Erstellt von mcnoch  |  Antworten: 775  |  Aufrufe: 137547
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  1. #1
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Da "Pike" letztens bemängelt hat, dass es hier keinen zentralen Thread zur ISS gibt, machen wir ihn doch einfach mal auf.

    Da die NASA ihr Shuttle zwar schon wieder auf den Startplatz gerollt hat, aber die nächste Mission zur ISS noch einige Wochen auf sich warten lässt, habe derzeit immer noch die Russen das Heft in der Hand.

    Heute Morgen verglühte das mit einer Tonne Müll und Schrott gefüllte Progress-Modul M-52 planmäßig in der Atmosphäre. Die wenigen Überbleibsel stützten zwischen Neuseeland und Südamerika in den Pazifik. Müllverbrennungsanlage a la ISS. Nachschub für die ISS ist auch schon wieder in Sicht, denn wenn alles gut geht, startet morgen das nächste Versorgungsmodul von Baikonur.

    http://www.space.com/missionlaunches...rogress18.html
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...360734,00.html

    Für mehr Informationen zur derzeitigen 11. ISS Besatzung und ihre Mission
    http://www.space.com/missionlaunches...sion_page.html

  2. AdMan
    Schau dir mal die beiden Links an:
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  3. #2
    Schorsch

    Avatar von Schorsch
    Mal ne Frage an den Experten: Das Space Shuttle wird ja händeringend für den Ausbau der ISS benötigt. Aber kann man dafür nicht auch andere Trägersysteme à la Ariane 5 benutzen. Die Nutzlast stimmt. Problem könnte eventuell die fehlende Manpower im Orbit sein. Das Shuttle ist ja wie ein Handwerkertrupp: Teuer, oft zu spät und es geht regelmäßig daneben.

  4. #3
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Zitat Zitat von Schorsch
    Mal ne Frage an den Experten: Das Space Shuttle wird ja händeringend für den Ausbau der ISS benötigt. Aber kann man dafür nicht auch andere Trägersysteme à la Ariane 5 benutzen. Die Nutzlast stimmt. Problem könnte eventuell die fehlende Manpower im Orbit sein. Das Shuttle ist ja wie ein Handwerkertrupp: Teuer, oft zu spät und es geht regelmäßig daneben.
    Nun ja, mit hochbringen allein ist es ja nicht getan. Man kann das jeweilige Modul ja nicht einfach in eine Umlaufbahn schießen und ein ISS-Astronaut schnappt sich das Teil dann einfach, wenn es an der ISS vorbei geflogen kommt. Das jeweilige Teil muss also über eine Steuerungseinheit verfügen, die ein Andocken an der ISS ermöglicht. Manpower wäre dann nicht so das Problem, man könnte solch ein Modul ja angedockt warten lassen, bis gerade durch einen Crew-Wechsel 4 -5 Astronauten an Bord sind.

    Aber natürlich kann man die Ariane 5 sehr gut beim Betrieb der ISS nutzen. Nämlich ab 2006 in der Arinae 5 ES-ATV Variante als Trägersystem für das ATV der ESA. (http://www.esa.int/SPECIALS/ATV/SEMHL90DU8E_0.html) Das Automated Transfer Vehicle (ATV) ist mehr oder minder eine europäische Variante des Progess-Moduls (wie auch das noch in der Entwicklung befindliche japanische HTV). Ein ATV kann bis zu 9 Tonnen Fracht zur ISS bringen und dient beim Absturz gleich als Müllverbrennungsanlage. (http://en.wikipedia.org/wiki/ATV_%28spacecraft%29). Die notwendigen Leit-, Steuerungs- und Andockanlagen wurden Ende März noch von der 10. ISS Besatzung an der Außenseite des russischen Moduls Zvezda montiert. (http://www.esa.int/SPECIALS/ATV/SEMKK0SMD6E_0.html).

