1/72 Focke-Wulf Fw 190 V-1 – MPM

Diskutiere 1/72 Focke-Wulf Fw 190 V-1 – MPM im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Nachdem Arne vorgestern den "Doppelschlag" ( :TOP: ) mit der FineMolds Bf 109 gelandet hat,...

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    Nachdem Arne vorgestern den "Doppelschlag" ( :TOP: ) mit der FineMolds Bf 109 gelandet hat,

    http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=25912
    http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=25909

    sollte nun auch der weitere Standartjäger der deutschen Luftwaffe im zweiten Weltkrieg Beachtung finden.

    Jedoch werde ich mich an dieser Stelle auf zwei "exotischere" Varianten beschränken und zudem an dieser Stelle zur technischen Geschichte nicht allzuviel Worte verlieren, dem interessierten Leser sei

    http://www.focke-wulf190.de

    empfohlen. Zudem dürfte das Flugzeug dem Luftfahrtenthusiasten genauso bekannt sein, wie dem hungrigen Reisenden einen vielerorts bekanntes "goldenes" M. ( ;) :D :FFTeufel: )

    Das von Dipl.-Ing. Kurt Waldemar Tank entwickelte Flugzeug sollte die Messerschmidt Bf 109 ergänzen und/oder ablösen. Um nicht zu Engpässen hinsichtlich der Motorenversorgung zu kommen, war von Anfang an ein anderer als der in der Bf 109 eingesetzte DB 601 vorgesehen. Im RLM wurde zudem ein einfach zu bauendes und ebenso einfach zu wartendes, kompakt-wendiges Flugzeug gefordert. Für diese Einfachheit sollte auf einen luftgekühlten Doppelsternmotor zurückgegriffen werden. Ein solcher fand sich im Bramo/BMW 139 bzw. in dessen Weiterentwicklung BMW 801. Das Aggregat hatte zunächst 1550 PS, die sich später durch diverse Leistungssteigerungen bis auf ca. 2000 PS entwickelten.Das durch den Bausatz repräsentierte 1. Versuchsmuster war noch mit dem 18-Zylinder-Motor Bramao 139 ausgerüstet. Es flog unter Steuerung durch Hans Sander am 01.07.1938 zum ersten Mal. Dabei war es als ziviles Flugzeuge registriert, was auch durch die Dekoration im Bausatz gut wiedergegeben ist. Das entsprechende Stammkennzeichen war D-OPZE.

    Diese Szenerie versucht das Deckelbild zu erfassen.
     

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    Die Bauanleitung liegt wieder in der üblichen Form von zwei doppelseitigen A4 Kopien (Explosivzeichnungen) vor. Als Bemalung ist lediglich die D-OPZE vom 01.07.1938 darstellbar.
     

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  4. Rapier

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    Anders als sonst sind die Abziehbilder sehr einfach gehalten und beschränken sich auf den zivilen Kenner. Es liegen zwei weiße Kreise für das Seitenleitwerksband vor. Die Stammkennzeichen für Rumpf und Tragflächenunterseite sind sauber gedruckt. Lediglich drei Firmenmarken der VDM-Propellerblätter liegen vor, ansonsten sucht man Wartungsbeschriftungen etc. vergeblich. Es verwundert an dieser Stelle, dass auf dem Decalbogen AM 7001 steht. Es kann deshalb ggf. sein, dass diese von einem anderen Hersteller übernommen wurden, der vorab bereits die Fw 190 V-1 hergestellt hat (Airmodell?).
     

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  5. Rapier

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    Die obligatorische Ätzteilplatine gibt neben dem Instrumentenbrett auch die beiden Seitenkonsolen, einen Satz komplettes Gurtzeug, die Einstiegsleiter und die Stabilisierungsscheren für das Hauptfahrwerk wieder. Was insbesondere positiv auffällt ist, dass hier die frühen (außerhalb der RLM-Norm liegenden) werkseitigen Focke-Wulf Seitenruderpedale verwendet wurden.
     

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    Das Cockpit-Placard beschränkt sich wieder auf die Rückseite des Instrumentenbrettes.
     

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    Als Kanzel liegt ein Stück teifgezogenes Klarsichtmaterial bei. Sie ist gut durchsichtig und gibt insbesondere das lange einteilige Schiebeelement des Prototyps mit der guten Sicht nach hinten wieder.
     

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    Die Oberfläche des eigentlichen Plastikmaterials ist sehr schön aufgeraut. Es steht so eine gute Farbhaftung zu erwarten. Sie ist halbwegs filigran graviert und gibt die Oberfläche in ansprechender Form wieder.
     

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    Hierbei zu beachten, dass der Prototyp der Fw 190 insgesamt kleiner (kürzer (Motorschwerpunkt) und schmaler) als die Serienmaschinen war. Dem trägt insbesondere die Rumpfaufteilung und die so nötigen Gravuren Rechnung. Die Details beschränken sich auf die Flugzeugoberfläche. Die Fahrwerksschächte sind ebenso wie die Seiten nicht mit Strukturen versehen.
     

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    Was positiv auffällt ist aber der Doppelhaubenspinner, der dem Modell sein charakteristisches Aussehen gibt. Dieses interessante Bauteil wurde später aufgegeben, da die aerodynamische Verbesserung zum Kühlungsverlust außerverhältnismäßig war. Aber eben diese Haube (wie eine Hohlnabe - Ar 240) gibt der Fw 190 V-1 ihr eigenwilliges aber äußerst interessantes Aussehen. Ab der V-2 kam dann die später aus der Serie bekannte konventionelle NACA-Cowling zum Einsatz. Auch waren wohl die fertigungstechnischen Aufwendungen zu hoch, um es in die Serienproduktion zu übernehmen.
     

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    Der Propeller ist dreigeteilt (d. h. jedes Propellerblatt ist einzeln auf die Nabe aufzukleben). Anders als ab der Serie A-4 ist das Fahrwerk im eingefahrenen Zustand vollständig verschlossen. Die frühe Felgenform ist berücksichtigt.
     

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    Aber auch hier sind wieder einige dem Short-Run-Verfahren geschuldete Fehler im Bausatz (insbesondere in der Abgasführung, hier waren noch keine Einzelrohre sondern ein Sammler, der die Abgase über einen kiemenförmigen Spalt nach hinten austieß), die erhebliche Nacharbeit erforderlich machen werden.
     

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    Die Maßhaltigkeit ist ansprechend.

    Fazit:

    Insbesondere das hier eine Bemalung RLM 70/71/65 der Fw 190 möglich ist, hat neben der Doppelhaube den Reiz des Modells ausgemacht. Sicher ist der Aufwand für den Anfänger sehr hoch und ohne Zusatzliteratur im Bereich Cockpitausstattung nahezu unmöglich. Aber der BAusatz lässt ein Modell mit eben deutlichen Unterschieden zur Serien-Fw 190 zu, die an anderer Stelle sicherlich vom Modellbauer favorisiert wird. Dem versierten Modellbauer bringt sie so etwas Abwechslung für die Vitrine. Insofern muss ich dem Anfänger jedoch raten, mit diesem Bausatz erst dann zu beginnen, wenn er durchaus handwerkliche Fertigkeiten für den Umgang mit Short-Run-Bausätzen mitbringt. :!:
     

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    AM72 gefällt das.
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    Hallo

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