Erstellt von Meteor  |  Antworten: 115  |  Aufrufe: 24299
Seite 3 von 12 ErsteErste 1234567 ... LetzteLetzte

Euro-GPS "Galileo"

Diskutiere Euro-GPS "Galileo" im Forum Raumfahrt auf Flugzeugforum.de


  1. #21
    Tschaika

    Avatar von Tschaika
    inzwischen ist es nicht nur bei der Drohung geblieben, mittels Präsidentendirektive vom 08.12.2004 wurde dem Penrtagon der Auftrag gegeben (befohlen), "Pläne auszuarbeiten, um nicht nur den zivilen Teil des »Global Positioning System« (GPS) im Falle einer »nationalen Krise« vorübergehend abzuschalten, sondern auch »ähnliche Systeme, die von anderen Nationen betrieben werden«." Gemeint sind hier "Galileio" der Eu+Koop-Partnern und "GLONASS" von Rußland ...

    (siehe hierzu z.B. http://www.jungewelt.de/2004/12-18/006.php)

    :?! solch ein Unilateralismus verursacht nur noch Kopfschmerzen ... welch ein Wahnsinn :?!

  2. Anzeige
    Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Ratgeber und die Flugzeug-Kategorie

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #22
    beistrich


    "Galileo" startet am Stephanitag

    Leck im Helium-Ventil eines Triebwerks gefährdet Planung nicht: Erster Testsatellit des Satelliten- Navigationssystem wird abheben

    Der Testsatellit GIOVE-A soll am 26. Dezember gestartet werden und damit das neue Navigationssystem Galileo einläuten.
    Link

    Wien - Am Stephanitag, nach derzeitigen Planungen um 6.19 Uhr, soll nach einigen Anlaufschwierigkeiten nun doch der erste Testsatellit für das geplante europäische Satelliten-Navigationssystem "Galileo" vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abheben. Auch ein zehn Tage vor dem Start entdeckter Defekt - französische Fachleute hatten ein Leck in einem Helium-Ventil eines Triebwerks entdeckt - soll laut Angaben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) den Start nicht gefährden. Bis 2010 werden 30 Satelliten im Orbit sein und private wie kommerzielle Nutzer mit den nötigen Daten für punktgenaue Ortsbestimmung versorgen.

    Die Himmelskörper werden in drei verschiedenen Umlaufbahnen in 23.616 Kilometern Höhe die Erde umkreisen. Jeweils 27 - neun für jede Umlaufbahn - Satelliten werden im in Betrieb sein, die restlichen drei dienen als Reserve. Zahl und Anordnung der Satelliten sowie die Lage der Bahnen sollen sicherstellen, dass jedermann überall in der Welt zu jeder Zeit die Daten von mindestens vier Satelliten empfangen. Die Signale von vier Satelliten sind für eine Ortung (etwa geographische Länge, Breite, Meereshöhe) nötig. Für eine Erdumrundung braucht wird ein Galileo-Satellit rund 14 Stunden brauchen.

    Genauer als GPS

    Mit Galileo wird eine Positionsbestimmung auf den Meter, oft sogar auf den Zentimeter genau bestimmt werden können, erklärte dazu Stephan Mayer von der Agentur für Luft- und Raumfahrt (ALR) in der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Damit ist das System genauer als das US-amerikanische GPS. Die Hauptmotivation für Galileo war allerdings die Tatsache, dass GPS militärisch kontrolliert wird und etwa in Krisenfällen gestört oder sogar kurzfristig abgeschaltet werden kann.

    Galileo steht dagegen unter rein ziviler Führung. Nutzern von kostenpflichtigen Diensten werden Genauigkeit und Verfügbarkeit des Systems sogar garantiert. Neben dem so genannten Offenen Dienst, der wie auch GPS kostenlos empfangen werden kann, sind ein Sicherheitskritischer Dienst (etwa für die Luftfahrt), ein Kommerzieller Dienst (etwa für die Koordination von Fahrzeugflotten), ein öffentlich regulierter Dienst mit besonders störungssicherem Signal (etwa für die Kriminalitätsbekämpfung) sowie ein Such- und Rettungsdienst geplant.

