Erstellt von mcnoch  |  Antworten: 7  |  Aufrufe: 891
  1. #1
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Da sich große Pläne und kleine Budgets sich nicht vertragen, ist die NASA sogar bereit, die alleinige Führungsposition in der Raumfahrt aufzugeben.
    Die Chancen und Risiken für die internationalen Partner und privaten Investoren steigen, aber auch die Unsicherheit, wie es wirklich weitergehen wird.
    Die Raumfahrt ist aber ein Gebiet, welches nicht wirklich für kurzfristige Planänderungen aufgestellt ist.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-831423.html

  2. #2
    701


    Ohne Russland gebe es die ISS schon nicht mehr. Frag mich was die Nasa meint 2017/2020 besser machen zu können als heute?
    Mehr Geld wird sie nicht haben eher drastisch weniger. Ob China nun auf die ISS darf oder nicht ist egal. In 10 Jahren kann sich China eine eigene Raumstation in der Größe der ISS nicht nur selber leisten sondern vermutlich auch bauen. Dann doch bitte mit China, Russland, Europa und der Nasa zusammen was machen. Nur in 10 Jahren wird es in den USA vermutlich kaum noch fähige Wissenschaftler und Entwickler geben um überhaupt Ansprüche stellen zu können. Von dem Industriekomplex mal ganz zu Schweigen.

  3. #3
    mcnoch

    Avatar von mcnoch
    Na, ganz so schnell wird es mit den USA nicht bergab und mit China nicht bergauf gehen, auch wenn sich einige Leute dies aus eher privaten Gründen so wünschen würden und auch Russland und Europa stehen vor Problemen.

  4. #4
    bushande


    Na ich denke, die Chinesen fassen eine eigene Station schon ernsthaft in ,für deren Maßstäbe, absehbarer Zeit ins Auge. Dieser "Himmelstempel" soll wohl schon als ernsthafter Startpkt. für eine eigene Raumstation gedacht sein und wenn die erst fertig wird, nachdem die ISS schon aufgegeben / außer Dienst gestellt worden ist, umo besser für die Chinesen. Dann klopft die Welt halt (vorbehaltlich natürlich anderer Player) alsbald bei den Chinesen an. (nicht gerade der allerschönste Gedanke)

    Setbacks (technologischer und menschlicher Natur) wirds immer geben, aber so wie ich die Chinesen kennengelernt hab, planen die das einkalt mit ein. Bisher haben die immer alles wider der Einsprüche, gerechtfertigter Bedenken und negativer Auswirkungen durchgezogen und geschafft, sei es der größte Staudamm, sei es Brücken über den Changjiang an Stellen, die als unmöglich galten, sei es die Himalaya Eisenbahn oder ein verdammter Highway bis an den Everest ...

    Die werden die verdammte Station schneller haben, als wir denken. Ich denke schon, dass es zum nationalen Plan gehört, dass China nicht nur mitreden will, sondern dass die Welt irgendwann bei denen regelmäßig betteln soll. Das nehm ich mir zumindest aus meiner bisherigen Erfahrung mit der chin. Menatlität vor Ort.

    Schade um die USA. Sie werden nun nicht morgen gleich untergehen, bloß weil es jetzt etwas düster in Sachen Raumfahrt wg. wirtschaftl. Nöte steht, aber wie schon angemerkt, eine so entstehende Lücke nachdem man sich finanziell verhoben hat will auch irgendwann erstmal wieder geschlossen werden und bei sowas hilft auch nur Optimismus allein nicht weiter.

    Ich denke schon, dass die Zukunft der Raumfahrt wenigstens nicht ganz unmaßgeblich jenseits der USA gestaltet wird, im positiven wie auch im negativen Sinne.

  5. #5
    Xena


    Naja, ich kann mir vorstellen, daß in Zukunft auch Indien und Brasilien Partner in einem Projekt werden könnten, mit wem auch immer.

  6. #6
    701


    Zitat Zitat von mcnoch Beitrag anzeigen
    Na, ganz so schnell wird es mit den USA nicht bergab und mit China nicht bergauf gehen, auch wenn sich einige Leute dies aus eher privaten Gründen so wünschen würden und auch Russland und Europa stehen vor Problemen.
    Die Zahl der Studierenden in den USA im Bereich Naturwissenschaften ist seit einigen Jahren fast unbedeutend.
    Und diese werden in den wenigen noch vorhandenen Schlüsseltechnologien aufgeteilt werden.
    Von der Infrastruktur in der Fertigung verabschiedet sich die USA auch immer mehr. Auch hier fehlt es seit Jahren auch an Bildung in der breite. Vergleichbar dem alten Rom und dessen Abstieg. Die Römer verlernten schlicht das reparieren und neu bauen. Dies ist in den USA auch beobachtbar.

    Mag sein das es überzeichnet ist nur die Bedingungen in den USA verschlechtern sich seit 2001 rapide und nicht erst seit 2011.

  7. #7
    Ernst Dietikon

    Avatar von Ernst Dietikon
    Zitat Zitat von 701 Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Studierenden in den USA im Bereich Naturwissenschaften ist seit einigen Jahren fast unbedeutend.
    Vorläufig macht ein junger Akademiker noch die schnellste Karriere, wenn er von uns in die USA geht und sich dann zurückgewinnen lässt. Damit unterstützen wir die USA massgeblich. Zum Glück kann man immer mehr auch Karriere rein in Europa machen. Dies wird hoffentlich die Position unseres Kontinents stärken so dass wir in der Raumfahrt auch einmal eine starke Postion einnehmen können.

    Gruss
    Ernst

  8. #8
    Xena


    Ist das so wichtig in der Raumfahrt erste Geige spielen zu müssen? Satelliten in die Umlaufbahn schießen können wir ganz gut. Muß es unbedingt mehr sein? Interessant wird es erst, wenn man Antriebe entwickelt hat, mit denen man etwas weiter fliegen kann als gerade mal mit ach und krach ne Runde um unseren Planeten mit Trabanten.

Zukunft der Raumfahrt

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