Erstellt von Erdferkel  |  Antworten: 5  |  Aufrufe: 1148
  1. #1
    Erdferkel

    Avatar von Erdferkel
    Hier nun der erwünschte Roll-Out des F-104G von Italeri in 1:72. Er basiert auf den Formen von ESCI. Mit dem Bausatz lassen sich sowohl Starfighter der Belgischen, der Niederländischen, der Deutschen und der Italienischen Luftwaffe bauen.
    Von der Detaillierung her ist der Kit in Ordnung, lediglich das Cockpit ist nur mit Decals zu bewältigen. Auch die restliche Detaillierung des Kits ist mit gut zu bewerten.
    Auch die Formen sind gut wieder gegeben. Wer einen günstigen Starfighterbausatz mit wenigen Details und vielleicht 1-2 Formfehlern bauen will ist hier mit Italeri gut bedient. Wer auf 100% Realismus steht kommt an Hasegawas Starfighter und diversen After-Market Teilen nicht vorbei. Vorallem im Bereich des Cockpit lässt sich viel machen. Dann aber sollte man bedenken das nur eine einteilige Haube beiliegt.

    Bauen lässt sich der Bausatz recht zügig, lediglich die Stelle wo Rumpf und Heckteil verbunden werden und wenn die Bremsklappen geschlossen gebaut werden sind Spachtel und Schleifpapier erforderlich.
    Die Bremsklappen sind wunderbar detailliert, nur wie Markus mir erklärte, sind die nur geöffnet wenn der Starfighter im Betrieb ist, also ein Pilot im Cockpit sitzt, oder wenn die Maschine in der Wartung steht.
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  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Erdferkel

    Avatar von Erdferkel
    Zum Vorbild muss ich wohl keine Worte verlieren, da der Starfighter wohl jedem bekannt ist.
    Ich wählte eine Maschine des JaBoG31 aus Nörvenich. Zum einen da die Decals dem Kit beilagen, zum anderen weil das JaboG31 mein „Stamm-Geschwader“ ist, als einzig verbliebenes Kampfgeschwader in NRW
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  4. #3
    Erdferkel

    Avatar von Erdferkel
    Zu den Fehlern die ich beim Zusammenbau gemacht habe und die man hier besonders sieht

    - Schlechte Maskierung am Fensterrand
    - Schleifwasser ist unter die Canopy gelaufen, ist dort getrocknet und der Schleifstaub blieb liegen
    - Die Nasenspitze wurde durch einen unabsichtlichen Flugtest beschädigt so das sie komplett neu gescratcht wurde
    - Farbnasen an manchen Stellen
    - Farbe die unter die Maskierung lief
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  5. #4
    Erdferkel

    Avatar von Erdferkel
    Die Nase wurde aus Teilen einer Rakete, einer Stecknadel und Spachtel neu geformt. Beschädigt und neu herausgearbeitet wurden etwa die erste 0,5-1cm der Nase.
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  6. #5
    Erdferkel

    Avatar von Erdferkel
    Die Schwachpunkte des Bausatzes:

    Der Übergang des Flügels zum Rumpf ist suboptimal. Die Zapfen an Flügel sind zu klein für die Nut im Rumpf daher muss dort mit ein wenig Kleber, Spachtel und Geduld gearbeitet werden. Weiterhin ist der oben angesprochene Übergang zwischen Rumpf und Heckteil nicht gerade passend. Auch hier muss mit etwas Trockenpassen und kleinen Spachtelarbeiten (2-3 Schichten Mr Surfacer 1000) gearbeitet werden. Ebenso hatte ich bei diesem Kit das erste Mal Probleme mit Italeri Decals. Die großen Balkenkreuze fangen an sich abzulösen, trotz Klarlacküberzug.

    Lackiert wurde in der Norm72 Lackierung der Bundesluftwaffe. Ich benutze dafür Farben von Modelmasters, Humbrol und Revell. Als ich angefangen habe den zu lackierung habe ich noch gedacht das dies eine sehr schnelle Lackierung wird. Nach 7 verschiedenen Farbtönen und insgesamt etwa 5Std maskieren sah ich das dann doch etwas anders. Die für die Norm72 typischen grossen und vergleichsweise farbigen Decals sind dem Kit beigelegt. Weiterhin liegen dem Kit 2x Aim-9B samt Abschussschienen bei sowie Flächen und Tip-Tanks. Ich habe lediglich die Tip-Tanks gebaut um einen Luftwaffe typischen Starfighter zu bauen.
    Gebaut wurde das Modell komplett oob.



    Und nun:

    Feuer frei, für konstruktive Kritik bin ich offen. Für Lob und Fragen natürlich auch
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  7. #6
    AM72


    Erst mal schön das Du Dich zum Rollout entschieden hast !

    So - nun Mecker - nee - mehr eigentlich Tipps :

    Die Farbfehler an der Haube lassen sich im Nachhinein mit einem angespitzten Holzzahnstocher korrigieren - einfach die überflüssige Farbe auf den klarsichteilen vorsichtig abschaben.

    Bug/Staurohr :

    Ja Absturz ist immer Mist - kann ja auch ein Lied von singen.
    Einfach mal bei nächsten Modell von vorneherein mit Kanülen arbeiten. Und dabei von Anfang an schon in den Konus eine Kanüle als Aufnahme für das Staurohr einsetzen und einspachteln und sauber einschleifen - hat sich bei mir gut bewährt ;)

    Ja - ansonsten sehe ich nix was man bemängeln müsste !

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