1/32 Roden - Siemens Schuckert SSW D.III

Diskutiere 1/32 Roden - Siemens Schuckert SSW D.III im Props ab 1/32 Forum im Bereich Bauberichte online; Als mir der Roden Bausatz der Siemens Schuckert D.III in einem Modellbauladen ins Auge stach fiel mir ein dass ich irgendwo in den Weiten des WWW...
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Als mir der Roden Bausatz der Siemens Schuckert D.III in einem Modellbauladen ins Auge stach fiel mir ein dass ich irgendwo in den Weiten des WWW ein Bild einer Maschine der Schweizer Luftwaffe sah, welche einen Totenkopf auf der Rumpfseite hatte und mit Lozenge Tarnstoff überzogene Tragflächen hatte.
Hier ein Link dieser Schweizer „Jolly Roger“: http://i10.photobucket.com/albums/a108/Gregvan/SSWDinSwitzerland1.jpg Dass das Modell dann in meine Bausatzsammlung Einzug erhielt war nur noch Formsache.
Nachdem ich dieses Jahr 3 Props baute kam ich langsam wieder auf den Geschmack und so landete der Bausatz auf meinem Basteltisch.

Eigentlich wollte ich keinen Baubericht schreiben, habe aber trotzdem regelmässig Fotos während des Baus geschossen. Ich war überrascht wie anders dieser WW1 Doppeldecker bautechnisch gegenüber anderen Flugzeugen ist. Plötzlich wurde ich mit neuen Modellbautechniken konfrontiert, z.B. der Holzdarstellung oder der Verspannung.

Begonnen habe ich zuerst mit dem Motor. Der war ja rasch zusammengeklebt, nur gingen beim Verschleifen und Entgraten die meisten Kühlrippen verloren. Diese habe ich mit 0.13mm Kupferdraht nachgebildet. Dazu bohrte ich jeweils ein kleines Loch hinten in die Zylinder, fixierte den Kupferdraht mit Sekundenkleber und wickelte dann den Draht um die Zylinder.
 
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Die Rumpfinnenseiten wurden mit ModelMaster Sand vorbereitet und die Streben und wenigen Instrumente eingebaut.
 
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Die Motorenabgase der SSW D.III werden im unteren Rumpf gesammelt und durch Schlitze weggeführt. Nur sind da beim Bausatz keine Schlitze vorhanden – also bohrte und fräste ich diese auf.
 
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Da ich meinen modellbautechnischen Künsten selber nicht so traute wollte ich bei der Holzstruktur auf Nummer sicher gehen und erstellte mir Decals aus verschiedenen Holzbilder, welche im Internet vorhanden waren.
 
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Obwohl ich die Decals mit ModelMaster Metal Sealer versiegelte schmeckte diesen keine der Decal-Softer welche ich zu Hauste hatte. Immer wieder löste sich die Farbe auf so dass ich schlussendlich auf Softer verzichtete, dafür jedes einzelne Feld genau zuschneiden musste und dann einklebte. Warum habe ich bloss die Streben und Instrumente schon eingebaut...
 
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Die Drähte habe ich selber eingebaut. Von denen ist vermutlich aber nicht mehr viel zu sehen wenn das Modell einmal fertig ist.
 
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Mit der Grobheit der Maserung gebe ich dir recht aber ich denke nicht, dass man das später so extrem sieht. Ich finde das Modell bis jetzt erste Sahne und bin schon auf weitere Bilder gespannt :TOP:
 
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@Swiss: Vom Cockpit sieht man am Schluss wirklich nicht mehr viel, darum konnte ich die Holzstruktur mit guten Gewissen so belassen :D

Irgendwo bei einem anderen Baubericht der SSW D.III fand ich ein Foto vom Sitz. Ich fand dann auch ein Cockpitfoto auf welchem eine kleine Ecke des Sitzes zu sehen war. Irgendwie schaffte ich es nach mehreren Versuchen dann doch noch ein symmetrisches Bild der Löcher in der Rückenlehne zu markieren und dann noch zu bohren.
 
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Den Trick mit White Tac den Lederbezug zu modellieren fand ich auch bei einem Baubericht (war glaubs hier im FF irgendwo :!:). Diese Idee ist wirklich genial. Im Anschluss wird das Polster einfach mit Sekundenkleber überstrichen und man hat eine schöne harte Oberfläche zum streichen.
 
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Der Lederbezug wurde zuerst mit ModelMaster Leder bemalt. Jeweils nach weiteren Trocknungsphasen wurde dieser noch mit Ocker Ölfarbe trockengemalt, er erhielt ein Washing aus dunkelbrauner Pastellkreidensauce und zum Schluss noch eine Schicht matter Klarlack.
 
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Hinter dem Sitz klafft einfach ein Loch und man sieht in den hinteren Rumpf hinein. Das war sicher nicht so. Weitere Recherchen ergaben, dass hinter dem Sitz eine Holzwand war. Ich baute aus Evergreen Sheets die oberen 2/3 dieser Wand. Bei den Verstrebungen traute ich mich dann langsam mit der Ölfarben-Technik die Holzstruktur selber zu machen, für die Füllung nahm ich dann wieder meine Decals.
 
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Auch hier gabs zum Schluss noch ein Washing mit dunkelbrauner Pastellkreidensauce. Schäden an den Decals korrigierte ich mit Ocker-Ölfarbe.
 
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