Erstellt von Sören  |  Antworten: 16  |  Aufrufe: 3155
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  1. #1
    Sören

    Avatar von Sören
    Bei den Baureihen G-6AS, G-10 und K-4 der berühmten Messerschmitt Bf 109 kam im Gegensatz zu früheren Baureihen eine neue breitere Motorhaube zur Verwendung. Diese war nötig um die voluminöseren Motorträger des DB 605AS unterzubringen. Normalerweise kennt man die Ausführung wo die Ausbuchtung der Motorhaube bogenförmig etwa auf Höhe der Panzerglasscheibe ausläuft.
    Nun zu meiner Frage: Laut einer Zeichnung auf einem Decalbogen von Eagle Cals sollen einige Baulose mit einer Verkleidung vom Typ 110 ausgestattet gewesen sein, die sich von der Standardmäßigen durch ein glattes Blech auf der linken Rumpfseite unterschied.
    Wie paßte jetzt aber der Motor drunter? Und hat eventuell jemand Bildmaterial von diesem Haubentyp? Welche Werknummernblöcke betrifft diese Abweichung?

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Wolfgang Henrich

    Avatar von Wolfgang Henrich
    das habe ich jetzt auch das erst mal gehört. Ich habe mal gelesen, dass bei Erla andere Motorverkleidungen für die G-10 benutzt wurden, bei denen die "Kinnbeulen" weggefallen sind weil die Gesamtform anders war. Vielleicht zielt das ja in diese Richtung. Ich weiß jetzt nicht im Moment wie es bei der K war, aber bei der G-10 wurden soweit ich weiß auch der DB 605D verbaut.

  4. #3
    Sören

    Avatar von Sören
    Die Kinnbeulen waren nötig um Platz für die größeen Wasserpumpen zu schaffen. Bei der Bf 109 G-6AS gibt es diese noch nicht.

  5. #4
    Wolfgang Henrich

    Avatar von Wolfgang Henrich
    meine Antwort bezog sich auch in erster Linie auf die G-10 weil die in Deinem Text vorkam und soweit ich weiß gab es keine G-10/AS, allerdings eben G- 10 mit unterschiedlichen Hauben

  6. #5
    Sören

    Avatar von Sören
    Richtig, ein Bezeichnung AS für die G-10 wäre ja auch unsinnig, da sie ohnehin mit Motoren DB 605AS ausgestattet waren.

    Hier ist die Zeichnung aus dem besagten Decalbogen. Der Maschine mit der Typ 110-Haube scheinen auch die Kinnbeulen zu fehlen.
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  7. #6
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Sören,
    war das nicht nur ein schlampiger Zeichner?
    Da fehlen der Obern auch Blechstöße die die Untere hat, vom Staurohr (und "Ölsumpf-Klappe") ganz zu schweigen!
    Ich geh nur noch nach Fotos, bin schon so oft auf schlampige Zeichnungern reingefallen!

  8. #7
    Sören

    Avatar von Sören
    Nein, auf die andersartige Motorverkleidung wird extra hingewiesen. Ebenso das einige der Blechstöße anders angeordnet bzw. noch welche mehr sind.

  9. #8
    Wolfgang Henrich

    Avatar von Wolfgang Henrich
    ich glaube nicht dass die G-10 ohnehin mit dem AS Motor ausgerüstet war sondern eben mit dem 605D. Auf Deinen Zeichnungen weißt auch der höhere Öleinfüllstutzen auf einen D Motor hin. Beim AS sass dieser tiefer, direkt über der kleinen Lufthutze.

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Sören

    Avatar von Sören
    Nun ist die Verwirrung perfekt!
    Noch einige Zeichnungen aus dem decalsheet. Eigentlich suche ich ja nur ein Foto einer solchen Maschine, auf dem eindeutig eine solche Haube zu erkennen ist.
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  12. #10
    Kenneth

    Avatar von Kenneth
    Hilft das Foto hier weiter? Das ist die Triebwerksinstallation in der Bf109G-10 D-FDME der EADS/Messerschmitt-Stiftung.
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Motorhauben an Bf 109 G-10

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