Erstellt von Friedarrr  |  Antworten: 33  |  Aufrufe: 9854
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  1. #1
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Vor ein paar Wochen bin ich auf eine Page gestoßen, auf der mehrere versierte Modellbauer ihre Bastelzimmer vorgestellt haben. Dabei fiel mir auf, dass die Mehrzahl von ihnen eine Spritzkabine hatten. Jetzt bau ich bzw. lackiere ich meine Modelle auch schon ein paar Jahre mit der Airbrush und ärgere mich immer über das herrichten des Lackierplatzes, der Gefahr das sich ein Staubkörnchen verirrt und und und.
    Aber auf die Idee eine Lackierkabine zu benutzen, bin ich so eigentlich nicht gekommen. Was liegt nun näher es den „Spitzenmodellbauern“ nachzumachen?
    Also gleich im Netz, auf den bekannten Händlerseiten, nach einer Kabine geschaut und beinahe vom Stuhl gefallen. Für einen Preis von ca. 200.-Euro kann man sich eben eine menge Modelle kaufen oder einen schönen Tag machen.
    Zudem schien mir dieses Teil einwenig klein und vor Staub kann sie wohl auch nicht richte schützen, da sie zwar bestimmt eine tolle Absaugung hat, aber keine Türen.
    So kann ich mir gut Vorstellen, das sie den Staub direkt an dem Frisch lackierten Modell vorbei saugt, wobei so eben viel an der frischen Farbe hängenbleiben muß?
    Jetzt hab ich aber nicht nur im FF gesehen, dass viele ihre Kabinen selber gezimmert haben oder vielmehr alte Schränke dafür entfremdeten.
    Also wenn es auch so geh, dann eben nach einem alten Schrank ausschau halten, oder selber etwas herstellen. Da wir ja alle so gern basteln, sollte es eine Kabine ganz nach meinen Bedürfnissen werden.

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Da mir vor einiger Zeit im Baumarkt Kunststoffplatten aufgefallen sind, die nicht sehr viel kosten und die es in verschiedenen Farben gibt.
    Wurde auf diese Material zurückgriffen, nennen tut sich dieses Zeug „guttagliss“ und bekommt man z.B. im Hornbach, Obi… (beim Praktika hab ich es noch nicht gefunden) oder www.gutta.com .
    Da das Ausgangsmaterial schnell gefunden wurde musste nun das restliche Material besorgt werden.
    Materialliste:
    Holzleim
    3 Holzleisten 14x14x 900
    1 Holzleiste 14x35x900
    1 Holzleiste Dreikantprofil 14x14x900
    2 Holzleisten Winkelprofil 22x22x2400
    1 Sperrholzplatte 10x500x700
    1 Sperrholzplatte 10x100x700
    Holzschrauben 2x16
    Holzschrauben 2x12
    1 Guttaglissplatte 500x1000
    1 Guttaglissplatte 500x1400
    2 Acrylglasscheiben 500x500x4
    2 Magnetürthalter
    Klavierband
    1 Neonleuchte 8W
    1 oder 2 230V Lüfter
    Buntlack weiß uns schwarz (Reste)
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  4. #3
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Die Sperrholzplatte 10x500x700 bildet den Boden, da das Holz doch verwindungssteifer ist als die Kunststoffplatten. Zurechtgeschnitten wurde es im Baumarkt. Genauso wie die 10x100x700 Holzplatte.
    Alles andere lässt sich mit einem Messer oder einer kleinen Gärungssäge zurechtschneiden!

    Als Werkzeug wurde lediglich folgendes verwendet:
    Gärungssäge
    Teppichmesser
    Kreutzschraubenderer
    Zollstab
    Holzraspel
    Schleifpapier
    Akkubohrmaschine mit Bohrern (nicht unbedingt nötig)
    Pinsel
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  5. #4
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Die 3mm starken Kunststoffplatten lassen sich sehr leicht zurechtschneiden. Einfach die ohnehin vorhandene Holzplatte als Schneidleiste verwenden und mir dem Teppichmesser entlang schneiden. Dabei muss nicht durchgeschnitten werden, vielmehr reicht ein mittlerer Druck aus um einen Schnitt zu hinterlassen. Dann einfach am Schnitt die Platte knicken und ggf. wie beim Öffnen eines Briefes mit dem Messer die Platten endgültig trennen.
    Es wurden 4 Platten auf Maße gebracht.
    eine 400x706 (Rückwand)
    eine 430x700 (Dach)
    zwei mit den Seitenlängen 400/600 und der Breite 500 (Seitenteile).


    P.S. Der Wohnzimmerteppich hat wirklich kaum gelitten und ich hab hier nunmal kein Bastelzimmer !
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  6. #5
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Die schrägen Plastikplatten bilden die Seiten und wurden ebenso wie die Rückwand mit ein paar Schrauben am Boden befestigt. Von innen wurden, nur seitlich, die 14x14 Leisten geklebt. Das Dach bildet im hinteren Bereich die kleine 100x700 Sperholzplatte, daran lässt sich später gut eine Neonlampe sowie die Lüfter befestigen.
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  7. #6
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Die Winkelleisten wurden z.T. Gärungsgesägt und mit Leim sowie den Schrauben an den Kannten befestigt. Durch die inneren Leisten gehen die Schrauben nicht durch (Verletzungsgefahr) und geben dem ganzen eine gute Steifigkeit.
    Nun wurden die Holzleisten innen weiß und außen schwarz bemalt. Man kann natürlich auch die Kunststoffplatten je nach Geschmack bemalen. Innen wird es eh nicht lange so aussehen.
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  8. #7
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Am hinteren Bereich des Daches noch eine Lampe und den oder die Lüfter befestigt…
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  9. #8
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Zum Schluss wurden noch zwei Türen aus Acrylglas mit Scharnieren und Magnetverschluss angebracht. So kann das Modell bei geschlossenen Türen beobachtet werden, während es trocknet und der böse Staub hat auch keine Chance mehr.
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  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Die Türen lassen sich bis nach hinten öffnen, so gehen sie auch nicht im Weg um.
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  12. #10
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Innen sind ein paar Schnüre gespannt und Haken angebracht, um dort Kleinteile zum Lackieren einzuhängen.
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Lackierkabine selber gebaut

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