Erstellt von Ritter  |  Antworten: 30  |  Aufrufe: 6631
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  1. #1
    Ritter

    Avatar von Ritter
    Angespornt durch den anderen Thread mache ich ihn nach:
    Wie verhielt sich das im 2.Weltkrieg?
    Ohne gelenkte Flugkörper und Radar. War Wendigkeit wichtiger oder Motorleistung?

    Meine Meinung:
    Geschwindigkeit, und vor allem Steigleistung, war sehr wichtig. Die 109 Asse schätzten dies besonders an ihrer Maschine.

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
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  3. #2
    Scorpion

    Avatar von Scorpion
    Jo damals war Geschwindigkeit noch wesentlich wichtiger als heute. Auf wendigkeit kam es natürlich auch an, ebenso auf Steigleistung und Beschleunigung. Ich denke die Handhabung im allgemeinen war auch sehr wichtig. Wie dem auch sei die besten 2.WK Piloten waren immer noch die Deutschen!:D

  4. #3
    Ritter

    Avatar von Ritter
    Als Argument:
    Die zwei Luftwaffen, die nur auf Wendigkeit vertrauten, waren die Italiener und die Japaner, erlitten beide schreckliche Verluste
    Die Italiener (der Grundsatz der Regia Aeronautica war Animus sufficit "Mut alleine reicht") hatten sogar noch Doppeldecker, weil diese wendiger waren. Die ersten Eindecker (G.50 und M.C.200) waren auch langsame und wendige Typen, deren Serienmaschinen auf Verlangen der Piloten offene Cockpits bekamen wegen besserer Rundumsicht. Die britischen Typen waren, obwohl auch nicht besonders schnell, waren ihnen an leistung überlegen. Später bauten sie Flugzeuge mit deutschen Motoren (G.55, M.C. 202, M.C. 205), aber davon gab es zuwenig.

    Die Mitsubishi Zero war wohl das allerwendigste, was es damals gab, und die Piloten, die es flogen, gehörten wohl zu den bestausgebildeten der Welt. Aber als die Amerikaner sich nicht mehr auf Kurvenkämpfe einließen, begannen die großen Verluste..

  5. #4
    Jan

    Avatar von Jan
    Original geschrieben von Scorpion
    Wie dem auch sei die besten 2.WK Piloten waren immer noch die Deutschen!:D
    Sehr subjektiv, wirklich !

    Durch nichts zu beweisen....

  6. #5
    Ritter

    Avatar von Ritter
    durch hohe Abschußzahlen?:D

    Naja, im Ernst,
    Die deutschen Asse waren vor allem in den ersten Kriegsjahren wohl schon zweifellos die besten. Die Ausbildung war noch nicht zurückgefahren, es gab erfahrene Flieger in den Fronteinheiten, die Neulinge unter ihre Fittiche nahmen. Viele der Jäger, die an dem ersten Stadium von Barbarossa teilnahmen, hatten bereits den Frankreichfeldzug, die Luftschlacht um England und den Balkan hinter sich. Diese Männer beherrschten ihr Flugzeug, die Me 109, perfekt und konnten seine Stärken gut ausspielen.
    So kam es, daß sie solche Abschußzahlen anhäufen konnten.
    Außerdem kam den Deutschen entgegen, daß sie meist freie Jagd fliegen konnten und nicht (außer in der Luftschlacht um England) mit engem Begleitschutz für Bomber oder Bodenziele gebunden waren. Diesen Vorteil hatten die Russen und Engländer nicht.
    Die deutschen Flieger waren so gut, nicht weil sie bessere Menschen waren, sondern durch eine Mischung aus guter Ausbildung, sehr gutes Material, richtiger Taktik und der Jagdmentalität. Der Jagdflieger wollte massenweise Abschüsse erziehlen. Es war wichtiger Feinde haufenweise vom Himmel zu holen, als Punktziele oder Bomber zu schützen. Der Erfolg wurde nur in Abschüssen gemessen.

