Erstellt von Viva Zapata  |  Antworten: 1  |  Aufrufe: 3251
  1. #1
    Viva Zapata

    Avatar von Viva Zapata
    Der Harrier kann eigentlich nur mit minimaler Bewaffnung und teilweise betankt senkrecht Starten.
    Bei der Landung verhält es sich ähnlich. Daher waren z.B. die USMC Harrier während OIF nur teilweise bewaffnet, weil sie auf den Essex-Klasse Trägern senkrecht landen mussten. Ansonsten hättten sie die nicht benutzte Bewaffnung vor der Landung ins Meer werfen müssen. (bei gelenkten Waffen eine teure Angelegenheit)
    Die RAF Harrier operierten von Flugplätzen aus. Daher waren die bis an die Zähne bewaffnet, da denen für Start und Landung eine normale Startbahn zur Verfügung stand.

    Die AV-8B ist eine Weiterentwicklung des Harriers der ersten Generation. Ursprünglich wurde der Harrier von Hawker Siddley entwickelt und gebaut. Die RAF führte ihn als GR1, das USMC als AV-8A ein.
    Mc Donnell Douglas entwickelte den Harrier weiter als AV-8B. Die RAF beschaffte AV-8B, und nannte ihre Version GR-5.
    Die Harrier der 2. Generation werden von BAE (Rumpfheck), bzw MDD (der Rest) gebaut.
    Der Harrier GR-7 ist ein für Nachteinsätze weiterentwickelter GR-5.
    Die vergleichbare Variante des USMC ist der AV-8B Night Attack.
    Der T-8 ist die Trainer-Version der GR-7.
    Die vergleichbare Version des USMC heißt TAV-8B

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Jemiba

    Avatar von Jemiba
    Hallo,

    ich bin zwar neu hier, möchte aber trotzdem meinen Senf dazu geben :
    Die Idee, aus der schließlich der Harrier entstanden ist, stammt ursprünglich von Michel Wibault, einem Franzosen, der sich nach dem Krieg mit der Verwendung von Zentrifugalkompressoren für Senkrechtstarter befaßt hat. Erste Patente zeigten ziemlich abenteuerliche Fluggeräte, die fliegenden Untertassen glichen und durch Schwerpunktverlagerung (Umpumpen von Flüssigkeit in mehrere Ballasttanks) gesteuert werden sollten. Zwischen 1953 und 56 kam dann aber ein Entwurf, der praktikabler ausah und bei dem eine Turbine vier drehbare Zentrifugalkompressoren antrieb, deren Düsen je nach Fluglage gedreht werden konnten.Das war also schon das Prinzip, das der Harrier heute noch verwendet. Für diesen Entwurf gab es aber weder in Frankreich noch den USA Unterstützung von offizieller Seite. Wibault ging dann nach Großbritannien, wo der Triebwerkszweig von Bristol Interesse angemeldet hatte und verfeinerte den Entwurf unter Mitwirkung von Stanley Hooker und Gordon Lewis. Daher die Bezeicnung Wibault-Lewis für mindestens einen dieser Entwürfe. Die Idee der mechanisch getrieben Kompressoren hatte man begraben und statt dessen das Konzept des Pegasus kreiert. Wie dieser Harriervorfahre ungefähr ausgesehen hätte habe ich hier mal dargestellt. Michel Wibault ist im Januar 1963 gestorben und wird wohl kaum noch mit der VSTOL Entwicklung in Zusammenhang gebracht, obwohl er die geistige Grundlage des (bis jetzt) erfolgreichsten Typs dieser Art lieferte. So kann's gehen ...
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Senkrechtstarter Harrier

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