    Das erste ATV, benannt nach Jules Verne, ist derzeit im ESA Research And Technology Centre (ESTEC) im niederländischen Noordwijk zur Endkontrolle. (http://www.esa.int/SPECIALS/ATV/SEMKK0SMD6E_0.html)

    Wie Du siehst, lagst Du mit Deiner Frage goldrichtig.

    Hätte die ESA ihren Zeitplan für das ATV etwas beschleunigen können, wäre die Krise um die ISS nach der Shuttle-Katastrophe nicht ganz so groß geworden.

  5. #4
    Schorsch

    Avatar von Schorsch
    Andererseits muss ich sagen, dass all die angesprochenen Probleme lösbar erscheinen. Klar, man hätte die ganze Raumstation von anfang an darauf auslegen müssen, aber technisch könnte man sich einen vollautomatischen Zusammenbau vorstellen. Mensch müsste wohl trotzdem anwesend sein, da ansonsten die Fehlschlagswahrscheinlichkeit arg hoch wäre.

  6. #5
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Zitat Zitat von Schorsch
    Andererseits muss ich sagen, dass all die angesprochenen Probleme lösbar erscheinen. Klar, man hätte die ganze Raumstation von anfang an darauf auslegen müssen, aber technisch könnte man sich einen vollautomatischen Zusammenbau vorstellen. Mensch müsste wohl trotzdem anwesend sein, da ansonsten die Fehlschlagswahrscheinlichkeit arg hoch wäre.

    Bis zu einem bestimmten Level wäre es möglich gewesen, aber die ISS geht in ihrer Konstruktion bewußt darüber hinaus. Astronauten vor Ort sind bei verschiedenen Modulen unbedingt erforderlich, bei anderen nicht. Zudem war zu dem Zeitpunkt, zu dem die Entscheidungen zum Desgin der ISS gefällt wurden, von einer Shuttle-Krise und dem Erfolg der Arinae 5 noch nichts bekannt. Man baut immer auf die zu diesem Zeitpunkt für realistisch erachteten Eckdaten auf. Aus der Turbulenzen um die ISS hat man auch für die Projektentwicklung viel gelernt, man denkt jetzt weiter und verzweigter. Die ESA hat aber wegen all der Unterorganisationen immer einen etwas längeren Weg durch die Instanzen.

  7. #6
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Das russische Progress M-53 Fracht-Modul ist gestern um 23:09 GMT vom Baikonur Kosmodrom in Kasachstan gestartet und befindet sich nun auf seinem zweitägigen Zielanflug auf die ISS. http://www.space.com/missionlaunches...og18_lnch.html

  8. #7
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    INTERNATIONAL SPACE STATION STATUS REPORT: SS05-030

    After a busy week of preparations, the Expedition 11 crew on the International Space Station (ISS) is ready for tomorrow's arrival of a Progress cargo spacecraft. The Progress is scheduled to dock Saturday at 8:44 p.m. EDT to the aft port of the Zvezda Service Module.

    Commander Sergei Krikalev and NASA Station Science Officer John Phillips spent the week packing the previous cargo ship and making room for the new Progress. The new craft has more than two tons of supplies and equipment. It will be the 18th Progress to dock with the Station. Today was a light duty day for the crew in preparation for a busy weekend.

    Krikalev and Phillips spent Monday and Tuesday filling the departing Progress with unneeded equipment and trash. Wednesday, the spacecraft, which had been at the Station since March 2, was undocked at 4:16 p.m. EDT, deorbited and burned up on re-entry.

    The new Progress launched Thursday from the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan at 7:09 p.m. EDT. Its cargo includes food, fuel, oxygen, 40 solid fuel oxygen generation (SFOG) cartridges and parts for the Elektron oxygen generation system. The oxygen and SFOGs will add to the existing supplies aboard the Station. Flight control teams in Houston and Moscow hope the new parts will enable the crew to reactivate the Elektron, which has been out of service for several weeks. A new liquids unit, the heart of the Elektron, will be launched on another Progress in late August.

