Erstellt von Lothringer  |  Antworten: 4  |  Aufrufe: 1684
  1. #1
    Lothringer

    Die Luftstreitkräfte des Bundesheeres schließen diese Woche ihre Vorbereitungen für die Luftraumüberwachungs-Übung "Bubble 04" ab. Ab Montag, 23. August, wird dann der Schutz des österreichischen Luftraumes intensiv trainiert. Hintergrund des Vorhabens ist, dass Österreich ab Juli 2006 den Vorsitz in der EU-Ratspräsidentschaft führt und 2008 die Fußball-EM austrägt. Bei beiden Ereignissen wird der Schutz aus der Luft einen wesentlichen Teil der Sicherheitsvorkehrungen darstellen.

    Der Übung liegt die Annahme zugrunde, dass eine internationale Konferenz von terroristischen Gruppierungen bedroht wird. Deshalb entschließt sich die Bundesregierung, die Veranstaltung von Wien nach St. Johann/Pongau zu verlegen. Das Bundesheer sichert daraufhin die Gegend um den Tagungsort und errichtet in Salzburg ein Flugbeschränkungsgebiet.

    Alle Elemente der Luftraumüberwachung wirken zusammen, um den ungestörten Verlauf der Konferenz zu gewährleisten. Die Übungsleitung koordiniert gemeinsam mit mobilen Radarstationen und Einsatzzentralen das Verhalten von Abfangjägern, Hubschraubern und den Fliegerabwehrwaffen am Boden.

    Bei "Bubble 04" kommen erstmals die gemieteten Jets F-5 "Tiger" von Graz aus zum Einsatz. Von den Fliegerhorsten in Zeltweg und Linz werden auch Saab 105 und Draken in das Geschehen eingreifen. Luftaufklärung und Transportflüge (beispielsweise Evakuierungen) übernehmen Hubschrauber der Typen S-70 "Blackhawk" und OH-58 "Kiowa".

    Die Erfahrungen der kommenden Woche werden in das Verhalten beim Schutz des EU-Rats 2006 und der Fußball-EM 2008 einfließen. Der effektive Schutz vor Bedrohungen aus der Luft ist eine wesentliche Voraussetzung, um Österreich weiterhin als attraktiven Standort für internationale Großveranstaltungen zu erhalten.

    Quelle: www.bmlv.gv.at/cms/artikel.php?ID=1142

    Link zum Luftraumüberwachung-Übung "Bubble 04"...

    www.bmlv.gv.at/archiv/a2004/bubble04/index.shtml

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    beat


    Habe einen Bericht zu dieser Uebung auf der offiziellen Homepage des Bundesheeres gefunden, in dem mich einen Aussage doch etwas erstaunt:

    " ..... Im Ernstfall hätten die beiden PC7 mit Kanonen oder Luft-Luft-Raketen bewaffnet werden können...."

    Hat jemand schon eine österreichische Maschine mit Kanonen oder Luft-Luft-Raketen (Typ?) gefunden oder weiss etwas darüber?

    Quelle und ganzer Text : http://www.bundesheer.at/archiv/a200...sverlauf.shtml

  4. #3
    Maddog


    Pilatus PC-7 "Turbo Trainer"

    Bewaffnung:
    *(Schulungszweck) 12,7mm MG
    *Übungsraketen
    http://www.bmlv.gv.at/fldiv/images/pc7-01.jpg

    SAAB S 35 Ö Draken

    Bewaffnung:
    * 2x 30mm Maschinenkanonen
    * Luft-Luft-Lenkwaffen vom Typ "Sidewinder"

    http://www.bmlv.gv.at/fldiv/images/drak-03.jpg

    Quelle:www.bmlv.gv.at

    Was ist bei dieser Aussage erstaunlich ?

  5. #4
    beat


    Zitat Zitat von Maddog
    Pilatus PC-7 "Turbo Trainer"

    Was ist bei dieser Aussage erstaunlich ?
    PC-7 mit Luft-Luft-Raketen? Nur weil man Uebungs Luft-Boden-Raketen hat, ist diese Aussage m.e. fehl am Platz, da nicht die richtige Ausrüstung für eine solche Aufgabe.

    Solche Maschinen gibt es schon (z.b. Super Tucano), aber die haben Luft-Luft Versionen der Stinger oder sogar Sidewinder dabei und auch die entsprechende elektonische Ausrüstung dazu (Super Tucano z.B. NVG, FLIR, u.a.).

  6. #5
    Maddog


    Ja du hast recht. Ich hab das Luft-Luft überlesen. Das gibt es natürlich nicht

Bundesheer übt Schutz der Fußball-EM 2008

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