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Bestimmung der Auftriebskraft und Widerstandskraft eines kleinen Segelflugzeugs

Diskutiere Bestimmung der Auftriebskraft und Widerstandskraft eines kleinen Segelflugzeugs im Forum Luftfahrtgrundlagen auf Flugzeugforum.de


  1. #1
    bigmath


    Hallo zusammen,

    ich möchte gernen die Auftriebskraft und Widerstandskraft am Recheckflügel berechnen, der mit einer Geschwindigkeit von 2-3 m/s sich fortbewegt. Es handelt sich um einen Segelflieger ohne Profil.

    Mein Problem sind die ca- und cw-Werte, die ich einfach nicht ermitteln kann.

    Ich hoffe ihr könnte mir dabei helfen, in den Lehrbüchern finde ich nur Formel, die für Machzahhlen größer und um 1 liegen, sprich für tatsächliche große Flieger, nicht für meinen kleinen Flieger.

    Gruß

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  3. #2
    Schorsch

    Avatar von Schorsch
    Rechteckflügel ohne Profil? Das wäre dann im Prinzip eine Spanplatte, oder?
    Wäre dann die Kraft nicht etwa proportional zu der in Anströmrichtung gerichteten Fläche?
    Also A * rho/2*v^2*sin(Alpha)?

    Hier findet man die Basics:
    http://hakenesch.userweb.mwn.de/aero.../K5_Folien.pdf

    Demnach ist mit CA = 2*pi*sin(alpha) für kleine Winkel.

  4. #3
    Rolf Laube


    Hallo "bigmath",

    hier findest du aerodynamische Grundlagen für Auftrieb und Widerstand mit den Formeln zur Berechnung.

    http://www.thuro.at/index.php/aerodynamik

    und hier (nur) eine Formelsammlung:

    http://www.delago.org/ariane/DFormel.htm

    Gruß Rolf

  5. #4
    Lubeo


    2-3 m/s, das klingt fast nach einem Parkflyer-Segelflieger aus Depron.

    Falls dem so wäre als Ergänzung zu Schorsch und Rolf Laube ...
    http://www.mh-aerotools.de/airfoils/index.htm /Software
    http://modellfliegen.weebly.com/nuum...programme.html

  6. #5
    Boogi


    Hallo Bigmath,

    ich kann Dir zwar keine fertigen Werte liefern, aber vielleicht ein paar Tipps geben:

    Die Reynoldszahl ist in Deinem Fall sehr gering (vermutlich zw. 10000 und 20000). Damit ist eine ebene Platte erstens eine gute Profilwahl und zweitens funktioniert praktisch keins der üblichen Berechnungsprogramme mehr.

    Evtl. findest Du im Netz eine kostenlose Arbeit zur experimentellen Bestimmung der Beiwerte. Schnelles googlen (scholar.google.com) lieferte bei mir:
    https://engineering.purdue.edu/~andr...ND%20paper.pdf
    Die untersuchten Re-zahlen sind zwar größer, wenn die aber konservativ bleibst sollte man damit auch schon was anfangen können.
    Stichworte sind "flat plate low reynolds"

    Gruß
    Boogi

Bestimmung der Auftriebskraft und Widerstandskraft eines kleinen Segelflugzeugs

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