    Derzeit laufen Versuche, die existierenden bzw. im Aufbau befindlichen Satelliten-Navigationssysteme - GPS, Glonass und Galileo - unter einander möglichst kompatibel zu gestalten. Seitens der Vereinten Nationen (Office for Outer Space Affairs - OOSA) wünscht man sich sogar, dass alle drei Systeme und auch alle neu dazu kommenden mit einem Gerät empfangen werden können.

    Hürde genommen

    Letzten Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass das Projekt eine weitere Hürde genommen hat: Die ESA und das Hersteller-Konsortium Galileo Industries haben nach Informationen aus Branchenkreisen in Paris einen Vertrag über Entwicklung, Start und Erprobung der ersten 4 von insgesamt 30 Satelliten und von Teilen der Bodenkontrolle ausgehandelt. Er soll am 22. Dezember in Berlin unterschrieben werden. (APA)

    http://derstandard.at/?id=2277892

  4. #23
    ossiali

    Avatar von ossiali
    War gerade in den Nachrichten: Erster Satellit erfolgreich in Baikonur gestartet

  5. #24
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    1. FUnktionstest des Galileo-Sat war positiv, weitere folgen.

    ACHTUNG WERBUNG:-) War jetzt einfach zu müde das alles noch mal umzuformulieren.

    Pressemitteilung Nr. 61-2005
    Paris, 28. Dezember 2005

    Erster Galileo-Satellit in der Umlaufbahn

    Der erste Demonstrator des Galileo-Systems ist in der Umlaufbahn! Damit hat Europas neues weltweites Satellitennavigationssystem, ein Gemeinschaftsvorhaben der ESA und der Europäischen Kommission, auf dem Weg zu seiner vollen Einsatzbereitschaft einen neuen Meilenstein erreicht.

    GIOVE-A, der erste Satellit zur orbitalen Validierung des Galileo-Systems, hob heute vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan an Bord eines von Starsem betriebenenen Sojus-Fregat-Trägers ab. Nach einem Bilderbuchstart um 05.19 Uhr GMT (06.19 Uhr MEZ) erreichte die Fregat-Oberstufe nach einer Reihe von Manövern eine kreisförmige Umlaufbahn in 23 258 km Höhe mit 56° Neigung zum Äquator, auf der sie den Satelliten um 09.01 Uhr 39 Sekunden GMT sicher aussetzte (10.01 Uhr 39 Sekunden MEZ).

    „Aus der langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der ESA und der Europäischen Kommission ist nun ein neues Werkzeug im Orbit entstanden, das den Alltag der europäischen Bürger verbessern wird“, erklärte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain, der den Teams der ESA und der Industrie zu dem erfolgreichen Start gratulierte.

    Der von Surrey Satellite Technology Ltd (SSTL) im britischen Guildford gebaute, 600 kg schwere Satellit hat drei Aufgaben. Er soll erstens die Nutzung der dem Galileo-System von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zugewiesenen Frequenzen sichern, zweitens kritische Technologien für die Navigationsnutzlast der künftigen operationellen Galileo-Satelliten demonstrieren und drittens das Strahlungsumfeld der für die Galileo-Konstellation geplanten Umlaufbahnen charakterisieren.

    Der bisher unter der Bezeichnung GSTB-V2/A (Galileo-Systemprüfstand, Version 2) bekannte Satellit GIOVE-A führt zwei baugleiche kleine Rubidium-Atomuhren mit einer Stabilität von 10 Nanosekunden pro Tag und zwei Signalerzeugungseinheiten mit, von denen eine ein simples und die andere ein repräsentativeres Galileo-Signal erzeugt. Diese beiden Signale werden über eine phasengesteuerte L-Band-Antenne ausgestrahlt und sollen den gesamten sichtbaren Teil der Erde unter dem Satelliten erfassen. Zwei weitere Instrumente werden die Strahlungsarten messen, denen der Satellit während seiner zweijährigen Mission ausgesetzt ist.

