Erstellt von AV-8B Harrier2  |  Antworten: 7  |  Aufrufe: 1610
  1. #1
    AV-8B Harrier2

    Avatar von AV-8B Harrier2
    Die B-17G-55 der RAF wurde für die Mission "Mandrel"ausgerüstet.
    Was war denn dür eine Mission?

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Ritter

    Avatar von Ritter
    Das waren frühe ECM-Versuche
    Damit sollte das deutsche Radar für die Nachjagd gestört werden.

  4. #3
    AV-8B Harrier2

    Avatar von AV-8B Harrier2
    Achso,und wie hat es funktioniert?War es sehr erfolgreich?

  5. #4
    Ritter

    Avatar von Ritter
    Keine Ahnung.
    Ich glaube schon, war aber wohl zu wenig, um das Radar dauerhaft zu stören

  6. #5
    Husar

    Avatar von Husar
    Die von der No. 100 Group eingesetzten B-17 zur RCM-Mission waren sehr erfolgreich, die meisten Funker bzw. Radarspezialisten waren deutschsprechend bzw. deutschstämmig!!! Die Störung erfolgte auf unterschiedliche Weise: Elektronisch, mit Überlagerung der deutschen Frequenzen mit Musik(!!!!), falsche Reportagen in deutscher Sprache usw.
    Eine diese B-17 wurde im März 1945 durch den Bordschützen des Nachtjägerasses Hptm. Martin Becker, NJG 6, durch das Heck-MG 131 beim Unterfliegen der B-17 abgeschossen, die Besatzung von 10 Mann konnte FSA durchführen und geriet in deutsche Gefangenschaft. Die B-17 ist irgendwo im Heilbronner Raum abgestürzt.

  7. #6
    AV-8B Harrier2

    Avatar von AV-8B Harrier2
    Aha,
    mit den Fehlmeldungen konnte die bestimmt ordentlichen Schaden ausrichten,falls die Deutschen es nicht gemerkt haben.

    Aber mit Musik stören...das ist ja der Horror,da können die Allierten froh sein,dass die Deutschen soetwas noch nicht hatten.Denn dann müssten die bestimmt Polka hören Autsch

  8. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  9. #7
    Husar

    Avatar von Husar
    Um den Falschreportagen der No. 100 Group zu begegnen wurden von deutscher Seite dann Luftwaffenhelferinnen mit der Durchsage beauftragt. Von britischer Seite wurde dann sehr rasch mit ebenfalls deutschsprechenden WAF Angehörigen gekontert. Diese saßen allerdings wie ihre deutschen Gegenspielerinen in Stützpunkten in England. Die Luftwaffe griff dann auch landsmannschaftliche Dialekte zurück um wieder einigermaßen eine geordnete Führung der Nachtjäger in der Luft zu ermöglichen!!
    Noch etwas zum Mandrel-Schirm: Er diente in erster Linie dazu, die deutschen Freyas zu stören bzw. deren Reichweite von etwa 100 Miles auf etwa 25 Miles herab zu setzten. Somit sollte verhindert werden, daß die deutsche Abwehr gezielt den britischen Bomberstrom aufmessen konnte. Um einen Mandrelschirm zu legen, müssen immer zwei Maschinen, welche stark abgesetzt vom eigentlichen Bomberstrom fliegen, im Kreis fliegen. In der Nähe meines Wohnortes sind bei einen solchen Einsatz beide Maschinen (eine Halifax und eine Lancaster) zusammen gestoßen, beider Besatzungen kamen dabei ums Leben. Was die Musik betrifft, wie wirkt gezielt lautstarke Musik im Kopfhörer eines Piloten oder anderen Besatzungsmitgliedes? Die Konzentration auf das Fliegen im Dunkeln läßt nach, dazu noch die Angst vor einem eventuellen Angriff eines britischen Fernnachtjägers? Mit etwas Phantasie kann man es sich wohl vorstellen.
    Eine der letzten Ausweichmöglichkeiten um die britischen Störmaßnahmen zu umgehen, war die Wiedereinführung des guten alten Morsecode. In den Nachtjägern war dann der etwas altmodisch wirkende Morseapparat eingebaut, bei der 110 links (in Flugrichtung) nebem dem BMF auf der Rumpseitenwand. Der saß sowieso schon ziemlich beengt, unter sich die beiden MG 151, rechts neben sich die beiden Gurtkästen für diese Waffen, vor sich jede Menge von FuG-Geräten und zur Krönung mußte er Rücken an Rücken mit dem BS auf einem gemeinsamen Sitz hocken. Falls dann der FF noch mit der "Schrägen Musik" schoß, dürfte der Lärmpegel wohl in den Bereich der Körperverletztung gestiegen sein!!. Hoffe, keinen mit meinen Ausführungen gelangweilt zu haben.
    H.

  10. #8
    AV-8B Harrier2

    Avatar von AV-8B Harrier2
    Original geschrieben von Husar
    Was die Musik betrifft, wie wirkt gezielt lautstarke Musik im Kopfhörer eines Piloten oder anderen Besatzungsmitgliedes? Die Konzentration auf das Fliegen im Dunkeln läßt nach, dazu noch die Angst vor einem eventuellen Angriff eines britischen Fernnachtjägers? Mit etwas Phantasie kann man es sich wohl vorstellen.
    Kann ich mir sehr gut vorstellen...bei Phase 2 in Fürsty musste ich einmal Aufgaben ohne und einmal mit irgendwelchem gelaber(ich glaube Marktforschung oder so etwas ) lösen,das Ergebnis ist natürlich klar,meine Lösungen waren schon schlechter;)

    @Husar
    Also mich hat es nicht gelangweilt,fand es interessant

B-17G-55 Mission "Mandrel"

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