Erstellt von neo  |  Antworten: 20  |  Aufrufe: 3877
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  1. #1
    neo


    Anbei ein Flyout in 1:32

    MiG-21 SPS in den Farben der LSK-LV der DDR
    Das Modell ist von Revell und ausnahmslos aus der Kiste gebaut. Schwerpunkt dieses Themas ist aber nicht das Modell sondern es "fliegen" zu lassen.

    Gedacht ist es für einen "Ehemaligen".
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  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    neo


    Durch eine gemeinsame Reise nach Moskau zur MAKS 2001 lernte ich einen ehemaligen Piloten vom FAG-15 kennen. Durch seine Ortskenntnis und sein fließendes Russisch konten wir uns entspannen und mussten uns um nix weiter kümmern als um unsere Flieger. In den vielen Gesprächen drehte sich natürlich viel um die Fliegerei. Irgendwann erzählte er doch, das er eine riesengroße L-39 hat und sich ärgert, das es keine MiG-21 ist, weil er die so gerne geflogen ist. Was lag also näher, als einen Tausch anzubieten. Gesagt getan. Nachdem das Modell einen ganz eigenen Werdegang hatte, ewig unterbrochen wurde, näherte ich mich Anfang diesen Jahres endlich der Fertigstellung des Modells. Nun war es an der Zeit, sich um einen geeigneten Sockel ein paar Gedanken zu machen. Eine Idee, wie sowas aussehen kann, war schnell zur Hand. Also auf ihn ...
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  4. #3
    neo


    Zunächst galt es das Material zu beschaffen. Die Grundplatte ist 28mm starkes Leimholz. In diesem Falle war es ein Stück aus der Restekiste im Baumarkt. Der Stab ist aus Acryl und wurde ebenfalls im Baumarkt geordert (Abteilung Baustoffe). Als ich das gute Stück abgeholt habe, bekam ich eine zwei Meter große Luftkissenrolle, in der dann der Stab wunderbar kratzgeschützt eingewickelt war.
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  5. #4
    neo


    Zu Hause angekommen wurde zunächst die diagonale Länge der Backröhre gemessen und ein entsprechendes Stück vom Acrylstab abgesägt. Die Enden schlug ich vorsichtigerweise in Alu-Folie ein, da ich keine Ahnung hatte, wie weit die plastische Verformung ging, nicht das ich mir den Herd versaue. Im Nachninein, muß man feststellen, es wäre nix passiert. Nach einem kunstvollen Befestigen des oberen Endes mittels der Alufolie am Rost, begann nun der spannende Teil des Ganzen. Temperatur 250°C bei Mittelhitze - nicht vorgeheizt.
    (Natürlich bei geschlossener Ofentür)
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  6. #5
    neo


    So saß ich nun mit den vorsorglich angezogenen Handschuhen vor dem Ofen und wartete ... und wartete. Nach ca. 10 min begann der Stab kaum merklich durchzuhängen. Nach weiteren 2 min bewegte sich die Mitte des Stabes sichtlich Richtung Boden.
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  7. #6
    neo


    Ein sicheres Zeichen, jetzt ist er weich. Also raus, und vorsichtig weiter biegen bis der gewünschte Radius erreicht ist. Danach abkühlen lassen.
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  8. #7
    neo


    Als nächstes wurde der Stab probehalber in die gebohrte Grundplatte gesteckt, um die Längen der beiden Enden anzupassen. Weiterhin konnten nun auch die Proportionen von Modell und Grundplatte begutachtet und die Form und Grösse der Platte gewählt werden. Beim anschließenden Besuch im Baumarkt wurde dann die endgültige Form zugeschnitten. Das geht sicher auch in Heimarbeit, so denn eine Handkreissäge vorhanden.
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  9. #8
    neo


    Danach dann noch ein bischen was für die Oberfläche, entweder Beize oder Wachs - reine Geschmacksache. Ich hatte noch etwas Wachs vom letzten Regalbau übrig. Um der ganzen Sache noch eine persönliche Note zu geben, besorgte ich in einem Geschäft für Pokale/Urkunden das Schildchen und lies mir die Schrift aufbringen. Das war es schon.
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  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    neo


    Zusammenfassung:

    - Grundplatte (30-40cm Fichte Leimholz) 3 Euro

    - Zuschnitt 6,50
    (wegen der schrägen Kanten, kann man auch selber machen)

    - Acrylstab 13,69 Euro
    für 2m, ist also noch ne Menge übrig

    - Schildchen 4,50 Euro
    inklusive Schrift
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  12. #10
    flogger

    Avatar von flogger
    mal etwas anderes! Genau das richtige für einen Schreibtisch.

    Neo, sind die MiG-21 auch ferngesteuert geflogen?

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FLY-OUT MiG-21 SPS 1:32

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