1/72 F-16CG (Block 40) „Triple Nickel“ – Hasegawa

Diskutiere 1/72 F-16CG (Block 40) „Triple Nickel“ – Hasegawa im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Man könnte diese Bausatzvorstellungen damit überschreiben: "… Auch (insbesondere) das kann Hasegawa sein …" - dazu müsste man jedoch meine...

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  1. Rapier

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    Man könnte diese Bausatzvorstellungen damit überschreiben:

    "… Auch (insbesondere) das kann Hasegawa sein …"

    - dazu müsste man jedoch meine letzte Bausatzvorstellung

    http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=24981

    im Hinterkopf behalten.

    Selbst wenn das hier damals ein Sonderangebot (Danke an Ronny für’s Mitbringen - :TOP: ) war, so ist doch festzustellen, dass mit dem hier vorliegenden Bausatz der F-16 CG für den geneigten Modellbauer so viel Überschussmaterial in die „Grabbelkiste“ kommt, wie mit keinem anderen Bausatz dieser Preisklasse.

    Wo Hasegawa sonst bei Außenlasten nämlich auf seine separaten Weapon-Sets I-VII verweist, ist es bei der „Triple Nickel“ nämlich „all inclusive“ ( :D ). So sind insbesondere die alternativen Teile für die F-16 A (Triebwerk, Fahrwerk etc), zwei Piloten und die Außenlasten (insbesondere JDAM und JSOW) unbedingt zu erwähnen, die zusätzlich den Wert dieses Bausatzes anheben.

    Andererseits könnte die Headline auch lauten:

    „…Sollte man ein Flugzeug(modell) bauen, bei dem es das Original nicht mehr gibt?…“

    Denn laut

    http://www.sharpshooter-maj.com/html/unit03.htm

    (übrigens eine sehr informative Quelle zum 31st Fighter Wing und seine Einsätze von Aviano aus) gibt es die 88-550 seit dem 02.05.1999 nicht mehr. In der Operation „Noble Anvil“ war die Bausatzmaschine im Einsatz verloren gegangen. Der Pilot überlebte, C-SAR-Einsatz ca. 2 Stunden nach Notausstieg. Callsign während der Aktion war Hammer 34.

    Nichts desto trotz fliegt die Maschine auf dem Deckelbild, das diesmal ein Foto ist:
     

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    Die Bauanleitung stimmt nicht 100%ig. Die Maschine ist eine Block 40D. Diese hat (derzeitiger Recherchestand) nicht die Kombiträger AIM-9/AIM-120 an den Flächenenden, sondern die alten für die AIM-9. So zumindest auch das Deckelbild und das Bild

    http://www.sharpshooter-maj.com/Images/unit03/f1688550.jpg.

    Die Stationen 2 & 8 sind aber die neuen – insofern bitte nicht festlegen.

    Was aber auffällt ist, dass unterschiedliche Aussagen zu den verwendeten Farben. Ich nutze keine Gunze Farben. Aber an den FS-Tönen orientierend gibt es Widersprüche zum damaligen „Egypt I“ (late, version 3). Dort ist die Oberseite (hell) mit FS 36320 und das Radar mit FS 36270 angeben, was m. E. nach auch stimmt. Hasegawa meint aber Radom 36320 und das Hellgrau auf der Seite/Oberseite 36270. ( :confused: )
     

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  4. Rapier

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    Die Decals sind sauber gedruckt und in gewohnt guter Beschaffenheit. Markierungsvarianten:

    31st FW/ 555th FS Triple Nickel ca. 199? in Aviano, Italien
    51st FW/ 36th FS Flying Fiends ca. 199? in Osan, Südkorea
     

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  5. Rapier

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    Das Klarsichtteil ist auch wieder ein solches. Separat mit den Decals verpackt. Leider wieder in „durchsichtig“ die Aufdampfung von „smoke gold“ muss also selbst vorgenommen werden.
     

