Erstellt von Flugi  |  Antworten: 9  |  Aufrufe: 2449
  1. #1
    Flugi

    Avatar von Flugi
    Oberhof
    Ein Team von 14 Spezialisten der US-Army gräbt seit gestern am Grenzadler nach einem im zweiten Weltkrieg abgeschossenen Flugzeug.
    Die P-51D "Mustang" gehörte zum Begleitschutz eines Bomberverbandes, der am 11. September 1944 die Ölraffinerie im sächsischen Ruhland zerstören sollte.
    Die Absturzstelle war Zeitzeugen bekannt. In den nächsten drei Wochen sollen Wrack und sterbliche Überreste des Piloten geborgen werden.
    09.07.02 Bild/Thüringen

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Flugi

    Avatar von Flugi
    So eine Sache fast vor der Haustür hat mir keine rechte Ruhe gelassen. Auskunft am Boden konnte oder wollte keiner geben. Also habe ich heute erst mal ein Aufklärungsflug gestartet und die Stelle nach 7-8min Suche im besagten Raum auch gefunden.
    Wenn ich die Zeit finde, fahre ich noch mal hin und mache ein Exlusivinterview für FF!:D
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  4. #3
    Maik

    Avatar von Maik
    Lass dich nicht aufhalten ! Nur Zu ! :HOT

  5. #4
    mic

    Avatar von mic
    hallo flugschreiber,

    dolle sache mit der P-51.
    wie hast du denn den genauen standort ausmachen können, gabs da insider infos (wegbeschreibung bzw. koordinaten)?

    auf dem foto ist an der gekennz. stelle etwas rotes zu erkennen, ist das ein zelt, abdeckung oder was kann das sein?
    ist da etwa auch eine art wealdfreie zone (schneise) an der absturzstelle vorhanden?

    und was sind das für "spezialisten" - hobbyforscher, oder gar vertreter von amtlicher stelle?

    viell. gibts ja infos dazu
    bleib dran, ist eine sehr interessante sache!

    gruß
    mic

  6. #5
    Flugi

    Avatar von Flugi
    Es wird schon von amtlicher Stelle gegraben, muss alles seine Ordnung haben. Die Angabe Grenzadler hatte ich ja und von da habe ich dann immer großräumiger abgesucht. Die Absturzstelle war mit einer großen orangenen Plane abgedeckt, mein Glück so konnte ich es gut erkennen. Es waren zwei Stellen mit Planen abegedeckt. Die Absturzstelle war total zugewachsen und musste erst frei gemacht werden.
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  7. #6
    mic

    Avatar von mic
    @ flugschreiber:

    nabend,

    gibts schon neue infos über die gradungsarbeiten?

    gruß

  8. #7
    Flugi

    Avatar von Flugi
    ...nein.

  9. #8
    Phantom

    Avatar von Phantom
    Im ZDF war grade ein kurzer bericht über die suche nach dem Flugzeug. Anscheinend ist davon nicht mehr viel übrig. Es war nur ein großer Haufen mit verbogenen Metallteilen zu sehen.
    Die Überreste des Piloten sind schon gefunden, da sie nach dem Absturz von einem Anwohner begraben wurden.

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Husar

    Avatar von Husar
    Das Team kommt aus Haiwaii, habe mit den Jungs ebenfalls zwei Bergungen von vermißten P-38 Piloten im hiesigen Raum durchgeführt. Die führen auch Bergungen in Korea, Vietnam durch.
    Da könnten sich unsere Führung mal eine Scheibe von ab schneiden, denn Suchennach vermißten deutschen Piloten ist eine private Angelegenheit. Zumeist bekommt man noch jede Menge Knüppel zwischen die Beine geworfen.

  12. #10
    Sören

    Avatar von Sören
    Ist wohl auch ganz richtig, daß nicht jeder X-beliebige drauflosbuddeln darf. Habe oft genug bei meiner Arbeit in der Munibergung festgestellt, daß schon Plünderer am Werk waren. Da findet man einen Kriegstoten und keine Spur von Erkennungsmarke. Oftmals werden die sterblichen Überreste einfach am Loch liegengelassen. Da kommts einem hoch!
    Außerdem befindet sich bei solchen Wracks meist noch Bordmunition, die keineswegs zu unterschätzen ist, auch wenn es "nur"12,7mm sind wie im Fall der P-51. Meistens wurde Phosphorbrandmuni verwendet. Die braucht keinen Zünder. Die Reaktion mit Sauerstoff reicht und die Sache brennt wie Zunder. Bekommt man davon etwas auf die Haut, hilft nur herausschneiden. Habe einmal gesehen, wie russische 7,62mm Panzerbrandpatronen wie aus heiterem Himmel zu brennen anfingen...Halleluja!

Grabung nach P-51D

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