1/72 Dakoplast Yak-9R

Diskutiere 1/72 Dakoplast Yak-9R im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallo liebe Modellbaufreunde, heute zeige ich euch meine 1/72 Yak-9R (Reconaissance/Aufklärer) von Dakoplast. Bausätze von dieser Firma sieht...

Moderatoren: AE
  1. #1 Roman Schilhart, 09.07.2012
    Zuletzt bearbeitet: 09.07.2012
    Roman Schilhart

    Roman Schilhart Astronaut

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    Hallo liebe Modellbaufreunde,
    heute zeige ich euch meine 1/72 Yak-9R (Reconaissance/Aufklärer) von Dakoplast.
    Bausätze von dieser Firma sieht man recht selten, ich habe mal einen hier im Flugzeugforum gekauft und einen weiteren aus der 'Second Hand'-Kiste meines Modellbaugeschäfts gefischt.
    Im Gegensatz zu so manchen osteuropäischen Short-Run-Kits (hallo Amodel...) hat dieses Modell eine gute Oberflächendetaillierung und ein ordentliches Cockpit.
    Einzig die Räder erschienen mir zu "fett" und ich habe sie durch ähnliche (La-5?) aus der Grabbelkiste getauscht.
    Die Lufteinlässe an den Tragflächenwurzeln muss man aufbohren, es gibt an der richtigen Stelle eine Gravur, die dabei hilft.
    Laut Angaben aus dem Decalbogen gehört diese Yak-9R zur 427. IAP, die in der West Ukraine im Jahr 1944 eingesetzt war.

    Hier mal das Schachtelbild.
     

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  3. #2 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Aus der Schachtel können drei verschiedene Varianten gebaut werden:
    Das Cover zeigt eine "D" (Jäger), es gibt auch Alternativteile für eine "B" (Jagdbomber), bei dieser Variante muss man den Bombenschacht auf der Unterseite gravieren.
    Ich habe mich für die "R" (Aufklärer) entschieden, diese hat eine Kamera auf der Rumpfunterseite.

    Lackiert wurde mit Farben von Mr.Hobby/Gunze, für die Alterung kamen Ölfarben und Pastellkreiden zum Einsatz.
    Auf den Fotos wirkt die Farboberfläche recht blass, in Wirklichkeit ist der Kontrast etwas stärker.
    Dürfte durch die Blitzlichter kommen .... danke an Wolfgang Rabel, der die Fotos gemacht hat.
     

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  4. #3 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Die Räder wurden leicht abgeflacht, der Staudruckmesser durch ein Stück Draht ersetzt und die "Actuator Arms" (Schwenkarme?) der Landeklappen ergänzt.
     

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  5. #4 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Die Klarsicht-Teile sind von guter Qualität und dreigeteilt ausgeführt, aber leider zu dick, um sie übereinander zu schieben und das Cockpit geöffnet darzustellen.
    Zu diesem Zwecke müsste eine Vacu Kanzel her.
     

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  6. #5 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Die Code-Nummern stammen aus der Box, die Sterne habe ich durch Aftermaket Sheets (Propagteam) getauscht.
     

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  7. #6 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Von der allgemeinen Passgenauigkeit war ich positiv überrascht.
    Spachtelmasse ist eigentlich nur am Übergang vom Rumpf/Flügel nötig.
     

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  8. #7 Roman Schilhart, 09.07.2012
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  9. #8 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Die Farbverläufe habe ich mit Uhu-Tac-Würsteln abgegrenzt.
    Die verwendeten Farben sind Gunze 331, Gunze 317 + 30% Weiss.
    Unterseite RLM 65.
    Die Farbgebung russischer Flugzeuge ist mir nach wie vor ein weites unbekanntes Feld;
    auf manchen Abbildungen sehen die Grautöne eher grünlich, dann wieder bläulich aus.
     

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  10. #9 Roman Schilhart, 09.07.2012
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  11. #10 Roman Schilhart, 09.07.2012
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  12. #11 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Hier sieht man die Kameraöffnung auf der Rumpfunterseite - eine Besonderheit der Yak-9R.
     

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  13. #12 Roman Schilhart, 09.07.2012
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    Hier noch ein letztes close-up.
    Vielen Dank für euer Interesse.
    Schönen Tag noch!
    Gruss aus Wien
    Roman
     

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  14. MikeKo

    MikeKo Space Cadet

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    Schön wieder eine Jak aus deinem Hangar zu sehen, Roman.
    Gefällt mir ausgesprochen gut.:TOP::TOP:
    Gruss Mike

    PS. ich glaube beim FFMC hatten wir schon einmal eine Jak-9 von DAKO im RollOut, müsst aber suchen ....
     
  15. neo

    neo Astronaut

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    > Das ist korrekt <

    @Roman, schönes Modell!
     
  16. UweB

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    Hallo Roman,

    oh du bist jetzt am abarbeiten der Jaks bzw. Yaks. Das ist sehr gut!:TOP:

    Aber der Dakoplast-Kit scheint ja eher etwas grob zu sein im Gegensatz zur Hasagawa Jak-3 die du hier letztens vorgestellt hast. Auf dem Foto von vorn sieht man z.B., dass die Tragflächenwurzel viel zu dick sind. Aber das nur am Rande.

    Was das unbekannt Feld der sowjetischen Farben angeht ist das ja nun seit einiger Zeit doch ganz gut aufgeklärt. In deinem Fall sind die Oberseitenfarbtöne eher ins blau gehend. Sehr viele Infos zum Thema gibts hier. colors

    Auch wenn ich nicht immer was dazu schreibe, freue ich mich immer wenn du hier ein Modell vorstellst. Lass dich nicht von meinen Hinweisen beirren. Du weißt ja man lernt nie aus, aber wenn keiner einem was sagt, kann man auch nichts lernen.

