1/48 Douglas A-26B/C (B-26B/C) Invader – ICM

Diskutiere 1/48 Douglas A-26B/C (B-26B/C) Invader – ICM im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Willkommen bei der Vorstellung der Douglas Invader von ICM! Dieses Mal wird es ein "Triple Feature", bestehend aus folgenden Bausätzen: 48281 -...
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Willkommen bei der Vorstellung der Douglas Invader von ICM!

Dieses Mal wird es ein "Triple Feature", bestehend aus folgenden Bausätzen:

48281 - B-26B-50 Invader „Korean War American Bomber“

48283 - A-26C-15 Invader „WWII American Bomber“

48284 - B-26C-50 Invader „Korean War American Bomber“



Der Beitrag wird, ähnlich wie z.B. der für die Cougar von Kittyhawk, über die eigentliche reine Vorstellung hinausgehen, da ich hier und da auch versuche, Kritik und Lösungsvorschläge mit einzubringen.
Wer wirklich nur die Bilder vom Verpackungsinhalt sehen möchte, der überspringe bitte die nächsten acht Beiträge.
 
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Die Douglas A-26 Invader war ein zweimotoriger leichter Bomber, der während des 2. Weltkriegs von den US-Streitkräften und in der Nachkriegszeit in vielen kleinen und großen Konflikten nicht nur von den Amis sondern auch von anderen Luftstreitkräften eingesetzt worden ist. Neben dem Koreakrieg waren das u.a. der Vietnamkrieg, die CIA-Schweinebucht-Pleite, Kongo-Krise oder die französischen und portugiesischen Kolonialkriege.
Das Flugzeug war drei- oder viersitzig, verfügte über einen Bombenschacht, eine weitere Reihe an Offensivwaffen wie z.B. starre MG und später auch Raketen und ferngesteuerte Abwehrgeschütze.
Aufgrund ihrer Vielseitigkeit wurde die Invader von den Vereinigten Staaten in diversen militärischen Konfigurationen bis in die frühen 1970er Jahre eingesetzt, weltweit wurde sie militärisch und zivil auch noch danach verwendet, z.B. bei der Waldbrandbekämpfung.

"A-26" oder "B-26"?

In der Literatur wird die Invader mal als A-26, mal als B-26 bezeichnet.
Die Douglas Aircraft Company stellte insgesamt 2503 Exemplare her, die zunächst als A-26 bezeichnet wurden, da die USAAF für leichte Bomber / Angriffsflugzeuge das Prefix „A“ vorgesehen hatten. Nur mittlere und schwere Bomber erhielten das „B“.
Erst nach Gründung der USAF als eigenständige Teilstreitkraft mit einem revidierten Bezeichnungssystem erhielt die Invader ab 1948 die neue Bezeichnung B-26. Das „A“ für leichte Bomber fiel weg, generell erhielten Bomber nun ein „B“, und die Verwechslungsgefahr mit der mittlerweile ausgemusterten B-26 Marauder war nicht mehr gegeben.
1966 wurde die B-26 aus politischen Gründen wieder zu einer A-26, in diesem Fall die B-26K zur A-26A.
 
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Hauptvarianten A-26B, A-26C, ihre Variationen und Unterscheidungsmerkmale

Die meistproduzierten Varianten der Invader, A-26B und A-26C, wurden in den Douglas-Werken Long Beach und Tulsa hergestellt. Die jeweilige Produktionsstätte ist in der vollständigen Typenbezeichnung durch DL oder DT gekennzeichnet (als Beispiel A-26C-15-DT, 15 ist hier das Produktionslos, DT das Douglas-Werk in Tulsa). Bis auf wenige Ausnahmen wurden die meisten A-26B in Long Beach, die meisten A-26C in Tulsa gebaut. Technische Verbesserungen, die in einem der Werke in die Produktion eingeflossen sind, wurden in der Regel frühzeitig vom anderen Werk übernommen.

Eine Invader-Grundlagenrecherche brachte einige für die Betrachtung der Bausätze recht wichtige Erkenntnisse zutage. Aufgrund verschiedener Quellen mit teilweise widersprüchlichen Informationen ist es möglich, dass ich dem einen oder anderen Irrtum aufgesessen bin, hoffe aber natürlich, dass ich richtig liege:

I. Rumpfbug, Teil 1

Grundsätzlich verfügte die A-26B über einen geschlossenen Bug mit sechs starren 12,7 mm MGs, ab Produktionslos A-26B-50-DL mit sogar acht 12,7 mm MGs in etwas anderer Anordnung.

