Erstellt von Falco  |  Antworten: 21  |  Aufrufe: 2509
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  1. #1
    Falco

    Avatar von Falco
    Hier der Link zum Focus-Thema:

    http://www.focus.de/finanzen/news/wi...d_5891146.html

  2. #2
    koehlerbv


    Ja mei, der "Focus" ... Unsere Welt ist doch "etwas" komplexer, aber das traut sich dieses Medienhaus eben nicht, den Lesern darzulegen.
    Vulgo: Ungeeignete Quelle.

    Bernhard

  3. #3
    atlantic

    Avatar von atlantic
    mal ´ne Gegenfrage...
    wie deutsch war Airbus jemals ????

    und wenn dann müsste Airbus ja eher bayrisch sein Hauptantreiber der Geschichte war ja schliesslich der ehemalige "Fast-König Franz-Josef-S......"

    dazu kommt: Militärsparte in Manching, Hubschrauber in Donauwörth nur leider leider für die zivilen Airbusse hatte er damals gerade kein Werk in Bayern und muss so nach Hamburg ausweichen

    Heute ist von den deutschen Anteilen leider leider kaum noch was zu merken.

  4. #4
    koehlerbv


    Zitat Zitat von atlantic Beitrag anzeigen
    ... wie deutsch war Airbus jemals ? ...
    Ergänzungsfrage: Und wie "französisch" war oder ist Airbus? Was ist das überhaupt? Jede Idee dort, jede Konstruktion und jedes schliesslich verwendete Teil ist mehr oder weniger auf kein Land, keine Nation zu begrenzen, genauso, wie ich jedesmal kichern muss, wenn jemand von der glorreichen *deutschen* Autoindustrie faselt.
    Bei Airbus ist es doch wie in anderen wichtigen Industrien (u.a.): Vom obersten Lenker bis zum "letzten" Arbeiter (bitte wertungsfrei verstehen - keine kann ohne den anderen!) sind sie aus aller Herren Ländern, und wenn jemand aus Land X ist, sagt dass immer noch nichts über seine Gedanken, seine Prägungen, seinen oft globalen Bildungsweg aus.
    Und die "Shareholder" ... aber das ist ja nun wirklich bekannt.

    Bernhard

  5. #5
    mg218


    Muss man im Jahre 2016 überhaupt noch so begrenzt denken ?

  6. #6
    sixmilesout


    Zitat Zitat von atlantic Beitrag anzeigen

    Heute ist von den deutschen Anteilen leider leider kaum noch was zu merken.

    Ach? Dann werden in Oberpfaffenhofen also Geisterrümpfe für Airbus gebaut, ja?

  7. #7
    diver


    Wird wohl wieder die klassische Diskussion über betriebwirtschaftliche Ausrichtung oder subventionierte nationale Interessen.

    Wie von der WTO ja in den letzten Tagen entscheiden wurde, hat Airbus mehrere Milliarden € an illegalen Subventionen bezogen und man kann davon ausgehen, dass die entsprechenden Ankündigungen von Airbus jetzt wieder zu einem erneutem hektischen politischen Wettlauf führen werden, wer und an welchem Standort dem Unternehmen am meisten Kohle, Vergünstigungen und Aufträge bietet. Besonders Bayern wird wohl wegen Manching und Donauwörth sehr nervös.

    Wie man aus der Gerüchteküche hört, gibt es erhebliche Interessen bei Airbus den Standort Donauwörth umzustrukturieren. Hintergrund soll dabei wohl der nahezu Stillstand in der französischen Hubschrauberfertigung sein, deren Modelle derzeit kaum nachgefragt sind. Da liegen sehr große Kapazitäten brach. Dazu die höheren Fertigungskosten in der deutschen Teilefertigung, die man in anderen Ländern preiswerter produzieren könnte. Ich würde mal vermuten, dass an Beidem durchaus etwas dran sein könnte, nur geht es halt um eine Menge Arbeitsplätze und sicherlich auch Know-How. An dem Punkt dürfte für die Politik die Betriebs- und Marktwirtschaft wieder schnell aufhören.

  8. #8
    Frank1206

    Avatar von Frank1206
    Zitat Zitat von atlantic Beitrag anzeigen
    mal ´ne Gegenfrage...
    wie deutsch war Airbus jemals ????

    und wenn dann müsste Airbus ja eher bayrisch sein Hauptantreiber der Geschichte war ja schliesslich der ehemalige "Fast-König Franz-Josef-S......"

    dazu kommt: Militärsparte in Manching, Hubschrauber in Donauwörth nur leider leider für die zivilen Airbusse hatte er damals gerade kein Werk in Bayern und muss so nach Hamburg ausweichen

    Heute ist von den deutschen Anteilen leider leider kaum noch was zu merken.
    Dann schau mal nach Augsburg. Oder für was genau kommt der Beluga nach Manching??

  9. #9
    EDGE-Henning


    Zitat Zitat von koehlerbv Beitrag anzeigen
    Ergänzungsfrage: Und wie "französisch" war oder ist Airbus? Was ist das überhaupt? Jede Idee dort, jede Konstruktion und jedes schliesslich verwendete Teil ist mehr oder weniger auf kein Land, keine Nation zu begrenzen, genauso, wie ich jedesmal kichern muss, wenn jemand von der glorreichen *deutschen* Autoindustrie faselt.
    Bei Airbus ist es doch wie in anderen wichtigen Industrien (u.a.): Vom obersten Lenker bis zum "letzten" Arbeiter (bitte wertungsfrei verstehen - keine kann ohne den anderen!) sind sie aus aller Herren Ländern, und wenn jemand aus Land X ist, sagt dass immer noch nichts über seine Gedanken, seine Prägungen, seinen oft globalen Bildungsweg aus.
    Und die "Shareholder" ... aber das ist ja nun wirklich bekannt.

    Bernhard
    Naja, das ist etwas sehr überspitzt. Dann gibt es folglich keine Wurzeln. Normalerweise ist etwas von der Nation, wo es finalisiert wurde. Und daran ist nichts falsch. Andernfalls kann man natürlich alles in Frage stellen, nur bringt das nichts. Dann könnte man durchaus argumentieren, dass meine Kinder gar nicht von mir sind, denn im Laufe der Evolution wurde die DNA von mir lediglich weitergetragen und der Anteil der von mir möglicherweise geänderten DNA ist verschwindend gering. Oder man könnte sagen, Regen ist gar kein Regen, weil er ja vorher als Meerwasser unterwegs war oder die Wurst gar nicht vom Fleischer (gerne auch "Metzger)stammt, da ja das Futter der Schweine in Israel wuchs, aber der Dünger aus Kalkutta kam und das nun so sehr komplex ist und die Wurst somit ja "aus Welt" kommt usw. Der Sinn der Sprache ist schon unter anderem der, etwas zu bezeichnen oder auch zu erklären, wer, was, wie, warum und wieso. Airbus als Finalist ist klar in der Mehrheit französisch. Und das ist überhaupt nicht schimm.

  10. #10
    EDGE-Henning


    Zitat Zitat von mg218 Beitrag anzeigen
    Muss man im Jahre 2016 überhaupt noch so begrenzt denken ?
    Da es die meisten Menschen, abseits von Manageretagen, Urlaubsgesprächsrunden und ein paar vergleichsweise wenigen Weltmenschen nicht tun, ist es schon besser, ein gewisses Familiendenken zu haben. Man kann natürlich auch vor allem die Augen schliessen und so tun, als sei die Globalisierung das Beste, was der Menschheit passieren konnte.

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Wie deutsch bleibt Airbus?

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