1/72 F-15C Eagle "Gulf Spirit" – Hasegawa

Diskutiere 1/72 F-15C Eagle "Gulf Spirit" – Hasegawa im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Auf das Original des Flugzeugtyps hier einzugehen wäre müßig. Die F-15 dürfte mit Abstand eines der bekanntesten Flugzeuge der Gegenwart sein. Für...

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  1. Rapier

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    Auf das Original des Flugzeugtyps hier einzugehen wäre müßig. Die F-15 dürfte mit Abstand eines der bekanntesten Flugzeuge der Gegenwart sein. Für den Interessierten sei jedoch auf

    http://www.suchoj.com/andere/index.htm?http://www.suchoj.com/andere/F-15/home.shtml

    http://www.boeing.com/defense-space/military/f15/flash.html

    http://www.fas.org/man/dod-101/sys/ac/f-15.htm

    (Letztgenannte mit weiteren Nachweisen) verwiesen.

    Für den Modellbauer brillante Seite, wenn auch 1/32:

    http://www.craigcentral.com/models/f-15C/default.asp

    Zu dem individuellen Modell-Vorbild sind jedoch einige Ausführungen nötig und möglich. Verbandsführer des 33rd TFW, heute 33rd OG, war Colonel Rick Parsons. Dieser führte die (ältere der darstellbaren) Maschine(n) seit der Endphase des ersten Golfkrieges. Aufgrund des Verbandsstandortes Eglin am Golf von Mexiko wurde bereits vor dem Golfkrieg I die Nose Art "Gulf Spirit" bei einigen der Verbandsmaschinen eingeführt. Mit dem Einsatz am Persischen Golf (wo nur noch die Verbandsführermaschine über den Schriftzug verfügte) hat die Nose Art nicht notwendigerweise zu tun. (Quelle: Aircraft, Nummer 1, 1992, Orbis Publishing).

    Da ich nach Erhalt des Bausatzes diesen kontrovers mit Ronny diskutierte, und danach weiter meine Unterlagen durchforstete, konnte folgendes verifiziert werden. (Quelle wie eben).

    Es war nämlich zwischen uns fraglich, ob die Maschine mit dem Schriftzug "Gulf Spirit" im Golfkrieg I nicht sogar von Steven "Tater" Tate geflogen wurde. Dies war jedoch nicht so. Letztgenannter hat lediglich den ersten Luftsieg im Golfkrieg I errungen.

    Die AF 85-0102 ist - wie zutreffend in der Bemalungsanleitung angeben - Rick Parsons Maschine, mit dem Schriftzug.
     

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    Was jedoch nicht verifiziert werden konnte, da hier nur Fotos von der linken Seite des Flugzeuges vorliegen, ob das "Gulf Spirit"-Logo auch auf der rechten Seite des Flugzeuges aufgebracht worden ist. Ich meine, es ist (1991) nur auf der linken Seite vorhanden. Vielleicht gibt es irgendwo im FF einen F-15-Experten, der hierbei weiterhelfen kann. :confused:
     

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  4. Rapier

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    Absolut unzutreffend ist bei der Bemalungsanleitung meiner Meinung nach die Lackierung im modernen Mod-Eagle-Grey für die 1991er Maschine. Dieses meine ich, ist erst Mitte der 90er Jahre eingeführt worden.

    Die unter Quelle:

    http://tbirds.hp.infoseek.co.jp/renoa12_l.JPG aufgefundene AF 80-0005

    ist eine F-15C-27-MC des 33rd FW, ebenso mit dem "Gulf Spirit"-Schriftzug, die aber nur mittels Decal-Bashing darstellbar ist. :FFTeufel:
     

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    Im Golfkrieg I ist die Maschinen noch in der seinerzeitigen Standarttarnung Dark Ghost Grey (FS 36320) on Light Ghost Grey (FS 36375) geflogen.

    http://www.cbrnp.com/profiles/quarter4/eagles.htm

    Warum also die Bemalungsanleitung das Mod-Eagle-Schema vorgibt, ist insofern ebenso schwierig nachvollziehbar, wie Hasegawa für die 2003er Maschine das derzeitige Mod Eagle Grey nicht als FS-Töne angibt, obwohl diese bekannt sind. :confused:

    Ggf. gleiche Problematik wie bei Revell, die Töne sind bei Gunze nicht im Programm, weshalb sie nicht angegeben werden.

    Aufgrund der unterschiedlichen Lichtverhältnisse sind da sicher auch Abweichungen denkbar, aber m. E. nach sind FS 36176 und FS 36251 die zu verwendenden Töne. Für die „Mischfaulen“ ( :FFTeufel: ) unter uns sei auf JPS (10-016 und 10-017) und Lifecolor (UA029 und UA034) verwiesen.