Die A-26C verfügte hingegen über einen verglasten Bug mit Norden-Bombenzielgerät für einen Bombenschützen und zwei starre MGs in der rechten Bugseite. Erschütterungen beim Abfeuern beeinträchtigten das Zielgerät aber so sehr, dass die MG in den meisten Fällen entfernt und deren Öffnungen überplankt oder gar nicht erst eingebaut worden sind.



(Bildquelle ww2aircraft.net)
 
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II. Cockpit und Cockpithaube

A-26B und A-26C waren grundsätzlich nur für einen (nicht zwei) Piloten ausgelegt, der im Cockpit auf dem linken Sitz saß. Rechts saß ein Navigator bzw. Navigator/Bombenschütze mit Zugang zum Bombenzielgerät.

Die ersten Invader waren zunächst mit einer flachen Cockpithaube ausgestattet, die sich nur über dem rechten Sitz öffnen ließ. Der links sitzende Pilot hatte im Notfall größere Schwierigkeiten, das Flugzeug zu verlassen.

Mit den Produktionslosen A-26B-15-DL und A-26C-15-DT wurde leicht verbesserte Haube mit vergrößerter Öffnung eingeführt, aber erst ab A-26B-35-DL und A-26C-30-DT wurde eine gewölbtere Haube mit besserer Rundumsicht eingeführt, deren linke und rechte Hälften sich aufklappen ließen. Mit dieser Haube wurden viele der älteren Maschinen nachgerüstet.


(Bildquellen: aviation.history.com, claybornglobal.com)
 
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III. Tragflächenbewaffnung

Zusätzlich konnte die Invader insgesamt bis zu vier Gondeln mit je zwei MG unter den Tragflächen führen. Die Munitionszuführung erfolgte über Schächte in den Tragflächen.

Im Laufe der Produktion, in etwa ab A-26B-50-DL und A-26C-45-DT, entfiel die Gondelbewaffnung. Stattdessen wurde die Tragflächenbewaffnung auf je drei nebeneinander angeordnete MG, die IN den Tragflächen eingebaut waren, geändert. Der frei werdende Platz unter den Flächen konnte für Abwurfwaffen genutzt werden. Der Zugang zu den MG wurde durch größere Klappen in den Tragflächenoberseiten und Hülsenauswurf durch Öffnungen an den Unterseiten ermöglicht.


(Bildquellen landmarkscout.com, napoleon130.tripod.com)
 
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IV. Abwehrbewaffnung

Beide Varianten waren in den ersten Produktionslosen mit einem dorsalen und einem ventralen Geschützturm mit je zwei MG ausgestattet. Der Schütze saß im hinteren Rumpfteil und bediente Zielgerät und Fernsteuerung.

Es gab zum Ende des 2. WK beim Design der Türme übrigens eine auffällige Änderung. Türme älteren Designs wurden nachträglich gegen neue ausgetauscht.


(Quellen: napoleon130.tripod.com, aviation.history.com)

Bei den für den Einsatz im Pazifischen Raum vorgesehenen Produktionslosen A-26B-51-DL, -56-DL, -61-DL und -66-DL entfiel der ventrale (also der untere) Turm zugunsten eines weiteren Treibstofftanks.

Diese Invader, mit 8 Bug- 2 Turm- und 6 Tragflächen-MG und größerer Reichweite für Tiefflugeinsätze im Südwestpazifik gedacht, wurden u. a. als „Kenney´s Special“ bezeichnet, benannt nach General George Kenney, dem Kommandeur der 5th Air Force und später der FEAF. Anders als die zuvor gebauten Invader wurden diese Exemplare nicht in Naturmetall, sondern in Tarnlackierung, Olive Drab mit Unterseiten in Neutral Gray, ausgeliefert. Diejenigen der Lose -61 waren sogar komplett in Olive Drab lackiert, kamen aber nicht mehr rechtzeitig gegen Japan zum Einsatz.


