Erstellt von Alex_G.  |  Antworten: 34  |  Aufrufe: 4005
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  1. #1
    Alex_G.

    Avatar von Alex_G.
    Hallo Modellbaukollegen,

    ich habe vor, mir eine dritte Airbrush zuzulegen, für feine Arbeiten. Habe mich aber noch nicht entschieden.
    Ich wollte euch fragen, welche Erfahrungen ihn mit euren Spritzpistolen gemacht habt, welche würdet Ihr empfehlen/nicht empfehlen?
    Sie sollte einen Farbnapf oben auf dem Pistolenkörper haben und auf eine Düsengröße von 0,2-0,3 mm umrüstbar sein.

    Ich habe schon ein Auge auf die Harder & Steenbeck Evolution geworfen. Hier im Forum wurden schon mehrmals Aztek Spritzpistolen erwähnt und gelobt. Sagt eure Meinung!

    (Zur Zeit habe ich eine Beginner ESB 100 und eine Profi IDB 700, beide von Revell)

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Shadow

    Avatar von Shadow
    Die Aztek (habe ich) kann natürlich mit der H&S nicht mithalten, das sind zwei Welten! Wenn es noch eine Alternative gibt, dann ist es die Gabbert Triplex (habe ich auch).

    Die Diskussion ob H&S oder Gabbert wurde hier schon öfter geführt und endet immer mit einem Patt

  4. #3
    schrammi

    Avatar von schrammi
    Ich nehme seit etwa 2 Monaten die Gabbert Triplex. Hat drei Düsen samt Nadeln und Farbbehälter Benutze fast nur die 0,35mm Düse und bin sehr zufrieden.

    schrammi

  5. #4
    Mystic

    Avatar von Mystic
    Ich hab eine AZtek A470 und kann sie dir auch empfehlen. Kleinste Düse: 0,3mm

  6. #5
    Alex_G.

    Avatar von Alex_G.
    Danke vorerst an alle. Aber mehr Antworten bitte!!:engel:

  7. #6
    quarter

    Avatar von quarter
    Auch ich kann nach vielen Jahren und experementieren mit zum Teil recht teuren Spritzpistolen nur zur Gabbert Triplex raten.
    Geliefert in drei Düsen/Nadeln Version kann man mit dieser Pistole meiner Meinung nach alles in unserem Sektor abdecken. Von den Kleinsten und feinsten Mäander Mustern bis hin zum aufbringen von Klarlack auf große Flächen.
    Ein ebenfalls wirklich gewichtiger Pluspunkt ist die Reinigung bei diesem Gerät. Weder der Behälter, noch die Düsenspitze sind mit uneinsichtigen Stellen oder Ecken versehen.
    Ein gründliches aussprühen nach Beendigung der Arbeiten mit Reiniger reicht völlig aus um diese Spritzpistole dauerhaft zu reinigen, und auch nach längeren Pausen wieder in Betrieb zu nehmen.
    Es gibt somit keine festhängenden Nadeln wegen eventuell in der Spritzpistole verbliebener Farbreste.
    Mein Favorit ist eindeutig Gabberts Triplex