    GIOVE-A wird von der SSTL-eigenen Bodenstation kontrolliert. Sämtliche Systeme arbeiten einwandfrei, die Solarzellenflügel wurden ausgefahren und die orbitale Überprüfung des Satelliten hat begonnen. Sobald die Nutzlast aktiviert ist, werden die von GIOVE-A ausgestrahlten Galileo-Signale von den Bodenstationen sorgfältig analysiert, um sicherzustellen, dass sie die Kriterien der ITU-Frequenzzuweisung erfüllen.

    Erster Schritt für Galileo

    Ein zweiter Demonstrationssatellit, GIOVE-B, der vom europäischen Konsortium Galileo Industries gebaut wurde, wird gegenwärtig getestet und soll zu einem späteren Zeitpunkt gestartet werden. GIOVE-B soll den passiven Wasserstoff-Maser (PHM) demonstrieren, der mit einer Stabilität von unter 1 Nanosekunde pro Tag die präziseste Atomuhr sein wird, die je in den Weltraum befördert wurde. Auf den operationellen Galileo-Satelliten sollen zwei PHM als Hauptuhren und zwei Rubidium-Uhren als Ersatz fungieren.

    Später werden dann vier operationelle Satelliten gestartet, um das grundlegende Weltraum- und zugehörige Bodensegment für Galileo zu validieren. Nach Abschluss dieser Phase der orbitalen Validierung (IOV) werden die restlichen Satelliten auf ihre Umlaufbahnen gebracht, womit die volle Einsatzkapazität (FOC) erreicht sein wird.

    Mit Galileo entsteht Europas eigenes Satellitennavigationssystem, das unter ziviler Kontrolle stehen und einen hochpräzisen und garantierten globalen Ortungsdienst bereitstellen wird. Es wird mit dem US-amerikanischen GPS (Global Positioning System) und dem russischen globalen Navigationssatellitensystem (GLONASS) kompatibel sein und mit bisher nie erreichter Integrität Echtzeit-Ortungssignale mit einer Genauigkeit von 1 Meter ausstrahlen.

    Für Galileo sind zahlreiche Anwendungen vorgesehen, darunter Ortungs- und daraus entstehende Mehrwertdienste für den Verkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft, Fischerei und Landwirtschaft, Ölförderung, Zivilschutztätigkeiten, Bauwesen, staatliche Bauvorhaben und Telekommunikation.




    Das russische System kommt auch voran. Die haben heute mit einer Proton gleich drei ihrer Navigationssatelliten für das GLONASS ins All geschossen.

    http://www.space.com/missionlaunches...n_glonass.html

  6. #25
    Bowser


    Im TVwird berichtet daß Galileo auf 10cm genau ist, steht diese genauigkeit auch allen Benutzern zur Verfügung?
    Ich kann mir nämlich nicht vorstellen daß die USA das gern sehen wenn sich so jeder dritte Welt staat Präzisionswaffen zulegen kann.

  7. #26
    Hunter75

    Avatar von Hunter75
    Zitat Zitat von Bowser
    Im TVwird berichtet daß Galileo auf 10cm genau ist, steht diese genauigkeit auch allen Benutzern zur Verfügung?
    Ich kann mir nämlich nicht vorstellen daß die USA das gern sehen wenn sich so jeder dritte Welt staat Präzisionswaffen zulegen kann.
    Das kostenlose Standardsignal hat eine Genauigkeit von 4m.Das höher auflösende Präzisionssignal ist kostenpflichtig!
    Man wird wohl nicht jedem staat gestatten dieses Signal zu nutzen.
    Gab es da nicht mal eine Diskussion um die Nutzung durch China mit den USA?

  8. #27
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    PR-Handout der ESA

    GIOVE-A ist in tadellosem Zustand und hat am 12. Januar 2006 die ersten Galileo-Signale gesendet.

