1/72 Bücker 180 Student – Huma

Diskutiere 1/72 Bücker 180 Student – Huma im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Dieses Flugzeug wurde lediglich in 40 - 50 Exemplaren gebaut. Es hatte Gemeinsamkeiten aber auch deutliche Unterschiede zu den vorherigen...

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    Dieses Flugzeug wurde lediglich in 40 - 50 Exemplaren gebaut. Es hatte Gemeinsamkeiten aber auch deutliche Unterschiede zu den vorherigen Doppeldecker-Konstruktionen bei Bücker. Neu war der vermehrte Einsatz von Sperrholz zur Beplankung großer Teile des Flügels und des Hinterrumpfes ab dem zweiten Sitz. Gemeinsam war die Eignung für den Kunstflug und zur Schulung aufgrund der gutmütigen Flugeigenschaften.

    Der Bücker „Student“ war mehrfach erfolgreich, z.B. bei Wettbewerben, Rund- und Langstreckenflügen, sowie einem Geschwindigkeitsweltrekord (wer hätte das von so einem kleinen Maschinchen erwartet? :headscratch:)

    Am Ende wurde die Produktion eingestellt, um Ressourcen für den Krieg zu schonen. Vorhandene Maschinen sollten im Mai 1943 verschrottet werden. Zwei Exemplare haben trotzdem bis heute überlebt. (mehr zur Geschichte später im Rollout)

    Bausatz:

    Huma hat mit diesem Bausatz den einmal eingeschlagenen Weg, historische deutsche Sport- und Schulflugzeuge herauszubringen, fortgesetzt. Die Formen entstammen der „Spätphase“ der Firma und wurden in den 1990er Jahren gemacht. Daher weist der Guss extrem filigrane Teile, wie z.B. die Fahrwerksstreben auf, vergl. weiter unten.

    Das Deckelbild zeigt eine Schulmaschine der Luftwaffe.
     

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  3. urig

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    Der Bauplan ist einerseits ein wenig minimalistisch, andererseits (aufgrund des Farbdrucks) aber auch „edel“. Eigenartigerweise interpretiert Huma die Grundfarbe des Militärfliegers als Elfenbein (RLM 05).
     

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  4. urig

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    Leider gibt der Bausatz nur die gezeigte LW-Variante her. Gut gedacht sind die Decals für die Instrumente. Ich glaube aber nicht, dass sie am Modell sichtbar sein werden (grauer Hintergrund)? Charakteristische Aufschriften wie „Bücker Student“, „ACHTUNG Beim Rückwärtsverschieben Heckrad lösen“, etc. fehlen.

    Die Windschutzscheiben sind sehr fein und daher wahrscheinlich brauchbar. Ich persönlich werde wahrscheinlich wieder Overheadfolie bevorzugen (die ist noch dünner)
     

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  5. urig

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    Alle Bauteile sind an einem großzügigen Gussast, der gerade so in die Schachtel passt.
     

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  6. urig

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    Hier die andere Seite :TD:
     

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  7. #6 urig, 24.01.2014
    Zuletzt bearbeitet: 28.01.2014
    urig

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    Wie schon erwähnt, haben wir es hier mit einer „Huma-Spätlese“ :wink: zu tun. Daher die feine Detaillierung der Oberflächen, wie z.B. die Sperrholz und Stofffelder am Flügel. Lediglich die Gravuren (Linien) sind für meine Begriffe zu kräftig. (Außer an den Rudern. Die dürften stärker sein.) Beides lässt sich später leicht korrigieren.

    Nachtrag: Wie schon beim Jungmann, so hat Huma auch hier keine Handgriffe (an den Flügelspitzen) und keine Querruderhebel (auf der Unterseite) vorgesehen. :mad: Also selber machen. :wink:
     

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  8. urig

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    Gleiches gilt für den Rumpf. Hier sollte man ein paar Gravuren der Motorverkleidung und an den Einstiegen belassen. Die auf der Rumpfschale (Sperrholz) machen keinen Sinn.

    Eine kleine Schwäche sind die angegossenen Abgasstutzen. Diese sollten durch 4 Einzelrohre ersetzt werden. Was Huma hier liefert ist ein wenig zu mickrig und sieht vom Stil her nach Me 109 aus. :mad:
     

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  9. urig

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    Der Pilot „glänzt“ durch ein „schwammiges“ Gesicht. :wink: Links ein sehr feiner Steuerknüppel (der sollte aber etwas gebogen sein) und ein leeres Armaturenbrett für den Rumpf.
     

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  10. urig

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    Hier ein Blick auf die besonders feinen Fahrwerkstreben und Achsen. :) Unten das Staurohr für die rechte Flügeloberseite und ganz rechts, der vorderste Zylinder des Motors zum Einkleben in den Rumpf, :):) vergl. weiter unten!
     