    Viele Grüße UweB
     
  17. #16 Monitor, 09.07.2012
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    Nach meiner Meinung eine gute Umsetzung des DAKOPLAST-Kits (dürfte z.Z immer noch der beste einer Jak-9 auf dem Markt sein).

    Obwohl eine Tarnung in Grau/Grau immer sehr schwierig zu machen ist (alles eine Glaubensfrage), sieht der Gesamteindruck doch sehr gelungen aus.

    :TOP:

    10 Zusatzpunkte für das Kamera-Guckloch.
     
  18. #17 fliegerantonow, 10.07.2012
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    ... schließe mich der Meinung von Monitor an. Dakoplast bietet auch einen guten Variantenreichtum für die Jak-9 an. Leider ist die Firma nicht mehr aktiv.

    Hier ein Eindruck von meinem Modell

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    Habe die Tarnung aus der L+K 1/88
     
  19. #18 juergen.klueser, 10.07.2012
    juergen.klueser

    juergen.klueser Astronaut

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    Hallo Roman,
    schön, auch diese Variante mal zu sehen. Gefällt mir gut
    Gruß Jürgen
     
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    Hallo

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  21. #19 Übafliaga, 10.07.2012
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    So geht's mir nicht nur bei Roman! :loyal:

    Die Lackierung wieder ganz, ganz toll! Aufklärer sieht man viel zu selten...
    Ist da eine echte Kamera drin? :wink:
     
  22. #20 achilles, 10.07.2012
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    Eine echte sicher nicht, aber es liegt eine maßstabsgerechte Kopie bei:wink:
    Ich finde die sowjetischen Maschienen des WKII besonders in 1/72 sehr unterepräsentiert. Leider nicht nur hier im Forum, sondern selbst auf Ausstellungen, wenn wir von "unseren Berlinern" mal absehen.
    Daher: vielen Dank, für die Präsentation eines weiteren Jak-Jägers:TOP:
    Wie bei all Deinen Modellen sieht die Lackierung wieder sehr sauber aus! Die Bilder sind auch immer von sehr guter Qualität. Leider hälst Du Dich etwas mit der Alterung zurück, so das die wirklich feinen Oberflächenstrukturen des Bausatzes nicht so schön zur Geltung kommen.
    Zu der Farbgebebung hab ich mich ja schon bei Deiner Jak 3 geäußert. Ich kenne keinen Gunze Farbton, der wirklich für die VVS geeignet wäre (aus dem Gläschen). Das ist besonders schade, da diese Farben wirklich super zu verarbeiten sind. Ob die Maschine nun in grün/schwarz oder grau/dunkelgrau lackiert war, läßt sich aus der reinen Jahresangabe nicht sicher ableiten. In grün/braun war sie es sicher nicht.
    Zum Bausatz:
    Da geb ich Monitor recht. Es ist der beste Bausatz für die Jak9 in diesem Maßstab und warscheinlich sogar der beste aller. Leider ist er nicht ganz fehlerfrei.
    Bei allen Bausätzen der Jaks von Dako (Jak 9,D,B,R sowie 9DD,T,K und 7B) sind die Spritzlinge des Cockpits, des Fahrwerks, der Kühler und des Propellers gleich. Es werden lediglich die Rumpf- und z.T. die Flügel ausgetauscht. Nur leider gab es baureihen- und herstellerbedingt erhebliche Unterschiede bei den Kühlern und den Propellern incl. der Propellerhauben. Die Anzahl der Tankfüllklappen auf der Oberseite der Flügel war ebenfalls unterschiedlich( je nach Anzahl der Tanks für die jeweilig vorgesehene Reichweite). Da kann man als Erbauer schnell mal ins Schwimmen kommen bzw. bausatzbedingt etwas daneben liegen.
    Während die genannten Unterschiede bei den Kleinteilen den meisten Betrachtern wohl kaum auffallen dürften (besonders bei dem Finish), hast Du Dich bei den Rumpfschalen leider vergriffen. Das fällt besonders beim Vergleich mit den, z.T. ungefragt(:FFCry: wenn auch vll. nett gemeint), bereitgestellten Fotos des selben Bausatzes auf. Die R- Version war ein Ableger (Umbau) einer Jak 9/D. Die hatte eine "normale" Rumpflänge und die Zugangsbleche am Rumpf unterhalb des Cockpits reichten etwa bis zu dessen Hälfte und senkrecht nach unten.
    Die von Dir verwendeten Rumpfschalen weisen auf einen verlängerten Rumpf wie bei der Jak 9T/K/DD hin, bei dem die Zugangsbleche länger und schräg verliefen, weil das Cockpit aus Stabilitätsgründen nach hinten verlagert wurde. Möglicherweise gab es auch von diesen Baureihen auch Umbauten zum Aufklärer, aber sicher ist das nicht.
    Was ich damit sagen will ist, daß es sich auf Grund der Ausführung des sonst sehr guten Bausatzes, um keinen Bausatz handelt, mit dem sich mal eben aus der Schachtel gebaut, ein getreues Modell darstellen läßt.
    Das möchte ich ausschließlich als Kritik am Bausatz verstanden wissen, trotz aller Vorzüge des selben. Leider gibt es seit mehr als zehn Jahren keinen besseren Bausatz dieses Vorbildes in 1/72. Bei der Jak 1B sieht es leider noch düsterer aus.
    Bis auf ein paar kleine Unsauberkeiten beim Bau(die Macros sind da nicht sehr verzeihend) hast Du mich mit einer schönen Replik dieses bedeutenden Jägers des WKII erfreut:TOP:
    BITTE WEITER MIT DEN SOWJETS:wink:
     
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