Erstellt von LimaIndia  |  Antworten: 38  |  Aufrufe: 10673
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  1. #1
    LimaIndia

    Avatar von LimaIndia
    Die Schweizer Luftwaffe wird während des Weltwirtschaftsforums WEF den Luftraum über Davos sichern. Dabei darf sie bei Gefahr ihre Waffen einsetzen.
    Dies teilte das Militärdepartement mit. Über den Abschuss eines Flugzeuges, das unbefugt in den Raum eindringe, hätten gemäss dem Entscheid des Bundesrates VBS-Chef Samuel Schmid oder der Kommandant der Luftwaffe, Korpskommandant Hans-Rudolf Fehrlin, zu entscheiden.
    Bei Tag würden während des WEF permanent zwei Kampfjets in der Luft sein, in der Nacht befänden sich zwei Flugzeuge in Alarmbereitschaft, hiess es.

    Quelle: www.search.ch

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  3. #2
    Airtoair

    Avatar von Airtoair
    Hat jemand eine Idee, von wo die betreffenden Jets jeweils starten werden? Es wäre sicher interessant, wieder mal ein paar Hornet mit scharfen Waffen zu fotografieren.
    Ich nehme mal an, dass sie ausser der Munition für die Kanone wohl auch noch mindestens eine oder gar zwei SIWA an Bord haben werden. AMRAAM wohl eher nicht, da diese ja eigentlich eine Abstandswaffe ist und daher weniger geeignet, da allfällige Eindringlinge wohl zuerst visuell identifiziert werden müssten.

    Als ich die Nachricht heute gehört habe, sind mir ein paar Gedanken und Fragen dazu eingefallen.
    Irgendwie kann ich mir das nicht so recht vorstellen, wie dies in der Praxis ablaufen soll.
    Wie gross ist zum Beispiel der gesperrte Luftraum? Idealerweise wäre er wohl möglichst gross, damit man auch genügend Zeit zur Verfügung hat, auf eindringende Flugzeuge zu reagieren, d.h. alarmieren, abfangen, identifizieren und zum abdrehen auffordern. Während des ganzen Vorganges müssen auch die Entscheidungsträger (Schmid oder Fehrlin) ins Bild gesetzt und auf dem Laufenden gehalten werden. Diese müssen sich dann möglichst rasch zu einer Entscheidung durchringen, welche dann auch noch an die Piloten übermittelt werden muss. Meiner Meinung ist bei dem ganzen Vorgang die Zeit der entscheidende Faktor und könnte sehr schnell sehr knapp werden.
    Andererseits darf die Sperrzone rund um Davos auch nicht allzu gross sein, wenn man den zivilen Luftverkehr nicht zu sehr beeinträchtigen will. Ausserdem ist die Grenze zu Oesterreich auch relativ nahe. Ist auf der österreichischen Seite auch ein Teil des Luftraumes gesperrt? Wenn ja, überwachen die Oesterreicher den selber, oder dürfen unsere Jäger dies selbst machen und im Ernstfall auch in den österreichischen Luftraum eindringen?

    Es wäre sicher interessant zu erfahren, wie dies in der Praxis gelöst wird. Wird aber wohl kaum der Fall sein, schliesslich will man nicht, dass auch Gegner an diese Infos kommen. Vielleicht erfährt man ja hinterher, nach dem WEF mal näheres.

  4. #3
    LimaIndia

    Avatar von LimaIndia
    @Airtoair

    Die Jets starten ab Dübendorf, Payerne, Meiringen und Sion. So stehts heute in der LZ. Nicht einmal mehr Fallschirmspringer oder Delta-Segler dürfen in diesen Luftraum fliegen. Laut der Rundschau von gestern Abend beträgt die Sperrzone 80 Km um Davos. Und so wie ein Pilot sagte, wollen sie mögliche "Eindringlinge" bereits vor dieser Sperrzone identifizieren.