  7. #6
    Jan

    Avatar von Jan
    Abschusszahlen ?

    Dann sollte man aber auch:
    Einsatztaktik
    Verhältnis zu Einsätze
    Verhältnis zu Dauer der Kampfhandlungen
    Material / Maschine
    usw. in Betracht ziehen.

    Man könnte z.B. auch sagen, andere hatten viel mehr gute Piloten, die dann aber nicht alle "ran durften"..

    Den Besten oder Die Besten wirst Du nie herausfinden.
    oder doch?
    DER Beste ist doch der, der heil nach Haus gekommen ist! ;)

  8. #7
    Ritter

    Avatar von Ritter
    Also was die Ausbildung und Auswahl anging, waren die Japaner wohl spitze. Wenn man Sakai liest, erstaunt man, wie streng und teilweise schon irrational streng die Japanische Vorkriegsausbildung war. Naja, aber solche Piloten wurden dann von einer Inkompetenten Führung verheizt.

    Die Luftwaffe war (bis zur Niederlage etwa 1943) wohl allgemein am besten nach deinen Kriterien.
    Allerdings wurde die Zahlenmäßige Überlegenheit der Gegner dann so groß (Ostfront und Eintritt der Amerikaner), daß die Jagdwaffe einfach nicht mehr hinterherkam.

  9. #8
    MrHankey

    Avatar von MrHankey
    Hallo,

    kann zwar sein, dass die Deutschen damals einfach besser waren, aber bedenkt, dass manche einfach durch den Einsatz an mehreren Fronten viel mehr Gelegenheit für Abschüsse bekamen. Und die Amis haben doch immer zwangsweise "abgewechselt", es waren ja genug Piloten da (?).

    Ich denke, das wollte Jetmodell auch sagen.

    Man kann einfach nur den erfolgreichsten nennen, den besten aber nicht. Vielleicht kam der "beste" schon früh um, z.B. bei einer Bruchlandung oder so... :p

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Ritter

    Avatar von Ritter
    Stimmt auch wieder
    wäre Hartmann Amerikaner gewesen (Eric Hardman:D), dann wär er wohl (wenn er Glück gehabt hätte) nach 50 Missionen wieder nach Hause geschickt worden mit 1 oder 2 Abschüssen.....
    Was die Amis geschafft haben, war, ihren Durchschnittspiloten in der Heimat eine so gute Ausbildung zu geben, daß sie die beste Überlebenschance hatten. Man mußte kein Naturtalent sein, um bei der USAAF den Krieg zu überleben.
    Was das Talent angeht, so ist das wohl gleich unter allen Nationen verteilt:D, aber wie dieses Talent ausgenutzt wurde, war unterschiedlich. Und die Amerikaner hatten es nicht nötig, sich auf gute Piloten zu verlassen.
    Die Deutschen (und auch die Russen, Italiener und Japaner), mußten ihre Piloten im Dienst belassen bis sie fielen oder der Krieg vorbei war.
    Sagt mal, habt ihr schonmal was vom Russischen Piloten Fedorov gehört??
    Der soll angeblich über 100 Abschüsse erziehlt haben (in Spanien, Mongolei, Finland und im "Großen Vaterländischen Krieg").

  12. #10
    MrHankey

    Avatar von MrHankey
    Ach, zum Thema: Bei Il-2 ist Wendigkeit zwar ganz nett, aber die besten Chancen für einen Abschuss hat man, wenn man aus der Überhöhung angreift. Wenn man natürlich jemanden am Arsch hat, kann man auch nicht einfach davonfliegen... Aber man braucht auch GUT EINGESETZTE Power. Naja, da ich mich sowieso nur zwischen den beiden deutschen Fliegern entscheide, nehme ich die mit der besseren Bewaffnung :D

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Geschwindigkeit oder Wendigkeit Teil 2: damals...

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