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    Mit dem Gussast A würde die weitere Headline-Alternative greifen:

    „…Zwanzig Jahre Formenbauentwicklung …“

    Also die Grundform ist die F-16A Plus/F-16 N von Hasegawa aus Mitte der 80er Jahre. Meine F-16 N hat 1987 als Erscheinungsjahr auf dem Kasten. Wenn man an die Voodoo denkt…( :FFTeufel: )
     

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    Das setzt sich am Gussast B fort, hier wird deutlich, was alles in die „Grabbelkiste“ wandert, da die Teile für das F-100-Triebwerk separat beiliegen.
     

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    Anders als die Bauanleitung bei Gussast C die MRL für „Eisenbomben“ in die „Grabbelkiste“ wandern lassen will, hat die 88-550 auf dem Deckelfoto eben gerade welche dran. Bleibt jedem selbst überlassen.
     

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  9. Rapier

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    So – und dann der Gussast D als „Fundgrube“ – da nur die AIM-9 L/M und die 370 gal Drop-Tanks nebst Pylonen verwandt werden sollen.
     

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  10. Rapier

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    Auf den zusammenhängenden Gussästen F und G (2x) sind die spezifischen Teile für die F-16 CG (Lufteinlauf, Fahrwerksklappen, Avionikbehälter) und AMRAAM und Pilot vorhanden.
     

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    So – und dann der „Grabbelkistenhammer“ schlechthin – es liegt in Gussast A und Z das Weapon-Set VII bei! ( :HOT ) Obwohl ich denke, dass die CG den AN/ALQ-131 tragen müsste, ist der AN/ALQ-184 ECM-pod dabei. AN/AAQ-13 und AN/AAQ-14 werden unten im Detail nochmals vorgestellt.
     

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    Die LANTIRN (Low Altitude Navigation an Targeting Infra-Red for Night)-Anlage, die die frühen Block 40 zu „Night Falcons“ erhob, ist von Martin Marietta. Rechts wird der AN/AAQ-14-pod getragen, der als Zielbeleuchter/-verfolger dient. Auch hier ist die Bausatzbeschreibung/History (NICHT die Bauanleitung) inkorrekt.
     

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    Neben dem o. g. FLIR ist der links aufgehängte AN/AAQ-13-pod mit seinem TFR (Terrain Following Radar) das Herzstück des Systems, was die Eindringtauglichkeit der F-16 CG ausmacht. Dieser Pod ist quasi die Navigationseinheit im Dunkeln ( ;) ).
     

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    Leider ist der AN/ALQ-131 nicht dabei, aber es gibt ja o. g. „Grabbelkiste“. :FFCry:
     

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    Der volumenangereicherte Lufteinlauf stimmt soweit. Auf Fotos sieht es nur noch etwas „bauchiger“ aus. Vielleicht wirkt es als „weißer Schlund in grau“ anders ( :D ).
     

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    O. g. Stationen 2 & 8 als der neue Kombiträger AIM-9/AIM-120. Ausmaße und Kontur stimmen.
     

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    Auch die Fläche stimmt von den Maßen her. Ich werde mich derzeit hüten, die angegossenen Pylone zu entsorgen, da die wegen der „Neuen“ abgeschnitten werden sollten.
     

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    Das Leitwerk ist mit den ECM-Antennen versehen und passt laut Zeichnung ebenfalls.
     

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    Der Rumpf von untern betrachtet lässt erkennen, dass die Bremsklappen etwas zu kurz sind. Das dürfte jedoch kein größeres Problem sein.
     

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    Detaillierung ist gut. Hellgraues Plastik, das (Hasegawa-üblich) gut zu verarbeiten sein wird.
     

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    Auch von oben passt der Rumpf – aber die Hase F-16 ist ja ein Selbstläufer – und das sicher nicht ohne Grund ( ;) ).

    Fazit: Jeder der eine frühe C bauen will, ist mit dieser Variante gut bedient. Die Abziehbilder sorgen mal wieder für eine Variante, die der Grundbausatz nicht bietet. Die „Abfälle“ des Bausatzes sind allein das Geld wert gewesen.
     

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