- 27.01.12 20:23 #1
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
Was geht los darein?
Mein erster Gedanke beim Anblick des Bausatzes, liebe Macher von Amodel, das ist der falsche Maßstab! Jahrelang wartet die Fangemeinde auf eine 72er Il-14 als Spritzgußbausatz und nun dieses Flugzeug im Airliner Maßstab 1:144. Leute bei Amodel, was war da los?
Ja Leute, das ist der falsche Maßstab, auch für mich. Und weil es so ist, setzt sich der Flugi mal hin, und probiert mal aus, was daraus noch zu machen ist, oder die gelbe Tonne gleich Futter bekommt.
Noch zwei Dinge, die mich veranlasst haben, mal was anderes zu machen. Den Ausschlag hat die großzügige Auslegung der Wettbewerbsregeln durch den Hauptschiedsrichter im Falle @silverneck gegeben.
Denn, die DM-SAL war ein Kind der Dresdener Flugzeugbauer. Es gab natürlich auch Il-14 bei der Deutschen Lufthansa, die aus russischer Produktion stammten. Das waren 16 Stück.
Der zweite Punkt ist, ich muss mir was "kleines" vornehmen, weil ich nebenbei ein paar "Leichen" reanimieren muss, bevor sie ins Verwesungsstadium fallen.
Also, mal sehen was wird. Keiner ist mehr gespannt als ich.
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27.01.12 20:23Flugzeugforum.de
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
- 27.01.12 20:24 #2
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
Für alle Interessenten, eine kleine Bausatzvorbesprechung.
Die fünf dunkelgrauen Spritzlinge haben augenscheinlich die Spritzform gut verlassen. Aber die Probleme treten erst beim Zusammenbau ans Licht. Viele Teile finden erst nach aufwendiger Vorarbeit richtig zusammen. Die Kabinenhaube passt sich gut in den Rumpf ein.
Das Einsetzen von 19 Scheiben ist einer Sisyphusarbeit, dazu kommt, das die Scheiben auf einer Seite nicht glatt sind. So richtig überzeug das alles nicht. Das Problem ist die Anzahl der Fenster für unterschiedliche Varianten und Baureihen. Für eine Il-14P sind zu viel Fenster auf beiden Rumpfseiten. Wenn man schon andere Varianten im Kopf hat, dann sollte man den Modellbauer in der Bauanleitung nicht im Regen stehen lassen. Die einfachste Möglichkeit ist, man orientiert sich an den Decals für die Fensterstreifen, welches und wie viel Fenster benötigt werden. Bei den Varianten ohne Fensterstreifen geht das aber nicht, hier wären ein paar Vorbildfotos sehr hilfreich. Frühe russische IL-14P hatten rechts 8 und links nur 6 Fenster. Später kam auf der linken Rumpfseite ein siebendes Fenster hinzu. Auch die DM-SAL hatte 7 Fenster.
Mit 88 Bauteilen ist das kleine Modell gut ausgestattet. Fünf Teile sind davon schon für ein minimalistisches Cockpit vorgesehen. Trotzdem, wer das möchte, kann da noch mehr ins Detail gehen. Nur ob es letztlich wegen des Einblicks, Sinn macht, das sei dahingestellt. Die feinen Paneellinien passen sehr gut zum Maßstab, sind aber nicht immer sauber ausgeformt. Die erste Reihe der 18 Zylinder- Doppelsternmotoren scheint wohl für die Optik ausreichend zu sein. Was unbedingt nachgebessert werden sollte, sind die drei typischen Abgasrohre am oberen Flügelende der Triebwerksgondeln. Ein sauber gedruckter Decalbogen erlaubt beim Kit Nr. 1416 zwei, in der Farbgebung identische Aeroflot Maschinen aus dem Jahre 1985.
Im zweiten Bausatz (Art Nr. 1447) sind vier Varianten möglich. Die IL-14 der Deutschen Lufthansa DM-SAL aus dem Jahre 1955, je eine silberne polnische und tschechische militärische Transportmaschine und eine der letzten noch fliegenden IL-14P, RA-02117 aus dem Jahr 2010. Die Bauanleitung von Amodel zeigen zwar den Zusammenbau, aber gerade für den Maßstab 1:144 sind sie bei einigen Details zu ungenau. Bei den Farbangaben nach Humbrol macht man nichts falsch.
Eine abschließende Gesamteinschätzung fällt leider etwas zwiespältig aus.
Ich habe da so meine Zweifel, ob die von Amodel praktizierte Short- run Methode die richtige für so filigrane Airliner ist. Hier fehlt es schlicht und einfach an Präzision. Der Sammler freut sich über solche Modelle und ein ambitionierter Modellbauer wird damit auch keine Probleme haben. Aber der Anfänger sollte sich tunlichst etwas größeres aussuchen.
Wir werden sehen, wie sich das entwickelt.
Die russische Variante des Bausatzes im Überblick. Nur die Decals sind andere.
- 27.01.12 20:44 #3
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
Einer wird bei diesem Baubericht zum ersten mal nicht mehr dabei sein, mein lieber Freund Tommy, der am Montag im Alter von 13 Jahren verstorben ist.
- 27.01.12 20:59 #4
- 27.01.12 21:02 #5
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
Für die notwendigen Feinheiten, muss dieses Büchlein herhalten.
- 27.01.12 21:10 #6
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
Na Flugi, wird doch:-) Willkommen im Boot. 1:144, dass ich das noch erleben darf (bei Dir:-)
Habe mir das Modell zu Weihnachten (bewusst) schenken lassen, ich liebe einfach die Il-14.
Ich behalte dich im Auge,
Gruß David
- 27.01.12 21:15 #7
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
.... ja David, das genau hatte ich jetzt in meinem Eröffnungspost vergessen,- ich auch!
Bin auch mal mit geflogen, bei der NVA. 
Und noch etwas, was mich dazu bewogen hat, diese IL-14 zu bauen. Es war mein erstes Plastikmodell aus der Kunststoffverarbeitung Zschopau, was ich vor 51 Jahren mehr oder weniger zusammen gepappt habe.
- 27.01.12 22:15 #8
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
Was soll ich sagen .............. Ich sehe schon das Ergebnis vor mir.
- 28.01.12 07:04 #9
- 28.01.12 11:48 #10
W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel
Trotz der Umstände, viel Spaß beim kleinen Maß und gutes gelingen Flugi
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kann jemand mir sagen was aus demm flugzeug hersteler ilyushin geworden ist, und weis einer die internet seite von ilyushin aircraft. :FFTeufel:
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Da gibt es noch nicht einmal ein richtiges Modell einer IL-18, da kommt Amodel gleich mit diese „Wunderwaffe“, einer IL-38. Was soll man da noch...





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