    Die Abziehbilder sind qualitativ sauber gedruckt, sehr umfangreich und lassen die oben ausgeführten Varianten aus 1991 und 2003 zu. Aber bitte die Angaben der Bauanleitung für 1991 nicht ungeprüft übernehmen. Da ich ohnehin eine Mod-Eagle-Grey-F-15 bauen wollte, ist es keine Frage, die 2003er Variante zu wählen.

    Erstens, viele Bilder im Netz und auch ein passendes Schema.

    http://www.jpsmodell.de/dc/shemes/f15mod_e.htm

    Zweitens, AMRAAM als Bewaffnung an den (sonst) Sidewinder-Schienen. Achtung - keine Bewaffnung im Bausatz!!! :FFCry:
     

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    Ja, der Bausatz. Ist einer, der auf der „Hoch“zeit des Wettbewerbes zwischen Hasegawa und Fujimi (Ende der 80er Jahre) entstand. Dieses Alter sieht man ihm auch an.

    Er hat keine Ätzteile wie die preisgleiche F-14-Reihe. Das harte hellgraue Plastik hat teilweise Fischhaut, siehe unten.

    Wenn ich ehrlich sein soll, bisher habe ich nur die Academy F-15-Reihe (C bis E), bei der sind aber die Abziehbilder eher nicht viel wert. Andererseits haben die richtige Lufteinläufe. D. h., wo bei Hasegawa trotz des Preises ein „freier Einblick“ in den Rumpf ist, sind bei Academy zwei Halbschalen, die die röhrenförmigen Lufteinläufe gut wiedergeben. Ist schlussendlich mehr als nur eine Geschmacksfrage. :FFTeufel:

    Die üblichen Details, Bremsklappe und Pitot-Sonden sind separat vorhanden.
     

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    Anders als bei Italeri und Academy ist eine Bauteiltrennung zwischen Rumpfschalen und Tragflächen, die auf dem zweiten Gußast angebracht sind. So wird wieder spachteln und schleifen notwendig, was bei den vorbezeichneten Bausätzen eben gerade nicht nötig ist – zumindest nicht an dieser Stelle ( :D ).
     

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    Der dritte Spritzgussast hat eben diese oben erwähnten Rampen, die zudem mit FS 36375 zu bemalen wären. Bitte korrigiert mich, aber bisher war ich der Auffassung der gesamte Lufteinlaufsbereich der F-15 ist weiß. :confused:

    Außerdem sind – anders als bei Academy – die Lufteinläufe nicht absenkbar und nur in einer Position darzustellen. ( :FFCry: )
     

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    Der Sprue D ist doppelt vorhanden. So erhält man einen Aces II, einen kompletten Drop-Tank und ein Seitenleitwerk für die Grabbelkiste. :TD:
     

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    Was jedoch eben gerade hier um die Turkey Feathers auffällt ist die Fischhaut, wie hier am Aces II. :(

    Die Rad-Details sind noch gut wiedergegeben. :)
     

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    Ich will nicht voreilig sein, da ich den Academy-Bausatz erst raussuchen muss, um zu vergleichen - aber den Oberseiten der Turkey Feathers sieht man das Formenalter an.
     

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    Innen jedoch noch gut in Form – mal sehen wie’s mit „Magnesiumoxid“ aussieht. ;)
     

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    Der Nachbrennerbereich ist gut wiedergegeben, also gefällt mir ausgesprochen gut. :TOP:
     

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    Auch die mehrfach strapazierten Rampen sind gut strukturiert.
     

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    Die Highlights kommen aber auf Spue E ( :TOP: ). Und da streicht Academy sodann (leider) die Segel ( :FFTeufel: ).

    Der gesamte hintere Kabinen-Bereich (Avionik) ist zumindest stilisiert reproduziert. :TD:

    Das in diesem Metallic Blaugrün – wird ein Hingucker unter der geöffneten Kanzel! :HOT
     

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    Die Details sind ansehnlich, aber sicher auch noch genügend Reserven zum „Supern“ ( :TOP: ).
     

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    Auf Gussast G ist die Kanzel. Das Head-Up-Display ist etwas trüb und relativ dick. :(
     

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    Trotz separater Verpackung ist die Oberfläche verkratzt – bleibt nur polieren. :FFCry:
     

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    Maßhaltig ist der Rumpfbug zu 90 %, lieber mal noch einen anderen Riß raussuchen. :confused:
     

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    Seitenleitwerk stimmt wieder.
     

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    Der Rumpf ist an den Seitenansätzen zur Fläche zu schmal und insgesamt etwas kurz.
     

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