Erstellt von Sören  |  Antworten: 24  |  Aufrufe: 2769
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  1. #1
    Sören

    Avatar von Sören
    von Eduard in 1/48

    Die Nieuport 17 war die Weiterentwicklung der Nieuport 11. Im Gegensatz zu dieser hatte sie nun einen 110 PS leistenden le Rhone Umlaufmotor statt des 90 PS leistenden Motors.
    Als Neuerung besaß nun der Pilot eine strömungsgünstige Kopfstütze.

    Die Nieuports zeichneten sich durch ihre ausgezeichnete Steigfähigkeit und Wendigkeit aus.
    Eine sehr große Schwäche war jedoch ihre Neigung zu Schäden an der unteren Tragfläche bei Sturzflügen. Dies konnte im günstigsten Fall zu grissenen Spanndrähten, jedoch meistens zum Bruch des Holms und somit zum Absturz führen. Diese Macke ist trotz Verstärkungen in diesem Bereich nie in den Griff bekmmen worden.

    Bewaffnet waren die Nieuport 17 entweder mit einem über der Tragfläche montierten MG Lewis, einem synchronisierten MG Vickers oder seltener mit beiden MGs.
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  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Sören

    Avatar von Sören
    Das Vorbild meines Modells flog im September 1917 bei der 1.Kampffliegergruppe der zaristischen Luftwaffe. Stationiert war sie zu diesem Zeitpunkt in Gorodok.
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  4. #3
    Starfighter

    Avatar von Starfighter
    feines modell! aber jetzt freu ich mich auf den nähsten navy-flieger! ;)

  5. #4
    Sören

    Avatar von Sören
    Wer sich einmal an einem WW1 Flieger versuchen möchte, ist mit der Nieuport gut beraten. Der Flieger ist recht einfach aufgebaut.
    Das Modell weist schon als normaler Bausatz, also nicht als Profipack, eine schöne Detailierung auf und läßt sich auf Grund der guten Paßgenauigkeit leicht bauen. Auch die ansonsten bei WW1 Fliegern gefürchtete Verspannung hält sich in Grenzen.
    Für mein Modell verwendete ich dennoch zusätzlich noch den Ätzteilbogen von Eduard. Um mal eine andere Bemalung zu haben als immer nur Nungeser oder Guynemer kam für mich ein Bogen von Aeromaster gerade recht.
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  6. #5
    Sören

    Avatar von Sören
    Die Nieuport bestanden aus einem Holzgerüst, welches im Motorbereich mit Alu und im hinteren Rumpfbereich mit Sperrholzplatten beplankt war. Das Ganze wurde mit Leinwand überzogen, die dann mit Alufarbe gestrichen wurde. Diese Alufarbe war damals ziemlich dunkel und eher matt. Dafür habe ich einige Tropfen Metallizer Titan unter Aluminium gemischt. Das wiederum mit der selben Menge Sealer von Testors versetzt bildete meine Alufarbe.
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  7. #6
    Sören

    Avatar von Sören
    Die Steuerflächen habe ich alle mit Einschlag montiert. Das geht hier sehr einfach. Das Seitenruder ist ohnehin ein separates Teil und die Quer- bzw. Höhenruder braucht man nur anzuritzen, bei den Querrudern noch den Spalt einsägen und dann die Ruder bis zum gewünschten Winkel verbiegen.
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  8. #7
    Sören

    Avatar von Sören
    Die Steuer- und Spannseile sind 0,1mm Angelsehne mit Spannschlössern aus gezogenen Q-tip Röhrchen. Das Gestänge für die Querruderausgleiche (diese komischen Griffe in den Schlitzender Tragfläche) habe ich neu gebaut, um auch die unterschiedliche Stellung der Ausgleiche bei Ruderausschlag zu berücksichtigen.
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  9. #8
    Tavin

    Ertens, es ist ein sehr schönes Modell geworden, aber Silberfarbe auf Leinen Glenzt doch nicht so stark oder ? Auserdem müssten die Metallteile nicht eine etwas andere Farbe (naturmetall) haben ?

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Sören

    Avatar von Sören
    Der Motor bekam neue Auspuffsammler aus Kupferdraht (praktisch! man braucht die nicht mhr bemalen, da auch im Original aus Kupfer :p ).
    Dann kamen noch Ventilstößelstangen mit ihren Kipphebeln und Zündkabel hinzu.
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  12. #10
    AM72


    Das ging aber fix , Markus ! - und sieht ma wieder verdammt gut aus

    Was die Metalltöne angeht kann ich nicht mitreden da mir jegliches Wissen fehlt - aber interessieren tut es mich schon ...

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Nieuport Ni-17

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