    GIOVE-A wurde am 28. Dezember 2005 von einem Sojus-Fregat-Träger (Starsem) vom Kosmodrom Baikonur aus auf eine mittlere Erdumlaufbahn in 23 260 km Höhe gebracht. Der Hauptauftragnehmer Surrey Satellite Technology Ltd. (SSTL) konnte daraufhin vom seinem Missionskontrollzentrum aus die sieben Meter umspannenden Sonnenpaneele entfalten, die Einsatzerprobung der Satellitenplattform durchführen und die Nutzlast auf verschiedene Tests vorbereiten. An dem Heraufladen der Bordsoftware, dem Ausklappen der beiden Sonnenpaneele und der Ausrichtung des Satelliten auf die Sonne waren zudem Bodenstationen des Rutherford Appleton Laboratory (Großbritannien), in Bangalore (Indien) und in Kuala Lumpur (Malaysia) beteiligt.

    Nach der Funktionsüberprüfung aller Systeme der Plattform wurde der Satellit in seine nominale Erdausrichtung und den Bahnregelungsmodus gebracht. Die Einsatzerprobung des Satelliten wurde am 9. Januar 2006 erfolgreich abgeschlossen.

    Das SSTL-Missionskontrollzentrum nahm am 10. Januar die Nutzlasterprobung in Angriff, um sicherzugehen, dass alle Einheiten der Navigationsnutzlast einwandfrei arbeiten. Zwei Tage

    später sendete GIOVE-A dann die ersten Galileo-Navigationssignale, die von den Galileo- Empfängern über die über einen Durchmesser von 25 m verfügende Antenne der Beobachtungsstation für Atmosphären- und Radiowellenforschung im britischen Chilbolton sowie über die ESA-Bodenstation in Redu (Belgien) registriert und analysiert wurden. Die unterschiedlichen Übertragungsarten der Galileo-Signale kommen nun unter Verwendung verschiedener Verarbeitungsschritte der Nutzlasten sequentiell zum Einsatz. Die Nutzlasterprobung von GIOVE-A dürfte bis Mitte Februar abgeschlossen sein.

    Anschließend sind weitere Messungen zur Bewertung des Strahlungsumfelds auf der mittleren Erdumlaufbahn, zur Leistungsabnahme der Uhren an Bord des Satelliten und zum Senden von Testsignalen in den Weltraum vorgesehen.

    Hintergrundinformation

    Mit GIOVE-A, dem ersten Satelliten zur orbitalen Validierung des Galileo-Systems, hat Europas neues weltweites Satellitennavigationssystem, ein Gemeinschaftsvorhaben der ESA und der Europäischen Kommission, den ersten Meilenstein auf dem Weg zu seiner vollen Einsatzbereitschaft erreicht.

    Die Hauptaufgaben des Satelliten sind es, die Nutzung der dem Galileo-System von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zugewiesenen Frequenzen zu sichern, kritische Technologien für die Navigationsnutzlast der künftigen operationellen Galileo-Satelliten zu demonstrieren, das Strahlungsumfeld der für die Galileo-Konstellation geplanten Umlaufbahnen zu charakterisieren und die Bodenempfangsstationen zu testen.

    Der bisher unter der Bezeichnung GSTB-V2/A (Galileo-Systemprüfstand, Version 2) bekannte Satellit GIOVE-A führt zwei baugleiche kleine Rubidium-Atomuhren von Temex Neuchâtel Time (Schweiz) mit einer Stabilität von 10 Nanosekunden pro Tag und je eine Signalerzeugungseinheit von Alcatel Alenia Space (Italien) und SSTL (Großbritannien) mit. Auf GIOVE-A soll noch vor Ende 2006 der Start eines zweiten, von Galileo Industries (Deutschland) gebauten Satelliten, GIOVE-B, folgen.

    Mit Galileo entsteht Europas eigenes Satellitennavigationssystem, das unter ziviler Kontrolle stehen und einen hochpräzisen und garantierten globalen Ortungsdienst bereitstellen wird. Es wird mit dem US-amerikanischen GPS (Global Positioning System) und dem russischen globalen Navigationssatellitensystem (GLONASS) kompatibel sein und Echtzeit-Ortungssignale mit bisher nie erreichter Integrität und Genauigkeit ausstrahlen.

