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Bundeswehr nutzt ab 2017 EC-135 für SAR über Land

Diskutiere Bundeswehr nutzt ab 2017 EC-135 für SAR über Land im Forum Bundeswehr auf Flugzeugforum.de


  1. #1
    Thone

    Avatar von Thone
    Die Bundeswehr plant, "nach 2016" den H135 (laut Bundeswehr EC-135) für den SAR Dienst über Land zu nutzen.

    www.deutschesheer.de:

    https://bw2.link/QXa56 (letzter Absatz)

    www.augengeradeaus.de:

    http://augengeradeaus.net/2015/05/de...ler-juni-2015/

    Nun wirft dies unter anderem die Frage auf, warum die Bundeswehr von EC-135 spricht und nicht von H135? Aus Unkenntnis? Oder weil tatsächlich Hubschrauber von der Heeresfliegerwaffenschule genutzt werden sollen? Werden neue Hubschrauber beschafft?

    Dass man nun auch offiziell vom NH-90 als SAR-Hubschrauber abrückt ist meiner Meinung nach neu und so bisher nicht kommuniziert worden.

    Thomas

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  3. #2
    Wolfsmond

    Avatar von Wolfsmond
    Da ist man wohl von der Realität eingeholt worden. Was nutzt ein SAR-Hubschrauber, der aufgrund seines Gewichts auf keinem Krankenhausdach landen kann ?
    Übrigens steht in dem Artikel ja auch drin, dass man nicht den EC-135 sondern "eine zivile Version des EC-135" zu nutzen beabsichtigt. Ergo also den H135.

  4. #3
    Jumo 004



  5. #4
    Praetorian


    Trotzdem frage ich mich noch immer, was ausgerechnet in einem der dichtesten Luftrettungsnetze der Welt drei weitere Stützpunkte für die SAR-Rolle leisten sollen. Mit EC135 als Plattform schafft man keine Fähigkeiten es die im zivilen Umfeld so nicht gibt (z.B. allwetterfähige Lfz, vielseitigere Einsatzmöglichkeiten, bessere Transportleistungen in Masse und Dimension). Nur an BiV und Winde kann es ja wohl nicht liegen...

  6. #5
    Jumo 004


    Zitat Zitat von Praetorian Beitrag anzeigen
    Trotzdem frage ich mich noch immer, was ausgerechnet in einem der dichtesten Luftrettungsnetze der Welt drei weitere Stützpunkte für die SAR-Rolle leisten sollen. Mit EC135 als Plattform schafft man keine Fähigkeiten es die im zivilen Umfeld so nicht gibt (z.B. allwetterfähige Lfz, vielseitigere Einsatzmöglichkeiten, bessere Transportleistungen in Masse und Dimension). Nur an BiV und Winde kann es ja wohl nicht liegen...
    Soweit ich das richtig verstanden habe, geht es ausschließlich um die Ablösung der UH-1D an den noch verbliebenen SAR-Standorten - nicht mehr und nicht weniger. Was die bisher dafür eingesetzte Huey konnte, kann der EC-135 grundsätzlich auch.

  7. #6
    Praetorian


    Der EC135 ist durchaus signifikant kleiner als ein UH-1D, sowohl hinsichtlich der (nutzbaren) Kabinenabmessungen als auch hinsichtlich der Massen. Selbst ein T3 als leistungsstärkste Version schafft gerade 1,5 Tonnen useful load als Differenz zwischen (zivilem Baseline-) Leer- und maximalem Abfluggewicht. Das mehr als eine halbe Tonne weniger als beim UH-1D.

  8. #7
    Chopper80

    Avatar von Chopper80
    Zitat Zitat von Praetorian Beitrag anzeigen
    Der EC135 ist durchaus signifikant kleiner als ein UH-1D, sowohl hinsichtlich der (nutzbaren) Kabinenabmessungen als auch hinsichtlich der Massen. Selbst ein T3 als leistungsstärkste Version schafft gerade 1,5 Tonnen useful load als Differenz zwischen (zivilem Baseline-) Leer- und maximalem Abfluggewicht. Das mehr als eine halbe Tonne weniger als beim UH-1D.
    Was soll die SAR über Land denn viel wegschleppen? Die Suche nach vermissten LFZ über Land kann man durchaus auch mit der 135 machen. Für eine evtl. Rettung einer großen Anzahl von Personen stehen dann ja genügend andere Mittel zur Verfügung.
    Aufgrund der moderneren Avionik mit 4-Achs-AP hätte ich allerdings der H145 für diese Aufgabe den Vorzug gegeben.