  5. #4
    AMIR

    Avatar von AMIR
    Nun, zum einen kann man einen Luftraum auch bis zu einer bestimmten Höhe sperren, so dass z.B. der zivile Transitverkehr problemlos in Höhen über 30k feet passieren kann. Wichtig ist ja aber, dass keine unidentifizierten Flugzeuge sich dem Sperrgebiet nähern. Sollte dies doch der Fall sein, so kann die CAP innert Sekunden reagieren. Ich könnte mir vorstellen, dass die F-18 mit 2 AIM-9 und 2 AIM-120 hochgehen, nebst Kanonen, denn schliesslich muss man für alle Fälle gewappnet sein! Ich denke, Dübendorf wird die Basis sein, die die Patrouillen stellt, aufgrund der geografischen Nähe ... ich werde heute nochmals ein Mail schreiben, vielleicht gibt's ja doch mehr Infos ..... ;)

  6. #5
    Grimmi

    Avatar von Grimmi
    Hier ist die offizielle Mitteiling.

    Na dann - mal kukken und ich werde mich am warscheinlichsten mal in Meiringen aufhalten....

    Die Präsenz luftpolizeilicher Mittel im Luftraum während des WEF 03 wird ausserordentliche Flugbetriebszeiten und erhöhte Lärmimmissionen zur Folge haben. Diese werden vorgängig publiziert
    Hmmm ? sollten wir tatsächlich noch Details erhalten ???

  7. #6
    Birdy

    Avatar von Birdy
    Hi allerseits!!

    So das wäre mein erster Eintrag!

    Die Patrouillen sollen nicht nur von F/A-18 geflogen werden, sondern auch von PC-7, PC-9 und Helikopter.

    Bezüglich der Sperrzone, findet ihr eine Karte im "24Heures" (www.24heures.ch).

  8. #7
    Birdy

    Avatar von Birdy
    Laut 24Heures, werden die F/A-18 mit Raketen und Kanonen bewaffnet und sollen sich im ganzen Schweizer Luftraum aufhalten ... auf Warteposition.

    Die Propellermaschinen werden zur Unterstützung (?!) herbeigerufen.

  9. #8
    hubidubi


    Original geschrieben von AMIR
    :?!

    Also Hubschrauber leuchtet mir noch ein, aber PC-7 und PC-9?

    Tief und langsam fliegende Flugzeuge können nur schwer durch den F/A-18 visuell abgefangen und mit der internationalen Zeichengebung zum Verlassen der Sperrzone aufgefordert werden. Dies kann viel besser mit PC-7 und PC-9 erledigt werden. Was die Hubschrauber angeht, denke ich dass die genügend anderes zu tun haben. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass die Helis für die Beobachtung und Verfolgung von Gleitschirmen in der näheren Umgebung von Davos eingesetzt werden.

  10. Hallo

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  11. #9
    LimaIndia

    Avatar von LimaIndia
    Die Schweizer F/A-18-Piloten haben die nötige Kampferfahrung, um feindliche Flugzeuge abzuschiessen.
    Dies erklärte Verteidigungsminister Samuel Schmid dem "SonntagsBlick" zum Abschussbefehl während des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos. Solche Situationen seien in internationaler Zusammenarbeit im Ausland geübt worden. Beruhigend fügte Schmid bei, es gebe derzeit aber keine Anhaltspunkte, dass etwas passieren werde.
    Er selbst spüre die Verantwortung für den Abschussbefehl. Eine grosse Verantwortung würden aber auch die im Einsatz stehenden Piloten tragen, so Schmid.

    Quelle: www.search.ch

    Zudem steht heute in der LZ, dass die Schweizer Luftwaffe auch einen Teil des Luftraumes während dem G-8 Treffen von Evian sperren wird. Evian liegt auf der südlichen Genfersee-Seite, also in Frankreich.

  12. #10
    beat


    Oesterreich ist beim WEF bei der Luftraumüberwachung auch dabei. Mit der Operation "Fliegendes Auge" übernimmt Oesterreich die Ueberwachung des Tirols mit Hubschraubern, PC-7 und Draken sowie Tieffliegerradars. Dabei erfolgt ein Datenaustausch zwischen den beiden nationalen Radarüberwachungssystemen.

    http://www.aargauerzeitung.ch/pages/...l_ID=100080670

    Im Bericht wird auch das Luftlagereport-System "Kreidfeuer" erwähnt. Damit sollen die Daten direkt in die Computer der Schweizer Luftwaffe übermittelt werden. Weiss jemand etwas darüber?

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WEF 2003 - Hornissen bewachen Davos

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