  9. #28
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Indien ist endgültig aus den Verhandlungen über eine Beteiligung an Galileo ausgestiegen. Anders als China will man nun ein ganz eigenes Projekt starten, an dem auch nur indische Firmen beteilgit sind. Die ISRO strebt mit diesem Projekt vor allem die Unabhängigkeit von GPS und Galileo an. Sieben Satelliten für 270 Mio US$ sollen das Indian Regional Navigation System (IRNSS) innerhalb von fünf bis sechs Jahren eine Wirklichkeit werden lassen.

    In Fachkreisen reagiert man mit gemischten Gefühlen. Da auch die Russen ein eigenes System aufbauen, wird die Vielfalt der Systeme die Durchsetzungsfähigkeit aller Systeme negativ beeinflussen und den weltweiten Einsatz eher unwahrscheinlicher machen. Das indische System deckt nur die Region um Indien ab, lohnt sich also nur für lokale Anwendungen. International eingesetzte Schiffe und Flugzeuge scheiden somit als Nutzer schon aus. Gleichzeitig schließt es - wie schon Russland - Indien aus der Partner-Position bei einem globalen System aus.

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  11. #29
    Gustav Anderman


    Das sind zumindest für die indische Weltraumindustrie gute Nachrichten.
    Langfristig dürfte dieses System Indiens position international stärken das es Indien unabhänig von ausl. Systemen macht, was ja ein Grund dafür war das Galileo überhhaupt gestartet wurde und wenn das indische System funktioniert haben sie systemfähigkeit demonstriert was sehr wichig für zukünftige auch internationale Projekte ist.

  12. #30
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Zitat Zitat von Gustav Anderman
    Das sind zumindest für die indische Weltraumindustrie gute Nachrichten.
    Langfristig dürfte dieses System Indiens position international stärken das es Indien unabhänig von ausl. Systemen macht, was ja ein Grund dafür war das Galileo überhhaupt gestartet wurde und wenn das indische System funktioniert haben sie systemfähigkeit demonstriert was sehr wichig für zukünftige auch internationale Projekte ist.

    Ein System, welches von seiner Architektur auf nur sieben stationäre Satellieten und eine einzige Region ausgelegt ist, dürfte global kein Verkaufserfolg sein. Die Entwicklung komplexer, miteinander kommunizierender Satellieten-System zur Lieferung hochgenauer Positionsdaten funktioniert komplett anders. Für indische Firmen ist der Marklt zu GPS und Galileo dicht und keiner in Europa oder den USA wird das indische System kaufen. Eine Unabhängigkeit Indiens ist nicht existent und wird auch in näherer Zukunft nicht real werden, weil Indien - immerhin weniger stark als China - von westlichen Investitionen abhängt. Sie haben einen stärkeren Binnenmarkt, aber wenn der Westen sein Geld rauszieht ist in Bangalore so schnell das Licht wieder aus, wie damals die Firmen aus dem Boden schossen. Der Anteil Indiens an der Spitzenforschung ist sehr gering. Indiens Wirtschaftsaufschwung lag im geringen Preis für gut ausgebildete Arbeitskräfte. China hat den Markt für billige Arbeitskräft ohne hohe Qualifikation so gut wie an sich gerissen. Indien stellt das nächst höhere Segment und brachte es in dieser Mittelschicht zu einigem Wohlstand, aber es ist genauso wenig "gesund" gewachsen, wie in China.

    Der gewachsene Stolz auf die verdienten Erfolge der letzten Jahre provoziert gewisse Alleingänge, die wie hier eher isolieren, denn unabhängig machen.

Seite 3 von 12 ErsteErste 1234567 ... LetzteLetzte

Euro-GPS "Galileo"

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 41
    Letzter Beitrag: 20.08.11, 23:41
  2. 1/144 YF-22 "Lightning" (oder auch "Raptor") – Revell
    Von marmel69 im Forum Jets bis 1/144
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 21.11.06, 00:02
  3. Antworten: 47
    Letzter Beitrag: 18.10.05, 11:00
  4. Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 02.10.05, 13:44
  5. "Euro Scale Modelling" am 6. November
    Von fightingfalcon im Forum Ausstellungen
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 10.11.04, 18:32

Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf die Seite

Sie betrachten gerade Euro-GPS "Galileo"