Erstellt von kosmodian  |  Antworten: 16  |  Aufrufe: 15076
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  1. #1
    kosmodian

    Avatar von kosmodian
    Tach,
    Da ich einen Plan bekommen habe, mitdem man sich selber günstig einen Kompressor zum spritzen bauen kann, dachte ich mir probierste dat ma aus und wenn du 20 € in Wind haust - Pech gehabt - ansonsten habe ich mindestens 100 € gespart.
    Dazu braucht man laut einer Anleitung aus der Modellfan folgendes:
    (1) einen Drucktank
    (2) einen Kompressor
    (3)[nicht auf dem bild da nicht vorhanden]ein Überdruckventil

    Den Kompressor habe ich einem vergammelten Kühlschrank entrissen und ein bisschen entschlackt. Dieser hat den Vorteil das er sehr leise ist und umsonst zu erhalten ist, da der Kühlschrankdealer den sonst weggeschmissen hätte!

    Als Drucktank bietet sich ein Tank aus der Scheibenwischanlage eines VW Käfers an, da dieser sehr robust ist.

    Mir fehlt jetzt nur noch ein Überdruckventil.
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  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    kosmodian

    Avatar von kosmodian
    Um den Kompressor zu betreiben, muss man erst ein paar kleine Änderungen an der Verkabelung vornehmen. Einfach ein Haushaltsgerätestromkabel kappen und
    das blaue, braune und das Erdungskabel korrekt anschliessen. Wenn man jetzt einen Druckregler einbauen will, der z.B. automatisch bei einem Druck von 3 Bar den Kompressor ausschalten und den Kompressor bei einen Druck unter 2,9 Bar wieder einschaltet, dann muss man den einfach ins das braune Kabel integrieren.

    Genau das selbe gilt für einen An- und Ausschalter, hierfür bietet sich ein Trittschalter an, damit man beim Spritzen die Hände frei hat. Dieser wäre aber in meinem Fall teurer gewesen als der gesamte Rest (18 € ) :D

    an dieser stelle ganz wichtig zu sagen: Nach dem Anschliessen Alles gut isolieren!!! sonst ergeht es euch wie mir und ihr kriegt nen kurzen!
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  4. #3
    kosmodian

    Avatar von kosmodian
    Man muss die Rohre noch absägen.

    (1) Hier kommt die Luft raus.
    (2) Nachfüllrohr für Kühlflüssigkeit (wird nicht benötigt)
    (3) Einsaugrohr für neue Luft

    Es wird empfohlen die Schläuche nur drauf zu stecken, da man so einen zusätzlichen Schutz für Überdruck (?) haben soll.
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  5. #4
    kosmodian

    Avatar von kosmodian
    Der Autohändler der mir den Drucktank verkauft hat, hat mir dazu noch dieses Druckventil/Druckregler/???? mitgegeben. An der Schraube oben lässt sich angeblich die Luftzufuhr regeln.
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  6. #5
    kosmodian

    Avatar von kosmodian
    Was mir jetzt noch fehlt ist ein Übverdruckventil, damit die überschüssige Luft rausgelassen wird. Ich hatte erst die Vermutung das der Verschluss durch den die Luft in den Drucktank kommt diese Funktion besitzt, da er oben hin auch ein Loch hat?


    Allerdings meint jemand anderes das der nicht die Funktion eines Überdruckventil besitzt.
    Könnt ihr mir weiterhelfen?
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  7. #6
    Hans Trauner


    Ich empfehle nicht nur ein einfaches Überdruckventil, sondern ein sauber und auf 0,1 bar genau einstellbares Regelventil. Unterschiedliche Farben, Lacke, aber auch ob ich flächig oder fein spritzen will, erfordern durchaus unterschiedliche Werte. Zur Kontrolle ist zudem ein Manometer unerläßlich, das ist ( bzw. bei meiner Konstruktion im letzten Jahrhundert) war das das billigste Bauteil.

    Einen Vorteil gegenüber der Käfer-Tank hatte der Tank des VW 1500/1600 , der hatte den Druckabgang an günstigerer Stelle liegen, dürfte heutzutage aber zu den echten Antiquitäten gehören.

    Zu überlegen ist ein Wasserabscheider, auch wenn sich das meiste Kondensat im Tank sammelt. Deshalb den Tank auch auf keinen Fall fest montieren, sondern abnehmbar => entleerbar.

    Grüße,
    Hans

    P.S. Ich freu mich immer, wenn ich meinen Jugendsünden wieder mal begegne. Aber mein Selbstbaukompressor damals war eine tolle Sache und hat hervorragend funktioniert, jahrelang. Nur weil ich dachte, ich könne besser lackieren, hab' ich mir dann doch mal ein Profi-Teil gekauft. War natürlich Quatsch, lernen und üben muss man immer.

  8. #7
    BauAir


    Hier eine einfache schematische Darstellung einer Druckregelung, die ich vor etwa 20 Jahren gebaut habe. Die erste Grafik zeigt das Ding im Ruhezustand (geringer Druck), die zweite Zeichnung zeigt den "Abschaltzustand" bei hohem Druck. Nachteil dabei war, daß ich die Druckregelung nur mittels der Dicke des Silikonschlauches verändern konnte und somit eigentlich nur einen automatischen Ein-/Aus-Schalter hatte. Es verhinderte allerdings den Überdruck im "Windkessel" ausreichend.
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  9. #8
    BauAir


    Hier die zweite Grafik:
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  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Aloisius

    Avatar von Aloisius
    Hallo Kosmodian,

    ich habe den gleichen Kompressor, wie Du ihn Dir gerade zusammenbaust in Betrieb. Funktioniert ohne Probleme. Als Überdruckventil habe ich mir ein Ventil aus dem Heizungsbau ( auf den Druckbereich achten ) besorgt. Dies kann man auch einstellen. Wenn Du natürlich einen ganz genauen Druck haben willst, ist ein Manometer unerläßlich.
    Was den Fußschalter angeht noch ein Tip. Ich habe meinen Kompressor beim Arbeiten auf den Boden gestellt. Ein ganz normaler Druckschalter aus dem Elektrohandel ersetzt den Fußschalter.
    Ansonsten kann ich Dir nur noch empfehlen einen Kompressor bei Ebay zu ersteigern. Sehe Dir aber die Geräte genau an!!!

    Gruß

    Aloisius

  12. #10
    jo020

    Avatar von jo020
    @ kosmodian, am 4.7 hast du uns deinen Kompressorbau vorgestellt....
    Was ist den nun ? Läuft der schon ? Und wenn mach doch mal Bilder davon. Es scheint doch ein paar Leute zu geben die froh wären wenn du deine Erfahrung im Kompressorbau vermitteln würdest ......

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Kompressor selber bauen

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