1/72 F4U-5N Corsair "Das Schaf im Wolfspelz" – High-Planes

Diskutiere 1/72 F4U-5N Corsair "Das Schaf im Wolfspelz" – High-Planes im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Frisch aus Australien über das Handelszentrum des Osten (Frankfurt/Oder) eingetroffen, die F4U-5N von High-Planes. Danke an Amigo Thomas für die...

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  1. thud68

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    Frisch aus Australien über das Handelszentrum des Osten (Frankfurt/Oder) eingetroffen, die F4U-5N von High-Planes. Danke an Amigo Thomas für die Bereitstellung des Bausatzes!:TOP:
    Das Modell kommt in einer platzsparenden, stabilen Box daher, die auch in Faltkartonform nicht unter Eigenlast zusammenbricht.
     

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  3. #2 thud68, 14.07.2008
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2008
    thud68

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    Die Sprizgußteile haben extrem fette Angüsse und das Plastik ist leicht transluzent.
    Die Gravuren sind sehr fein ausgeführt und sollten nachgezogen werden, was aber viel leichter ist, als ein Neugravieren. Überall findet sich Grat, aber die Bauteile selbst sind gut ausgeformt.
     

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  4. thud68

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    Die Rumpfhälften etwas dichter. Sieht erstmal nicht so berauschend aus.
     

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    Die Tragflächen sind mit kompakter Hinterkante ausgeführt. Technologiebedingt auch hier eine Menge Grat und fette Angüsse. Kleinteile der Bewaffnung in Resin. Der Motor sollte aus der Zubehörindustrie ersetzt werden, aber bei späten R-2800 gibt es keine Versorgungsengpässe. Die Fahrwerkschächte sind relativ tief, ein Ausschneiden ist aber trotzdem empfehlenswert. Das Plastik selbst ist stabil und die Teile sind nicht verzogen.
     

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  6. thud68

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    Weitere Teile bestehen aus Weißmetall. Dieses Material halte ich für den Modellbau in diesem Bereich für ein völlig ungeeignetes Material. Die Gußqualität ist fast nie auch nur annähernd ausreichend und ein anständiges Versäubern von derart filigranen Teilen ist fast unmöglich.
    Nebenbei bemerkt und abweichend von diesem Fall halte ich auch Fahrwerksbeine aus diesem Material bei Resinbausätzen, wegen der vermeintlich größeren Festigkeit, für unseriös, da Resin- oder Polystyrolfahrwerke fast immer eine größere Stabilität aufweisen, als das weiche Weißmetall.
    Trotzdem sieht der Propeller noch recht gut aus. Ich werde ihn trotzdem durch einen Resinpropeller ersetzen.
     

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  7. thud68

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    Wirklich super sind die beiden beigelegten Vakukanzeln made by Falcon. Sehr formtreu und wegen der konkaven Bereiche auch nur mit Vakuum zu ziehen. Von dem Foto sollte man sich nicht täuschen lassen. Ich habe festgestellt, dass Makrofotografien von gezogenen Klarsichtteilen schnell seltsam trüb aussehen können, was in der Realität nicht der Fall ist. Wer eine der Falcon-Hauben mal live gesehen hat, weiß, dass er hier keinen perligen, bläulichen Pavla-Schund o.ä. bekommt.
     

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    Die Abziehbilder sind grafisch gut gemacht und sehr dünn. Allerdings hat der Meister sich in meinem Fall scheinbar verschnitten und es fehlen ein paar Decals. Mal sehen, ob er was nach nachschickt.
     

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    Die Bauanleitung ist eine zweiseitige A4-Kopie und in englisch abgefaßt. Durch den Bau wird sprachlich geführt. Dies zeigt, dass der Designer sich einen Kopf gemacht hat, wie man das Ding zusammenkriegt. Die High-Planes-Bausätze sind eh für den Afficionado gedacht, der sowohl weiterführende Unterlagen besitzt, als sich auch fast immer eine eigene Vorgehensweise beim Zusammenbau nach den persönlichen Vorlieben zurechtlegt. Aus meiner Sicht völlig ausreichend.
     

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  10. thud68

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    Einsatzerprobung im Kampf gegen Italeri/Revell. Nach weniger als 20 Minuten hatte ich die Rumpfhälften für die Trockenpassung zusammen und auch schon ein paar Linien mit der Graviersäge nachgezogen. Gutes Werkzeug ist hier unerläßlich. Das Plastik läßt sich sehr gut mechanisch verarbeiten.
    Der Versuch der Korrektur einer Italeri/Revell-Corsair zeigt die Dimensionen der Abweichungen. High-Planes ist in fast jeder Hinsicht eine exakte Darstellung einer späten Corsair. Der Knick im Rumpf zur Motoraufnahme hätte noch etwas stärker ausgeprägt sein können, aber das kann man noch schnell etwas betonen. Die Stelle ist mit Bleistift markiert.
     

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  11. thud68

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    Italeri/Revell ist aber nicht nur um ca. 4,5mm zu kurz, sondern auch vorn zu schmal und hinten zu breit. Und bei Italeri/Revell hatte ich schon am Seitenleitwerk fast einen Millimeter herausgenommen.:cool:
     

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  12. thud68

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    Die charakterische Form der späten Corsair-Motorhaube ist bei High-Planes wahnsinnig gut getroffen. Bei Italeri/Revell liegen dagegen auch alle Kühlklappen falsch und die korrekte Form müsste man erstmal reinschleifen.
     

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    Hallo

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  14. thud68

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    Die Tragflächen haben bei High-Planes die richtige Form des Randbogens, eine scharfe Hinterkante und ein richtiges Tragflächenprofil.
    Bei Italeri/Revell wurde die Projektion der Außenflügel in 3D umgesetzt.
    Wie man auf der Spiegelung erkennen kann, hat die Tragfläche ein fehlerhaftes Profil, dass es nicht nur an einer Corsair nicht gibt, sondern an gar keinem Flugzeug. Die Tamiya F4U-1 hat übrigens den gleichen Fehler (neben einigen anderen);) :eek: :rolleyes: :mad: :?! :FFEEK:
    Überhaupt ist die Entstehung der Corsair von Italeri/Revell leicht nachzuvollziehen. Da wurden blind die farbigen Risse von Don Greer aus dem alten Fighting Colors Heft von squadron signal von 1981 in eine 3D-Maschine gehämmert. Das Modell weist genau die gleichen Fehler auf wie die Zeichnungen.
     

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  15. thud68

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    Und da haben wir noch die Höhenleitwerke. Die sind bei Italeri/Revell auch zu klein. Die Räder habe ich nicht mehr fotografiert, da kann man dann raten, wie es damit aussieht.:D
    Trotz der Weißmetallteile muß ich sagen, dass mich lange kein Bausatz mehr so begeistert hat, wie die Corsair von High-Planes. Das ist eine ordentliche Basis für ein sehr genaues Modell.
    P.S. Wer glaubt, der Kauf eines Revell/Italeri-Bausatzes würde sich wenigstens wegen der Abziehbilder lohnen, den muß ich leider enttäuschen, sowohl Italeri, als auch Revell haben massive Probleme mit der Schriftgröße und Schriftgrad der taktischen Kennzeichen, wie auch der Nutzermarkierungen. Die Abweichungen sind teilweise so stark, dass Zahlen die etwa 6mm groß sein müßten nur 4mm groß sind und sich damit diese nach einem Vorbildfoto nicht anordnen lassen und auch ein völlig falscher Gesamteindruck entsteht.
     

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