    Crew members plan to open the Progress hatches tomorrow and begin unloading cargo Sunday. Beginning Monday, they plan to use oxygen from the Progress to replenish the Station's atmosphere instead of using two SFOGs daily.

    The crew also packed equipment, scientific experiments and samples for return to Earth on board the Space Shuttle Discovery on its Return to Flight mission, STS-114, planned for launch next month.

    On Tuesday, Phillips made history as the first person to testify before Congress while in space. Phillips appeared via satellite before the House Science Committee, Subcommittee on Space and Aeronautics, chaired by Rep. Ken Calvert, R-Calif. He answered questions from subcommittee members about what it is like to live and work in space. He focused on the Station's role in preparing humans for longer-duration missions, as outlined in NASA's Vision for Space Exploration.

    Phillips also found time this week to work with the Fluid Merging Viscosity Measurement experiment, designed to use microgravity to provide insight into behavior about how fluids, including molten materials, flow. Krikalev worked with several Russian experiments.

  9. #8
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    INTERNATIONAL SPACE STATION STATUS REPORT: SS05-033

    The International Space Station crew spent much of the week unpacking and using supplies from the newly docked Progress cargo craft.

    The crew members also began preparing the Station for a visit by the Space Shuttle on its Return to Flight mission that is targeted to launch in a window that opens in less than three weeks.

    Expedition 11 Commander Sergei Krikalev completed integrating the systems of a new Progress supply ship into those of the Russian section of Space Station. Krikalev and Flight Engineer John Phillips also unpacked portions of the more than two tons of supplies on the cargo craft. The craft docked to the Station Saturday evening.

    Along with food, fuel, clothing and new hardware, the Progress contained about 80 days worth of oxygen in tanks and solid fuel oxygen generators, plus supplies for further repair efforts on the Elektron oxygen generation system. The Elektron, one of multiple sources of oxygen available on the Station, derives oxygen from water. The system has been inoperable for a few months.

    This week Krikalev installed a new supply of electrolyte in the Elektron's liquids unit and a new set of aerosol filters. During an initial test activation, the unit started up but immediately shut down. After a second activation it operated for less than half an hour before shutting down once again. Russian specialists at Mission Control Moscow are evaluating further troubleshooting. With the Progresss oxygen supply and other supplies aboard the Station, enough oxygen is available to supply the crew for at least the remainder of this year without an operating Elektron unit. A new Elektron liquids unit also is planned to be shipped to the Station later this year.

    The Station's Pressurized Mating Adapter 3 was opened for the first time in four years this week to be used as storage space. The operation is part of the effort to prepare for cargo transfer operations during the Space Shuttle's return to the complex. The Return to Flight Space Shuttle mission, STS-114, remains on track for launch in a window that extends from July 13-31. The Flight Readiness Review for STS-114 is set for June 29-30 at NASA's Kennedy Space Center, Fla. The Review is designed to produce a number of key decisions about the mission, including an official launch date.

    One priority for the mission on Discovery is the delivery of supplies and removal of material that has accumulated on the Station since the grounding of the Shuttle fleet more than two years ago. The majority of that material will be moved on and off of the Station in a pressurized cargo module that will be docked to the nadir side of the Unity connecting module. This week, the Station crew verified the proper operation of the berthing mechanism at that docking port, which had not been operated in two and a half years.

  10. Hallo

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  11. #9
    Schorsch

    Avatar von Schorsch
    Welche Bahninklination hat eigentlich die ISS?

  12. #10
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Zitat Zitat von Schorsch
    Welche Bahninklination hat eigentlich die ISS?
    Die ISS hat eine Orbital Inclination von 51,5947°.

    Und hier ist noch eine interessante Zahl: Die Bewegungsgeschwindigkeit der ISS liegt bei 26720 km/h.

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