    C80

  9. #8
    Praetorian


    Zitat Zitat von Chopper80 Beitrag anzeigen
    Was soll die SAR über Land denn viel wegschleppen?
    Mehr Sprit für eine größere Flugausdauer insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, daß es im RCC Münster nur noch drei SAR-Kdos gibt. Ein Einsatz im Bereich Schweinfurt/Erfurt oder im Bereich Hannover bedeutet schon rundum 250 Kilometer Anflugweg.
    Größere Leistungsreserven bei der Windenrettung und im Gebirgsflug.
    Transport von taktischen Einheiten zur Einsatzunterstützung (Bergretter, Bodensuchtrupps, med. Personal, ...), die aus mehr als zwei, drei Hanseln bestehen.

    Das sind Anforderungen, die sich schon allein aus dem Kernauftrag MilSAR zur Einsatzunterstützung ableiten lassen, sollte man sich hinsichtlich der Forderungserstellung ausschließlich nur noch darauf konzentrieren wollen. Selbstverständlich lassen sich aus der Unterstützung der zivilen Rettungsdienste bei Naturkatastropen und besonders schweren Schadenereignissen sowie der Dringenden Nothilfe weitere Begründungen ableiten.
    Die Einsatzmöglichkeiten zur Unterstützung der zivilen Rettungsdienste im Rahmen der Dringenden Nothilfe werden durch den Fähigkeitsabfall unter das zivile Vorhalteniveau ohnehin schon beschnitten, da nach Begriffsdefinition ein Einsatz nur dann zulässig ist, wenn zivile Kapazitäten "nicht ausreichend oder nicht rechtzeitig" zur Verfügung stehen.

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  11. #9
    Jumo 004


    Zitat Zitat von Praetorian Beitrag anzeigen
    Der EC135 ist durchaus signifikant kleiner als ein UH-1D, sowohl hinsichtlich der (nutzbaren) Kabinenabmessungen als auch hinsichtlich der Massen. Selbst ein T3 als leistungsstärkste Version schafft gerade 1,5 Tonnen useful load als Differenz zwischen (zivilem Baseline-) Leer- und maximalem Abfluggewicht. Das mehr als eine halbe Tonne weniger als beim UH-1D.
    Nochmal - es geht wirklich nur um den Austausch der Einsatzhubschrauber. Es kommen keine zusätzlichen Standorte oder sonst etwas. Die 1,5 Tonnen wird ein SAR-Hubschrauber bei der Suche und Bergung von Personen niemals ausschöpfen. Die medizinische Ausrüstung wird sicherlich auch nicht so schwer und umfangreich sein, wie bei einem RTH. Außerdem ist der EC-135 deutlisch schneller als die UH-1D und wird das Ziel wohl etwas früher erreichen können. Die Reichweite der EC-135 ist um knapp 100 km größer, und durch die zweimotorige Ausführung ergibt sich sogar noch eine Erweiterung des Einsatzspektrums. Ich sehe bei der ausschließlichen Verwendung der 135 als SAR-Maschine nicht einen einzigen nennenswerten Nachteil im Vergleich zur UH-1D.

  12. #10
    Praetorian


    Zitat Zitat von Jumo 004 Beitrag anzeigen
    [..] Die 1,5 Tonnen wird ein SAR-Hubschrauber bei der Suche und Bergung von Personen niemals ausschöpfen. [..] Ich sehe bei der ausschließlichen Verwendung der 135 als SAR-Maschine nicht einen einzigen nennenswerten Nachteil im Vergleich zur UH-1D.
    Aha.
    Was ist denn eine "ausschliessliche Verwendung als SAR-Maschine" und kannst du das mit den 1,5 Tonnen bitte präzisieren?

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