Erstellt von Sören  |  Antworten: 26  |  Aufrufe: 4471
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  1. #1
    Sören

    Avatar von Sören
    ...oder die Lawotschkin/Gorbunow/Gudkow LaGG-3 von LTD-Models in 1:48.

    Bevor ich jedoch mit meinem Modell anfange will ich diesmal ein wenig mehr zum Original schreiben, da mir scheint, zu russischen Maschinen des 2.Weltkriegs findet man hier nicht sonderlich viel.

    Ende der dreißiger Jahre zeigte sich, daß die sowjetischen Standardjagdlugzeuge I-16 und I-153 den gewachsenen Ansprüchen nicht mehr genügten.
    So beauftragte die Regierung im Januar 39 elf Konstruktionsbüros mit der Schaffung eines neuen Jagdflugzeugs.
    Neben Mikojan/Gurjewitsch und Jakowlew gehörte auch Lawotschkin zu den Gewinnern der Ausschreibung.
    Bei der I-22(LaGG-1) wurde erstmals phenolharzgetränktes und unter Druck gepreßtes Schichtholz(Delta-Holz)verwendet.

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Sören

    Avatar von Sören
    Am 30.März 1940 startete Testpilot Nikaschin zum Erstflug. Von der LaGG-1 wurden 100 Maschinen gebaut.
    Der Prototyp ging zurück an das Konstruktionsbüro um zur LaGG-3 weiterentwickelt zu werden. Diese startete am 14.Juni 1940 zu ihrem Erstflug.
    Als im September 1943 in Tblissi die letzte LaGG-3 vom Band lief, waren insgesamt 6528 Flugzeuge hergestellt worden.
    Aus noch vorhandenen Rümpfen und Doppelsternmotoren M-82 wurde dann die LaG-5, die wiederum über La-5F, La-5FN und La-7 zu den besten russischen Jagdflugzeugen des WW2 führten.

  4. #3
    Sören

    Avatar von Sören
    Das Modell von LTD ist auf gar keinen Fall ein Modell für jemanden mit schwachen Nerven noch für Modellbaubeginner.
    Es ist ein Short-Run-Bausatz, der einige Eigeninitiative verlangt.
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  5. #4
    Sören

    Avatar von Sören
    So ist das Cockpit nur mit dem Allernötigsten ausgestattet. Das wenige, was vorhanden ist muß man erst aus armdicken:p Angußstücken und Zentnern von Grat;) herausoperieren.
    Trimmräder, Revi, Schaltkästen und anderen Kleinkram gibt es nicht. Ebenso müssen die Kühler erstmal mit Struktur und dazugehörigen Schächten aus Sheet versehen werden.
    Fahrwerksschächte sind nur als seltsamen trapezförmiges Dingens,was über beide Schächte geht, vorhanden. Kenerlei Aufnahmepunkte für die Fahrwerksbeine geschweige denn der gut sichtbare Ölfilter oder sonstige Kleinigkeiten sind vorhanden.
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  6. #5
    Sören

    Avatar von Sören
    Kühlerauslaßklappen, Aupuffblenden, Verstärkungsbleche auf den Flächen wurden aus Sheet gebaut. Der Propellerspinner erhielt die für damalige russische Flugzeuge typische Anlasseklaue, die aus einem 1,5mm Messingröhrchen, dem eine 0,8mm Querbohrung verpaßt wurde und die wiederum mittels Nadelfeile zu einer Wendel erweitert wude. Der Pilot bekam einen neuen Kopfpanzer samt Kissen und hinter dem Sitz ein paar Sauerstoffflaschen.
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  7. #6
    Mystic

    Avatar von Mystic
    Was denn? Schon wieder ein Rollout?

    Sieht schön aus!

  8. #7
    Sören

    Avatar von Sören
    Die Verglasung liegt (gottseidank)doppelt als Vakuteil bei. Ziemlich besch...eiden ließen sich die Eckfenster hinten einpassen. Die Decals waren zwar sauber gedruckt, neigten aber trotz allem zum Silvering. Das ließ sich soweit duch wegschnippeln des Trägerfilms beheben. Jedoch nicht bei den winzigen Abschußsternchen.
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  9. #8
    Sören

    Avatar von Sören
    Original geschrieben von Mystic
    Was denn? Schon wieder ein Rollout?
    Jo einen Flieger hab ich erstmal noch.;)

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Sören

    Avatar von Sören
    Gspritzt wurde mit Acrylfarben von Aeromaster.
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  12. #10
    Sören

    Avatar von Sören
    Achja!!!:D Warum überhaupt dieser komische Name? Dieser wurde von den armen Piloten, die dieses Flugzeug fliegen mußten aus den Anfangsbuchstaben LaGG abgeleitet. So heißt La kirowanii G arantirowanii G rob übersetzt eben lackierter Garantiesarg. Dies bezog sich zum Einen auf das als Werkstoff verwendete Delta-Holz und zum Anderen auf die nicht gerade üppigen Leistungen der LaGG-3.
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Der lackierte Garantiesarg

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