(Quelle: William T. Larkins)

In den Nachkriegsjahren, vor allem während der Zeit des Koreakriegs, wurden viele, aber bei weitem nicht alle, Invader nachträglich auf diese Konfiguration umgerüstet und der untere Turm entfernt.

Der obere Turm hingegen blieb grundsätzlich erhalten und wurde nur im Rahmen des Umbaus zum Fotoaufklärer entfernt oder aber im Rahmen des Umbaus als SHORAN-Bomber (s.u.) durch eine höhere Kuppel ersetzt.
 
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V. Zugänge und Fenster für den Abwehrschützen

Der Schütze hatte zwei Möglichkeiten, auf seine Position zu gelangen. Es gab einen Zugang über den geöffneten Bombenschacht durch eine Klappe in der Rückwand des Schachts und einen weiteren über eine Klappe im transparenten Dach. Letzterer wurde aber eher für den Notausstieg bei Bauchlandungen verwendet. Als weitere Zugangsmöglichkeit, zumindest für Bergungskräfte, gab es im seitlichen Rumpf. Oft erkennbar gemacht durch gelbe Markierungen, konnte an dieser Stelle ins Metall geschnitten werden.
Im Laufe der Produktion wurde an dieser Stelle steuerbords auch ein Fenster hinzugefügt, welches in Form und Größe variieren konnte. Hier konnte ich bei der Recherche keine Regel erkennen. In manchen spät gebauten Invader war manchmal sogar auch ein sehr kleines Fenster auf der Backbordseite zu erkennen.

 
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VI. SHORAN

Während des Koreakriegs wurden B-26 auf Nachtbombereinsätze mittels Funknavigation (SHORAN - SHOrt RAnge Navigation) umgerüstet, d.h. es wurde sogar sämtliche Verteidigungsbewaffnung entfernt, also Geschütztürme und Bedienelemente des Schützen. An die Stelle kamen Bediener und technische Ausrüstung, erkennbar auch an der etwas höheren Kuppel, die anstelle des oberen Turms eingebaut war.

Nachweislich wurde bei den SHORAN-Maschinen (s.o.) auf der rechten Seite anstelle eines Fensters eine große verglaste Einstiegsöffnung eingebaut, da das Crewmitglied den ursprünglichen Weg durch den Bombenschacht nicht mehr nehmen konnte.


(Quelle: 3rdattackgroup.org)
 
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VII. Rumpfbug, Teil 2

Sowohl der Rumpfbug mit 6er oder 8er MG-Bewaffnung als auch der verglaste Bug waren allesamt austauschbar und ließen sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln auswechseln, für den Fall, dass für die betreffende Maschine ein neues Einsatzprofil vorgesehen war.

Als im Laufe des Koreakriegs der Bedarf an B-26 für Tiefflugangriffe mit starren MG nachgelassen hat und der Bedarf an B-26 für präziseren Bombenabwurf angestiegen ist, sind dementsprechend B-26B hierzu umgerüstet worden. Umgekehrt sind im Jahr 1954 überschüssige B-26C, ausgestattet mit 6er MG-Nase, an die Franzosen abgegeben worden.

Konntet Ihr folgen? Heillose Verwirrung? Super. Richtiger Zeitpunkt, uns die Bausätze anzuschauen ;-)
 
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Ende 2019 erschien ICM's erster Invader-Bausatz, die "B-26B-50 Invader 'Korean War American Bomber'“.



Der Bausatz wurde in der Modellbauszene bereits mit Spannung erwartet, u.a. mit Vorfreude darauf, dass das gute, aber dennoch mit Fehlern behaftete 30 Jahre alte Modell von Revell/Promodeller endlich durch eine moderne Form abgelöst wird, aber auch mit Skepsis, ob es ICM gelänge, den Erwartungen gerecht zu werden, gerade weil der Erstling eine Version der B-26B darstellen sollte, die vorher in 1/48 nie so richtig gut realisiert werden konnte, auch nicht mit Hilfe von Umbausätzen der Resinanbieter: die Invader mit acht MG im Bug!
 
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Die Schachtel präsentiert sich in den Maßen 42cm x 27cm x 10cm. Unter einem abnehmbaren bedruckten Deckel aus dünnem Karton kommt die eigentliche, stabile Schachtel mit Klappdeckel zum Vorschein, die gut gefüllt, aber nicht vollgequetscht ist.