  8. #7
    WA2000


    Zitat Zitat von quarter
    Auch ich kann nach vielen Jahren und experementieren mit zum Teil recht teuren Spritzpistolen nur zur Gabbert Triplex raten.
    Geliefert in drei Düsen/Nadeln Version kann man mit dieser Pistole meiner Meinung nach alles in unserem Sektor abdecken. Von den Kleinsten und feinsten Mäander Mustern bis hin zum aufbringen von Klarlack auf große Flächen.
    Ein ebenfalls wirklich gewichtiger Pluspunkt ist die Reinigung bei diesem Gerät. Weder der Behälter, noch die Düsenspitze sind mit uneinsichtigen Stellen oder Ecken versehen.
    Ein gründliches aussprühen nach Beendigung der Arbeiten mit Reiniger reicht völlig aus um diese Spritzpistole dauerhaft zu reinigen, und auch nach längeren Pausen wieder in Betrieb zu nehmen.
    Es gibt somit keine festhängenden Nadeln wegen eventuell in der Spritzpistole verbliebener Farbreste.
    Mein Favorit ist eindeutig Gabberts Triplex
    Hallo. Ich bin Anfänger was das Modellbauen angeht und gerade mit meinem ersten Modell überhaupt beschäftigt (Mig-29 von Revell in 1:72). Zusammengebaut ist sie größtenteils und nachdem mir das Pinseln nicht schön genug war hab ich mir 'ne Triplex und 'nen Kompressor gekauft.
    Ich bin begeistert! Ist zwar keine aufwendige Musterung bei meinem Flugzeug aber es ist alles absolut gleichmäßig und optisch einfach nur wunderschön. :D
    Nun hab' ich aber noch 2 Fragen.

    1. Ich benutze ModellMaster-Farben. Der Verkäufer, der sie mir verkauft hat meinte bei diesen Farben wäre es nicht notwendig zu verdünnen. Stimmt das oder sollte ich trotzdem noch ein wenig Verdünnung dazutun?

    2. Ich hatte noch nie zuvor eine Airbrush aus näherer Entfernung gesehen, geschweige denn eine angefasst, auseinander gebaut und gereinigt. Mit einfach nur gründlich mit REiniger durchpusten ist das nämlich offenbar nicht getan. Zumindest war da noch sehr viel Farbe in den entlensten Winkeln anzutreffen. Zum reinigen bin ich daher folgendermaßen vorgegangen.

    a)Mit Reiniger durchgepustet
    b)alles auseinander geschraubt (vorderer Düsenaufsatz, Düsenkopf, Düse, Fließbecherkopf)
    c)Vorderen Düsenaufsatz, Düsenkopf und Düse kurz in kleines Döschen, das mit Reiniger gefüllt ist eingelegt (ca.30 sek)
    d)Alle größeren Öffnungen und die Nadel mit Q-tip gereinigt
    e)Für die Düse nahm ich zunächst ein wenig zusammengedrehtes Toilettenpapier, dann fiel mir auf, das ein feiner Pinsel hierfür besser geeignet ist.
    f)Restliche schwer zugängliche Stellen mit feinem Pinsel gereinigt
    g)In die Nadelführung im Fließbecherkopf mit Pipette Reiniger getreufelt und kräftig durchgepustet, andere Möglichkeiten da drin zu reinigen sah ich leider nicht. Bzw. fehlte mir hierfür das nötige Equipment

    Ist das so alles in Ordnung, wie ich verfahren bin oder habe ich einen folgenschweren Fehler gemacht oder etwas ausgelassen ?

  9. #8
    Viking

    Avatar von Viking
    Zitat Zitat von WA2000

    1. Ich benutze ModellMaster-Farben. Der Verkäufer, der sie mir verkauft hat meinte bei diesen Farben wäre es nicht notwendig zu verdünnen. Stimmt das oder sollte ich trotzdem noch ein wenig Verdünnung dazutun?

    2. Ich hatte noch nie zuvor eine Airbrush aus näherer Entfernung gesehen, geschweige denn eine angefasst, auseinander gebaut und gereinigt. Mit einfach nur gründlich mit REiniger durchpusten ist das nämlich offenbar nicht getan. Zumindest war da noch sehr viel Farbe in den entlensten Winkeln anzutreffen. Zum reinigen bin ich daher folgendermaßen vorgegangen.

