Gewähr) für Maschinen belegt, für die G-6 410xxx - 418800.

    Also.... nein ..... ich kanns nicht glauben, das ist absolut unlogisch und nicht nachvollziebar . Dieser Sägezahnanstrich wurde 1943 bei Me 109G benutzt und hat sich dann im Laufe der weiteren Monate zu Ende '43 nicht durchgesetzt (vielleicht falsch ausgedrückt) Auch Me 109F sind mit diesem Schema bekannt. Dieser Anstrich gilt als nicht standdardmäßig, lt. M.Ullmann Oberflächenschutzverfahren ... Bernard & Gräfe Verlag.

    Aber was soll's, mir ist es an dieser Stelle mehr oder weniger egal, das Foto belegt eindeutig diese Tarnung für die Nachtjäger (JG300) im Jhre 1943. :HOT

  12. #10
    BOBO

    Avatar von BOBO
    Die Posilampen, welche etwas größer waren als am Modell zu sein hatten, wurden mehrfach mit Klarlack übermalt und dann überspritzt. Ich entferne dann auf die richtige Größe die Farbe mit einem neuen Cuttermesser. Einfach runterschaben, geht super. Man sieht dann keine Klebestellen mehr.

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Me 109G-6/R6 3.JG300, Bonn Hangelar

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