Die grauen Plastikteile sind in einer großen Folie eingeschweißt, in ihr enthalten sind auch die Klarsichtteile, die aber nochmals eingeschweißt sind.
Die Anleitung und der etwa DIN A5 große Decalbogen liegen lose in der Schachtel. Etwaige Beschädigungen am Decalbogen sind aber nicht zu sehen.

 
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Nach dem Auspacken der Plastikrahmen ist der Tisch schonmal voll! Insgesamt neun Rahmen, acht graue und ein transparenter, enthalten laut Herstellerangaben 245 Teile. Bereits aus dieser Perpektive fallen interessante Details auf, wie z.B die seperaten Start- u. Landeklappen auf.

 
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Rahmen F (2x) und G: Reifen und Klarsichtteile

Neben dem Glasdach im Heckbereich gibt es Teile für die frühe und die späte Cockpitkanzel. Das Material ist dünn, ohne aber besonders zerbrechlich zu wirken, und sehr klar, mit geringer optischer Verzerrung.
 
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Die Vorstellung wird am Sonntag fortgesetzt, hier aber schon mal einige Beobachtungen als Teaser:

Das graue Kunststoff ist recht weich und scheint gut bearbeitbar zu sein, möglicherweise aber vielleicht zu instabil, wenn man die Fahrwerksbeine betrachtet, die immerhin ein recht großes 1/48 Modell stützen müssen.


Das Instrumentenbrett ist mit schönen erhabenen Details. Mit Decals als Anzeigen.



Manchmal wurden Abwurftanks bzw. -waffen, z.B. Napalmbomben, an langen Halterungen unter die Tragflächen gehängt. Hat ICM gut beobachtet.
Diese Felge hat mit der Invader leider nicht viel zu tun:
 
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Leider ist diese Art von Aufhängung für die Bombe nicht so gut gelungen. Das Bombenschloss ist lediglich zart angedeutet


Die Doppelsternmotoren sind tatsächlich kleine Modelle für sich, zwei komplette Sterne hintereinander (der hintere nicht nur angedeutet) mit toll gestalteten Kolben, Gestänge, Krümmer und (wie heißt das auf nochmal deutsch?) "Crankcase" ---Kurbelgehäuse, danke Hagewi ---. Plus Schablone zur korrekten Ausrichtung der Auspuffrohre.




Die Felgen des Hauptfahrwerks sehen übrigens etwas (aber auch nur etwas) besser aus als die schon gezeigte Felge des Bugfahrwerks.

Folgendes Teil wird in den Unterrumpf eingesetzt und nimmt den unteren Drehturm auf. Ein alternatives Teil für Maschinen ohne Drehturm liegt nicht bei (was ja auch völlig o.k. wäre, hätte ICM bei der Vorbildrecherche keinen Fehler gemacht, dazu später mehr.)

 
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Die Gestaltung der inneren Bereiche des Modells (Cockpit, Schützenposition, Bombenschacht, Fahrwerksschächte) ist im allgemeinen gut umgesetzt, könnte man so lassen. Hier und da sind aber noch Verfeinerungen denkbar, eine gute Basis ist jedenfalls schon da.

Was allerdings die Bewaffnung angeht, hat ICM zwar vieles berücksichtigt, allerdings einige ärgerliche Patzer eingebaut.

Die eingravierten Klappen auf der Tragflächenoberseite stellen die Auslegung der frühen Invader dar, die MG-Gondeln anhängen konnte. Die Klappen für spätere Invader mit internen Flügel-MG sahen anders aus (siehe Einleitung dieses Threads).



Die Bauanleitung sieht vor, in die Lücke der Vorderkante das Teil mit drei MG einzusetzen.

Übrigens, ein alternatives Teil ohne MG ist nicht im Bausatz dabei (was nicht schlimm wäre, wenn ICM´s Annahme stimmen würde, das alle Markierungsvarianten des Bausatzes interne Flügel-MG hatten, tut sie aber nicht. Aber dazu kommen wir noch).



Die konische Form der MGs (soll das eine Verkleidung sein?) entspricht nicht dem Original. Da guckten einfache Rohre raus (siehe Einleitung des Threads).
 
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