    a)Mit Reiniger durchgepustet
    b)alles auseinander geschraubt (vorderer Düsenaufsatz, Düsenkopf, Düse, Fließbecherkopf)
    c)Vorderen Düsenaufsatz, Düsenkopf und Düse kurz in kleines Döschen, das mit Reiniger gefüllt ist eingelegt (ca.30 sek)
    d)Alle größeren Öffnungen und die Nadel mit Q-tip gereinigt
    e)Für die Düse nahm ich zunächst ein wenig zusammengedrehtes Toilettenpapier, dann fiel mir auf, das ein feiner Pinsel hierfür besser geeignet ist.
    f)Restliche schwer zugängliche Stellen mit feinem Pinsel gereinigt
    g)In die Nadelführung im Fließbecherkopf mit Pipette Reiniger getreufelt und kräftig durchgepustet, andere Möglichkeiten da drin zu reinigen sah ich leider nicht. Bzw. fehlte mir hierfür das nötige Equipment

    Ist das so alles in Ordnung, wie ich verfahren bin oder habe ich einen folgenschweren Fehler gemacht oder etwas ausgelassen ?

    Wilkommen im FF

    Zu Frage 1:

    Da ich zum Airbrushen Acrylfarben benutze,kann ich dieses nur unzureichend beantworten. Ich denke aber mal,dass die Zugabe von Verdünnung für das Spritzbild nur von Vorteil sein kann. Ansonsten wird das sicher sehr sprenkelig bei feinen Farbverläufen bzw die Details am Modell gehen auf Grund der dicken Farbkonsistenz flöten. Warte einfach ab,was die Enamelnutzer aus diesem Forum antworten werden (Bevor ich dir was falsches sage)

    Zu Frage 2:

    Bei Farbwechsel während des spritzens genügt unter Umständen ein einfaches "durchpusten" der Gun mit Verdünner. Wenn alle Airbrusharbeiten beendet sind,sollte die Gun peinlichst genau gereinigt werden. Deine Vorgehensweise kann ich da nur loben. Genau so sollte man das machen,wenn man lange an seiner Airbrush Freude haben möchte. Eine Airbrush ist nämlich ein Präzisionsinstrument - und wenn man diese nur unzureichend reinigt,macht sich das meist durch festgeklemmte Nadeln oder schiefes Spritzbild bemerkbar (falls überhaupt noch Farbe durch die Düse fließt) Gerade,was die Düse und Nadel angeht,solltest du keine harten Gegenstände zum reinigen benutzen,da die farbfüherenden Teile mit Sicherheit Schaden nehmen. Der von dir beschriebene Pinsel zum Düse reinigen ist da erste Wahl. Ich mach das auch nicht anders - weder bei der Airbrush,noch bei meiner Sata Pistole,die ich bei uns in der Firma nutze. Und bitte nicht die Gummidichtungen in Verdünner legen,diese werden sonst durch die Lösemittel beschädigt! Ich nutze übrigens die gleiche Gun wie du.

  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Sören

    Avatar von Sören
    Ach Alex!
    Ich glaube jeder, der hier eine Airbrush hat und damit zufrieden ist wird Dir seine empfehlen.
    Ich hab mir erst letzte Woche die Evolution gekauft, hab einiges rumprobiert und bin begeistert.
    Auch wenn die Triplex das Selbe kann ist sie mir persönlich zu unhandlich. Die ist mir einfach zu fett und gnubbelig.

  12. #10
    jo020

    Avatar von jo020
    Eine Airbrush ist eine Glaubensfrage :D . Nein im Enst, jeder schwört wie Sören es schon gesagt hat auf gerade die, die er benützt.

    Eine prima Einsteiger Brush ist die Aztek 470 (leider ziemlich teuer und auf Dauer auch nicht wirklich robust) Aber zum "erlernen" der Airbrush Technik glaub ich ist sie sehr gut geeignet.

    Die Triplex und die Evolution sind der Aztek nicht nur im Preis sondern vor allem in der Verarbeitung weit überlegen. Das Spritzbild ist viel feiner und auch die Handhabung ist, wenn man sich erst einmal damit zurechtgefunden hat wesentlich leichter.

    Aber wie gesagt, das ist alles eine subjective Meinung. ;)

    Interessant dabei ist vielleicht das ich keine "professionele" Airbrushkünstler kenne die mit der Aztek arbeiten

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