1/72 Consolidated PBY-5A "Catalina" – Airfix

Diskutiere 1/72 Consolidated PBY-5A "Catalina" – Airfix im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Hier haben wir ein recht altes Modell eines sehr bekannten Flugbootes. Im Moment setze ich Kenntnisse zu dieser Maschine voraus, wenn gewünscht...
Bernd2

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Hier haben wir ein recht altes Modell eines sehr bekannten Flugbootes. Im Moment setze ich Kenntnisse zu dieser Maschine voraus, wenn gewünscht bringe ich aber auch gern noch etwas zum Original.

Also kommen wir gleich zum Modell. Diesen Bausatz habe ich nur durch Zufall, denn ich sah in den News von Aero Spezial einige Auslauf-Artikel (Eduard-Ätzteile-Satz für dieses Modell und, ebenfalls von Eduard, die sogenannten Yagi-Antennen des AEV Mk II-Radars für die Catalina), kaufte sie und danach eben auch das Modell selbst. Es stand für mich von vornherein fest, das ich eine britische "Catalina" bauen wollte, denn zum einen gefiel mir der Tarnanstrich des Coastal Command so gut, zum anderen hatten die US-Maschinen nicht den vollen Antennensatz. Und damit begann das Problem. Die Briten hatten nur 11, 12 oder 14 (je nach Quelle) amphibische PBY5A. Und NIEMAND, weder die Royal AirForce selbst, noch das Imperial War Museum, konnte mir sagen, ob die mit dem Radar ausgestattet waren, geschweige denn, ob sie den vollen Antennen-Satz führten. Also habe ich resigniert und noch eine weitere Catalina gekauft, nämlich die PBY5 von Academy und diese als britische Maschine gebaut. Das Airfix-Modell, das ich hier nun vorstelle, wird also eine amerikanische "Black Cat" aus dem Pazifik-Krieg, wie sie auch auf dem Deckel zu sehen ist.
 
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Bernd2

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Auch diesem Bausatz sieht man das Alter sofort an. Ich zeige erstmal allgemein die größeren Teile und Gußäste und später noch ein paar Details.
 
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Die Klarsichtteile sind auch nicht gerade das Beste, was ich je gesehen habe, aber bis auf die Kanzel noch in Ordnung. Wie man unschwer erkennen kann, sind die seitlichen Blasen am hinteren Rumpf zweiteilig und beweglich einzubauen. Das finde ich sehr gut. Andererseits sind die Verstrebungen nur sehr schwer zu erkennen. Da muß man beim Abkleben sehr sorgfältig vorgehen.
 
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Jetzt ein paar Details. Auf die Figuren sollte man wirklich verzichten. Die entsprechen absolut nicht mehr dem heutigen Standard. Als Beispiel ein Detail des Astes mit den Piloten-Figuren.
 
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Auch die Mg´s müssen auf jeden Fall ausgetauscht werden.
 
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Die Form des Rumpfes ist zwar durchaus in Ordnung, doch hier und bei den Tragflächen finden sich keine Gravuren, sondern nur erhaben geformte Nietenreihen. Auch die Inneneinrichtung (sofern man davon sprechen kann) ist mehr als dürftig.
 
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Hier ein paar Details der Teile für die (wenige) Inneneinrichtung in Form eines Anleitungs-Auszuges. (Gut das ich die Ätzteile habe.) Die Anleitung als solche ist nicht schlecht und sehr deutlich, so das auch Anfänger damit gut zurecht kommen.
 
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Die Tragflächen bestehen aus sechs Teilen (zwei Mittelstück, je zwei für die Außentragflächen), und sind ebenso wie der Rumpf mit erhabenen Nietenreihen versehen. Hier die Mittel stücke.
 
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Wie auf dem vorigen Bild schon zu sehen weisen die Tragflächenenden einige Sinklöcher auf, die zu einem Problem werden können. Wie verfährt man hier? Zuspachteln, verschleifen, Nieten neu machen? Zuspachteln, alles verschleifen, neu gravieren? Nichts weiter machen machen und hoffen, das es mit dem schwarzen Anstrich nicht mehr auffällt?
 
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Von den Decals sind leider nur noch die US-Markierungen übrig, die britischen Kokarden brauchte ich schon für das Academy-Modell.
Die Decals umfassen nur die wichtigsten Markierungen, kein Instrumentenbrett (was nicht sooo schlimm ist), keine Wartungshinweise oder sonstiges. Allerdings lassen sie sich recht gut verarbeiten. Weichmacher brauchte ich hier nicht.
 
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Neben der Inneneinrichtung und den Mg weisen auch die Motoren ihre Schwächen auf. Sie sind in einem Stück mit den Abdeckungen gegossen, was eine Detaillierung und auch schon die Bemalung schwieriger als nötig macht.
 
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Die Fahrwerke sind einfach, aber nicht unbedingt schlecht. Einiges an Nacharbeit und Detaillierung sollte man aber in jedem Fall investieren. Schaden kann es nicht.

Fazit: Anders als bei der Halifax Mk III bestehen bei der Catalina einige Alternativen, wie z.B. das erwähnte Academy-Modell. Als ich es kaufte, war es ca. 5,- teurer (was sich aber mehr als lohnt), inzwischen habe ich es bei moduni noch billiger gesehen. Für Airfix sprechen eigentlich nur noch die beweglichen Ruder, doch selbst die können das Modell nicht mehr konkurrenzfähig machen/halten.
 
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christoph2

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christoph2 schrieb:
Bernd, ich lege Dir auch dieses Modell einer Black Cat auf Hyperscale sehr ans Herz - sowas ist ja genau mein Ding. Ist zwar 1/48, aber ein paar Impressionen sind immer hilfreich.

Huiii - das geht aber ab, das zieht mir glatt die Latschen aus ! :TOP:

Schöne Vorstellung, Bernd. !

Wie auf dem vorigen Bild schon zu sehen weisen die Tragflächenenden einige Sinklöcher auf, die zu einem Problem werden können. Wie verfährt man hier? Zuspachteln, verschleifen, Nieten neu machen? Zuspachteln, alles verschleifen, neu gravieren? Nichts weiter machen machen und hoffen, das es mit dem schwarzen Anstrich nicht mehr auffällt?

Mit Pinsel und Flüssigspachtel sauber verfüllen und dann sauber und vorsichtig mit Schleifpapier glätten - nicht ganz einfach, aber machbar. Diese ( sehr schönen und erhaltenswerten !) erhabenen Nieten in 72 neu zu gestalten, sollte nämlich schwieriger sein ...
 
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