Erstellt von christoph2  |  Antworten: 29  |  Aufrufe: 2533
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  1. #1
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Hier ist meine gerade fertiggestellte F4U-5N Corsair - leider ist mir das Tageslicht ausgegangen, ich hoffe in den nächsten Tagen noch bessere Bilder nachreichen zu können.

    Der Bausatz ist von Hasegawa, zusätzlich habe ich Decals von CAM und Ätzteile von Eduard verbaut.

    Es ist wohl die bekanntest Corsair aus dem Koreakrieg: Die Maschine von Lt. Guy Bordelon, dem einzigen Navy-Ace des Konfliktes. In dieser Corsair schoss Bordelon fünf "bedcheck Charlies" im Zeitraum vom 29. Juni bis 17. Juli 1953 ab. Bordelon war eigentlich auf der USS Princeton stationiert, er wurde nach Kimpo abkommandiert, um dort die nächtlichen Einflüge durch langsam fliegende nordkoreanische Maschinen vom Typ Po-2, Yak-18 oder Yak-11 zu unterbinden. Die Corsair war für diesen Job gut geeignet, da sie die langsam fliegende nordkoreanischen Maschinen leichter abschießen konnte, als es die neuen Jets tun konnten.

    Als Vorlage dienten mir Fotos aus Dorr/Thompson "Korean Air War" und Osprey's "Korean War Aces". Was das Finish der Corsair angeht dienten mir desweiteren zahlreiche Aufnahmen von Corsairs aus dem Koreakonflikt.

    F45U-5N Corsair BuNo 124453 am Flugfeld von Kimpo (K-14) im Sommer 1953.
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  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Die Maschine von Bordelon trug abgetönte Hoheitsmarkierungen um sie nachts weniger sichtbar zu machen.
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  4. #3
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Die Nachtjäger flogen nicht nur Patrouille um gegnerische Eindringlinge abzuwehren, sondern flogen auch nachts, unterstützt durch "Firefly"-C-47er, Einsätze gegen Bodentruppen und Nachschubkonvoys.
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  5. #4
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Die Alterung habe ich fast ausschließlich mit Pastellkreide durchgeführt. Die Maschine war in einem recht guten Zustand, daher ein Finish mit wenig Lackschäden.
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  6. #5
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Die Abgasfahne habe ich mit der Airbrush freihand gesprüht. Als Basis diente mir dafür das "Revell 75"-Grau.
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  7. #6
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Mein Modell stellt die Maschine so dar, wie sie nach dem 30. Juni 1953 ausgesehen hatte. An diesem Tag schoss Bordelon zwei Yak-18 ab.
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  8. #7
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Noch ein bißchen näher ans Cockpit rangegangen. Das N-20 Gunsight der F4U-5N habe ich durch das einer P-51D Mustang dargestellt, kommt dem recht nahe, wenn man nicht allzu genau hinschaut. Das Visier aus dem Kasten ist korrekt für eine -5 aber nicht -5N.
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  9. #8
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Gefällt mir hervorragend!
    Kannst du mal schreiben was du für eine Farbe für den Oberflächensichtschutz verwendet hast (wie gemischt?)?
    Der "Bendschutz" hat ja ein etwas andern Farbton!
    Und die Erde ist ja mal wieder toll, besonders die Klumpen am Rand!!

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Die Flammvernichter an den Auspuffrohren habe ich zuerst aufgebohrt und dann mit dem Skalpell so bearbeitet das die Öffnung eckig ausschaut.
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  12. #10
    christoph2

    Avatar von christoph2
    Danke Friedarr!

    Das Modell ist mit Glossy Sea Blue von Xtracrylix aus der Dose lackiert. Der Sichtschutz ist Revell 302 und anschließend mit Pastellkreide Grau nachbearbeitet. Wie der Name Glossy Sea Blue sagt, ist die Lackierung eigentlich glänzend, aber bei den Einsatzmaschine war der Glanz schnell dahin. Daher habe ich dem Modell ein mattes Finish verpaßt und dann hier und da etwas glänzenden Lack aufgebracht. Die unterschiedlichen Nuancen der Lackierung habe ich ebenfalls mit Pastellkreide realisiert.
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