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  11. urig

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    Am Höhenleitwerk gilt das schon für den Flügel Gesagte. :TD: Zusätzlich könnte man die Trimmruder noch etwas abtrennen und alles mit Steuerhebeln versehen.
     

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  12. urig

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    Eine Besonderheit des Bausatzes ist der mit einer Buchse(15) versehene Propeller, so dass man diesen ganz am Ende drehbar einkleben kann. :) :TD: Eine weitere besteht darin, dass ein Spant mit der Darstellung des ersten Motorzylinders beim Zusammenbau des Rumpfs eingeklebt werden kann, vergl. Zeichnung.

    :FFTeufel: Aber Vorsicht, die Kühlluftschlitze des Bausatz stellen den Zündapp-Motor dar. Für den Walter-Motor wären die Schlitze so herum seitenverkehrt.
     

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  13. urig

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    Die Kontrolle der Abmessungen zeigt gute Übereinstimmung sowohl mit der im Bauplan mitgelieferten (Farb-) Zeichnung als auch mit dem Plan in [1]

    Referenzen:
    [1] König, Erwin. Bücker Bü 180 "Student", Bü 182 "Kornett", Bü 134: Drei geniale Flugzeugtypen, die dem Krieg zum Opfer fielen (Flugzeug Profile 36)
     

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  14. #13 Junkers-Peter, 24.01.2014
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    Schau mal bei der FAI in die Rekordklassen rein. Da gabs und gibts zig verschiedene Gewichts-, Zuladungs und Geschwindigkeitsklassen. Den absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord hat sie sicher nicht gebrochen.:rolleyes: Es gab aber sicher auch Weltrekord-Klassen für die Leichtflugzeuge.

    Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Bau. Echt Klasse, was du da machst.

    Viele Grüße
    Peter
     
  15. popeye

    popeye leider verstorben

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    Darf ich diese Bemerkung zur Diskussion aufgreifen?

    Ich meine mich zu erinnern, dass noch nach 1960 viele Segel- und Leichtflugzeuge in diesem "Elfenbein" existierten.
    Diese Farbe wurde übrigens auch in der Schweiz oft für entsprechende Typen verwendet.

    Das "Elfenbein" scheint eine weit verbreitete Standard-Farbe gewesen zu sein, so wie nach dem Krieg dann das Titanine Gelb.

    Ich "glaube", dass viele heute als RLM 02 interpretierte Bemalungen (bei Stoffbespannung und Sperrholz) eigentlich eher "Elfenbein" waren.

    Oder gibt es zu diesem Thema irgendwo publizierte Recherchen?

    Rolf
     
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  17. urig

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    Ich habe mich deshalb über RLM 05 gewundert, weil ich dachte, dass LW-Trainer „grau“ sind. „Elfenbein“ war lt. Ullmann nur für Segelflugzeuge vorgeschrieben. In [1] gibt es ein Foto des Student PF+WP, allerdings im Winter und fast bei Gegenlicht. Der kommt wesentlich dunkler rüber als wenn er wie ein Segelflugzeug gestrichen wäre.

    Gegen „Elfenbein“ könnte auch sprechen, dass die Flugzeuge nicht im Segelflugverein sondern „in der Fabrik für Motorflugzeuge“:wink: gefertigt wurden. Warum sollte man da plötzlich eine andere Lackierung wählen? Betrachtet man die Farbzeichnungen in [1], so findet man keine Bücker in „Elfenbein“ dort.

    Für Elfenbein spräche aber die Überlegung, dass man den „Student“ auch dazu verwenden wollte, Segelflugzeugführer an den Motorflug heranzubringen. In dem Fall hätte man dem Modell also „Segelflug- bzw. Ziviltarnung“ verpasst. :wink:

    Am Ende nur ein Detail am Rande. Ich für meinen Teil tendiere zum Prototyp D-ELIO in grau.
     
  18. urig

    urig Alien

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    Hier das, wie ich meine, obligatorische Vergleichsfoto. Viele Dinge passen erstaunlich gut zusammen. :wink:

    Es könnte sein, dass das Seitenruder hinten nach rechts ausgeschlagen ist und deshalb kürzer wirkt. Trotzdem könnte das Seitenleitwerk am Modell insgesamt zu breit sein. Vorne fehlt es der Motorverkleidung an Höhe und die Räder sind zu groß. Außerdem sind die „Hosenbeine“ des Fahrwerks zu schmal, aber daran habe ich evtl. eine Mitschuld. :headscratch: Ich habe sie dünner gefeilt.

    Zum Rollout geht es hier: http://www.flugzeugforum.de/threads...ugzeuge-seit-1935/page6?p=1971521#post1971521
     

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