Erstellt von Deino  |  Antworten: 127  |  Aufrufe: 7289
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  1. #1
    Deino

    Avatar von Deino
    Gerade hier entdeckt, für ale, die es interessieren mag !

    "Territorial Tensions - China’s Air Defence Zone",
    Air International, August 2014, pages 76-81

    Andreas Rupprecht describes increased tensions between China and Japan after China established an air defence zone over disputed islands in the East China Sea.

    Ich muss allerdings gestehen, ich bin etwas überrascht, dass AI anstelle der vorgeschlagenen H-6G-Fotos, welche der H-6H verwendet hat, die an den Flügen überhaupt nicht beteiligt waren.

    Deino

  2. #2
    Deino

    Avatar von Deino
    Zitat Zitat von Deino Beitrag anzeigen
    Gerade hier entdeckt, für ale, die es interessieren mag !

    ...
    Und passend dazu eine erste Begegnung zwischen USN vs. PLANAF ! .. ist aber keine Su-27 sondern eine J-11BH der 8. Marinefliegerdivision / 22. AR.

    http://www.foxnews.com/politics/2014...tics+-+Text%29

    Deino
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  3. #3
    jockey

    Avatar von jockey
    Hat der chin. Pilot eine Kamera auf seinen Pilotenhelm?

  4. #4
    Deino

    Avatar von Deino
    Ich glaube eher, das ist ein nach oben geklapptes Helmvisier !

  5. #5
    Bleiente

    Avatar von Bleiente
    ... Nun ist erstmals eine chinesische Maschine auf dem Flugfeld des dortigen Fiery Cross Reefs gelandet - für einen Testflug. Und Vietnam protestierte umgehend. Der Testflug auf den Spratly-Inseln verletze die Souveränität Vietnams, das gegenseitige Verständnis und die bilateralen Beziehungen, sagte ein Sprecher des Außenministers. Er forderte China auf, derartige Aktionen zu unterlassen. China hingegen sieht sich im Recht. Der Testflug sei auf chinesischem Territorium durchgeführt worden, hieß es aus dem Außenministerium in Peking. Mit dem Flug habe man überprüfen wollen, ob die Start-und-Lande-Bahn den Standards der zivilen Luftfahrt genüge. ... Die Start-und-Lande-Bahn auf dem Fiery Cross Reef wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt. Experten gehen davon aus, dass auf ihr die meisten chinesischen Militärflugzeuge landen können. Auch Vietnam hat bereits eine Start-und-Lande-Bahn auf den Spratly-Inseln errichtet, jedoch ist diese deutlich kleiner. ...
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1070248.html

  6. #6
    Teen-Fighter

    Avatar von Teen-Fighter
    Interessanter Spiegelbericht, insbesondere die enthaltene Karte zeigt, wie abstrus und überaus dreist der chinesische Anspruch ist!

  7. #7
    Deino

    Avatar von Deino
    Zitat Zitat von Teen-Fighter Beitrag anzeigen
    Interessanter Spiegelbericht, insbesondere die enthaltene Karte zeigt, wie abstrus und überaus dreist der chinesische Anspruch ist!
    Naja, man kanns auch anders sehen. CHina sieht es so, dass dieses ganze Gebiet schon immer seine Spielwiese war, um die sich sonst niemand gekümmert hat. Erst später begannen alle anderen Staaten - allen voran Vietnam - kräftig Inseln zu besetzen, Stützpunkte zu bauen und auch Landebahnen ... Das alles zu einer Zei, wo CHina allzusehr mit sich und anderem beschäftigt war und als es dann - vielleicht verpennt - erkannt hat, was los ist, gab es nichts mehr zu besetzen. Dass CHina nun in der Lage ist, aus Atollen Inseln zu bauen und darauf Stützpunkte zu bauen und auch Landebahnen hat damals vielleicht niemand für möglich gehalten, zumal auch andere Staaten kräftig ausgebaut haben.

    Die Frage sollte daher sein, wer war zuerst da, wer hatte wo berechtigt ansprüche, wer ist wo eingedrungen und hat was besetzt und welche Konsequenzen - im Hinblick auf eine EEZ z.B. - hat das alles ???

