Erstellt von Harris_BTB  |  Antworten: 51  |  Aufrufe: 11496
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  1. #1
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Wie bereits in meinem Baubericht zur FW-190 angedroht, habe ich die HS-129 parallel angefangen, um neben der Schleiforgie beim Eduard-Bausatz noch ein enspannteres Bauprojekt zu haben. Als Basis für meinen Bau dient der Revell-Bausatz, der wiederum aus einer Hasegawa-Form stammt. Zurüstteile finden keine Verwendung.

    Zum Vorbild bleibt nicht viel zu sagen, da die Maschine hinreichend bekannt sein dürfte. Rudolf-Heinz Ruffer war einer der erfolgreichsten Schlachtflieger auf der HS-129 mit 72 abgeschossenen Panzern.

    Zum auftakt wurden die Teile für das Cockpit lackiert und verklebt. Das im Bausatz vorhandene ist sehr gut detailliert, sodass ein Austausch aus meiner Sicht keinen Sinn macht. Sitzgurte sind nicht vorhanden, sodass Ätzteile oder Scratch nachgerüstet werden muss. Dies erfolgt bei mir allerdings erst später.
    Die Basislackierung wurde mit RLM66 von ModelMaster vorgenommen. Anschließend wurde mit RLM04 und RLM 23 (xtracolor) sowie weiß trocken gemalt, um den Instrumenten Leben zu verleihen.

    Foto 01.jpg

    Foto 02.jpg

  2. #2
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Danach wurde Alles in den Rumpf eingefügt. Die Passgenauigkeit war dabei vorbildlich.
    Foto 03.jpg

    Auch das Zusammenfügen des Rumpfes sowie der Tragflächen waren unkompliziert.

  3. #3
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Beim Anfügen der Tragflächen an den Rumpf dann die erste kleine Überraschung ... Material muss abgetragen werden, da der Rumpf etwa 0,5mm zu hoch ist.

    Foto 05.jpg

    Bei solchen Schleifarbeiten sollte man immer die umliegenden Gravuren mit Maskierband schützen, sonst sitzt man nach ... mit der Aufgabe: Gravuren erstellen.

  4. #4
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Beim anbau der Höhenruder muss man aufpassen. Die beiden Teile greifen über jeweils 3 Zapfen ineinander. Die Idee ist soweit gut, da ein nachträgliches Ausrichten stark vereinfacht wird. Jedoch war es nicht möglich, ohne Vorarbeit die Zapfen zum "richtigen" zusammenrutschen zu bewegen.

    Foto 06.jpg

    Da vor dem Kleben immer die Passprobe steht, kann man sich nun in Ruhe eine Lösung überlegen. Am einfachsten ist das leichte Anschrägen der Zapfen einer Seite, sodass das Zusammenrutschen erzwungen wird.

    Foto 07.jpg

  5. #5
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Wer mit meiner Zapfen-Beschreibung noch nichts anfangen kann, dem sollten folgende Bilder helfen.

    Foto 08.jpg

    Foto 09.jpg

  6. #6
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Nach erfolgter Anpassung funktionierte das "Vereinigen" auch am Rumpf.

    Foto 10.jpg

    Die Montage der Querruder (Ailerons) ist zudem etwas tricky, da das Ruder selbst nicht an der Tragfläche anliegt, sondern durch entsprechende "Scharniere" gehalten wird. Leider verrät einem die Explosionszeichnung nicht.
    Also wurden zuerst die Scharniere an der Steuerfläche angebracht.

    Foto 12.jpg

  7. #7
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Nachdem nun Alles an die Tragfläche passt, kann mit der Vorbereitung der Motoren begonnen werden. Für eine Frontansicht bleibt nach Sichtung von Originalfotos des Gnome Rhone 14M wenig Not zum Supern. Zuerst wurde mit Aluminium von ModelMaster grundlackiert. Anschließend wurde das Wellengehäuse mit RLM66 gebrusht. Hierfür sollte der Zylinderring abgeklebt werden. Abschließend wurden diverse Teile mit glänzendem schwarz behandelt.

    Foto 13.jpg

    Die Motorengehäuse wurden nach ihrem Zusammenfügen mit flüssigem Sekundenkleber verspachtelt und dann natürlich verschliffen. Das der Sekundenkleber härter als das umliegende Plastik ist, sollte mann besondere Vorsicht walten lassen. Die verloren gegangenen Gravuren wurden natürlich neu erstellt. Bei runden Objekten wie diesen Motorenverkleidungen hat sich die Methode mit einem abgerundeten Skalpell bewährt. Mit diesem wird die Gravur neu "geschnitten". Für eine erste Führung des Skalpells wird dieses mit dem einen Ende in der vorhandenen Gravur angesetzt und dann mit leichtem Druck so abgerollt, dass man die noch vorhandene Gravur auf der anderen Verkleidungshälfte trifft. Das aufgewölbte Material neben dem Schnitt wird dann abgeschliffen.

    Foto 14.jpg

  8. #8
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    An der Unterseite besteht ebenfalls Handlungsbedarf, da innerhalb des Kühlerausgangs die Hälften nur schwer zu verspachteln sind. Eine einfache Lösung stellt die Überblendung mit Teelicht-Blech dar.

    Foto 15.jpg

    Foto 16.jpg

  9. #9
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Die Innenseite der Verkleidungen wurde mit RLM02 von ModelMaster lackiert. Die Motoren konnten nach vorheriger Passprobe und leichtem Washing mit verdünnter Ölfarbe verklebt werden.

    Foto 17.jpg

    In Diesem Moment überholt der Bau der Henschel meine FW-190 ... die Vorbereitung für die Lackierung kann beginnen.
    Die Klarsichtteile wurde zuerst von beiden Seiten (innen und außen) maskiert.

    Foto 18.jpg

  10. #10
    Harris_BTB

    Avatar von Harris_BTB
    Nach der Lackierung der Fahrwerksschächte, ebenfalls mit RLM02, erfolgte ein Preshading mit glänzendem Schwarz. Für WWII-Maschinen bevorzuge ich ein möglichst dunkles Preshading, da zum Einen recht dunkle Farben auf der Oberseite verwendet werden, und zum Anderen das Ergebnis ruhig etwas stärker ausfallen darf.

    Foto 19.jpg

    Nach ausreichender Trocknungszeit bekam die Unterseite einen Überzug mit RLM65 von xtracolor. Mit aufgehellter Grundfarbe wurden dann einige Blechteile betont.

    Foto 21.jpg

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Henschel HS-129 - Rudolf-Heinz Ruffer

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