1/72 Dornier Do 228-212 Air Guadeloupe

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Damit hier mal etwas Karibikflair reinkommt:

Eine Dornier Do 228-212 als exotisches Verkehrsflugzeug, das in der Karibik eingesetzt wurde.
Air Guadeloupe wurde 1969 gegründet und ging 2000 mit anderen kleinen Gesellschaften in die Air Caraibes auf.
Man setzte unterschiedliche kleine Flugzeuge ein, um in der Karibik Touristen zu bewegen, darunter auch vier Do 228

Ich habe nur Fotos von zwei Maschinen gefunden, F-OGPI und die dargestellte F-OGVA. Die 228 ist für 19 Passagiere ausgelegt.

Der Bausatz von Revell existiert in mehreren Varianten. Es gibt eine kurze Do 228-100 z.B. in der Polar-Flight-Bemalung, die aber längst vom Markt verschwunden ist.
Aktueller, aber auch nicht mehr im Handel, ist die längere -200. Zuletzt erschienen in drei Marineflieger Bemalungen, zuerst in drei Grauton-Tarnbemalung, dann weiß-grau und schließlich sehr farbenfroh als Ölsuchflugzeug wie sie aktuell eingesetzt wird.
Ich hatte die weiß-graue zur Verfügung, die mir aber zu langweilig war.
Nazca-Decals hat ein umfangreiches Angebot von attraktiven zivilen Markierungen und ich habe mich für diese entschieden.

 
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Der Bausatz ist ---sagen wir mal---rudimentär, oder eher klobig. Inneneinrichtung gibt es im Cockpit, aber natürlich nicht im Passagierraum. Ich hatte auch keine Lust, etwas selbst zu basteln und habe die Einstiegstür geschlossen gelassen.
Alle Teile wie Propeller, Fahrwerksklappen und Antennen sind viel zu dick und müssen stark bearbeitet werden. Deshalb lag diese Baustelle auch lange brach, weil mich einfach die Lust verlassen hatte.
Hier das Beispiel Fahrwerksklappen: links die Bausatzteile, über einen mm stark. Ich habe zuerst versucht, sie dünner zu schleifen, was aufgrund der Form nicht gut gelang. Unten der Versuch, dünnes Plastiksheet zu biegen. Hat trotz Wärmebad auch nicht geklappt. Dann habe ich nach dem Aufbringen einiger Decals das Trägerpapier gebogen und mit Sekundenkleber fixiert, hier rechts zu sehen. Das war ganz ok, hat aber eine eher raue Oberfläche ergeben. Aber das lasse ich jetzt so.
 
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Die Decals auf der Tragflächenoberseite habe ich der Marinefliegerversion entnommen, damit da überhaupt ein bisschen Leben entsteht. Ob das dem Original entspricht, weiß ich nicht, ich habe kein Foto der Oberseite meines Vorbilds gefunden.
Die gelben Flächen sollen auch mit Decals dargestellt werden. Da ich die Druckqualität von Nazca kenne, habe ich das lieber lackiert. Die Stabilisierungsflossen hinten unter dem Rumpf muss man auch selber machen.
 
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Die Notausstiegsmarkierungen um die Fenster waren zu groß und ich musste sie in vier kleine Einzelteile zerschneiden und wieder passend zusammen setzen.
Das Gleiche gilt auch für den markanten schwarzen Rahmen um die Cockpitfenster und -Türen. Der war viel zu groß und musste in Einzelteilen angebracht werden. Da hat Herr Nazca nicht gut recherchiert. Ich weiß nicht, an welchen Bausatz er das angepasst hat, aber ich denke, es gibt nur diesen von Revell.
Der ganze Bau war nur von Schwierigkeiten und Rückschlägen geprägt. Aber jetzt bin ich froh, dass diese Baustelle abgeschlossen ist. Und irgendwo in der zweiten Reihe wird sich ein Plätzchen für die Do finden.

viele Grüße,

Norbert

 
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Ach, die ist doch was für einen vorderen Platz. Die Markierungen auf den Tragflächen gefallen mir und, vor allem mal keine der üblichen Längsstreifenbemalung.
Solche Fahrwerksklappen habe ich mir aus Blech schon selber gebogen- nicht aus den üblichen Coladosen, sondern aus welchen vom Asiaimbiss.
Die haben so lange, schlanke, deren Blech ist deutlich dicker aber immer noch gut bearbeitbar.
Gruß,
Lars.
 
Norboo

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Guter Tipp, ich bin gar nicht darauf gekommen, Blech zu verwenden.
 
B.L.Stryker

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Ich weis gar nicht, was du hast, aber die Do schaut doch recht gut aus.
 
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