    Ichw eiß, ich stehe jetzt gleich wie der Verteidiger China da, aber ganz so einfach, wie es in der Presse - vor allem in den USA - dargestellt wird, ist es nicht.

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter in Richtung der von den USA ständing angemahnten "Rechte" auf ungestörte Passage (FON), Überflugsrechte und die Änderung des Status Quo usw.: Das alles will China ja gar nicht infrage stellen, sie selbst sind ja daran interessiert, dass der Handel da weiter ungestört fließt, aber muss es Überflüge von Bombern (wie unlängst durch Zufall ! Wer's glaubt wired seelig) oder Marineüberwachungsflugzeugen sein ? Die Diskussion, ob es sich hierbei um Inseln handelt oder nicht ist wenn sich die Landmassen inzwischen anschaut einfach lächerlich ..., zumal die USA UNCLOS selbst auch nicht ratifiziert haben.


    Wenn Du mal Zeit und Lust hast, dann bietet dieser Artikel ein viel differenzierteres Bild:

    http://chasfreeman.net/diplomacy-on-...uth-china-sea/

    Deino

  8. #8
    Teen-Fighter

    Avatar von Teen-Fighter
    @Deino

    Sicher ist die Sache komplizierter als sie teilweise dargestellt wird und die USA sind nicht unbedingt ein Waisenknabe, allerdings kann man m.M.n. eine Deklarierung einer 200 Meilen Zone um durchaus umstrittene Inseln herum als nichts anderes als dreist bezeichnen, wenn es dazu führt, das das Hoheitsgebiet von wirklichen Anrainerstaaten dieser Inseln quasi an der eigenen Strandlinie endet!

    Und bzgl. des Nichtinfragestellens der freien Passage, fragt man sich schon warum die Chinesen sich dermaßen über den Zerstörer oder den Bomberflug aufregen, wenn es nicht um die Ausübung von Hoheitsrechten vs. Freie Passage geht!?

  9. #9
    GorBO

    Avatar von GorBO
    Na dann vergleichen wir doch mal die Spratly Inseln mit den Malvinas.
    Die einen liegen 270NM von Vietnam und 450NM von China entfernt.
    die anderen 240NM von Argentinien und 6600NM von Großbritannien.
    Ergo müssen sich mögliche Ansprüche aus anderen Gründen als den reinen Entfernungen vom Mutterland ableiten.

    Was die Überflüge von Militärflugzeugen angeht, so handelt es sich dabei um Symbolpolitik. Die Einen schicken Bomber oder Aufklärer, wohl wissend das sie damit den Anderen provozieren. Die Anderen wiederum können gar nichts anders als protestieren, wollen sie nicht ihr Gesicht verlieren. Das wissen wiederum die Entsender der Militärflugzeuge, können sich im Anschluss aber als Wahrer der Freiheit der Meere hinstellen. Und da alle Beteiligten wissen, wie das Spiel läuft, ist die Öffentlichkeit der eigentliche Adressat der Aktion.

  10. #10
    Swiss Mirage

    Avatar von Swiss Mirage
    Zitat Zitat von GorBO Beitrag anzeigen
    Na dann vergleichen wir doch mal die Spratly Inseln mit den Malvinas.
    Die einen liegen 270NM von Vietnam und 450NM von China entfernt.
    die anderen 240NM von Argentinien und 6600NM von Großbritannien.
    Ergo müssen sich mögliche Ansprüche aus anderen Gründen als den reinen Entfernungen vom Mutterland ableiten. .........
    Ein etwas, um höflich zu bleiben, unglücklicher Vergleich. Die Falklands (so heissen diese Inseln offiziell) sind seit ca. 180 Jahren ein Teil des Vereinigten Königreiches. Und die Einwohner haben sich grossmehrheitlich immer als Briten gesehen. Beim letzten Referendum, welches 10–11 März 2013 abgehalten wurde, haben sich bei einer Wahlbeteiligung von 91.94%, 1513 Stimmende oder 99.8% für den Beibehalt des Status als Overseas Territory of the United Kingdom ausgesprochen.

    Wie man sieht, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

    Greetings from Texas!

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SCS - Inselstreit im Südchinesischen Meer

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