1/72 Handley Page H.P.50 Heyford Mk.I-III – Revell / Matchbox

Diskutiere 1/72 Handley Page H.P.50 Heyford Mk.I-III – Revell / Matchbox im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Die Handley Page H.P.50 Heyford entstand auf Grund der Spezifikation B.19/27, welche einen zweimotorigen Nachtbomber forderte, welcher den...

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  1. #1 ...starfire, 15.01.2010
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    Die Handley Page H.P.50 Heyford entstand auf Grund der Spezifikation B.19/27, welche einen zweimotorigen Nachtbomber forderte, welcher den Doppeldecker Vickers Virginia zu ersetzen sollte. Besagte Ausschreibung wurde vom für seine Zeit höchst fortschrittlichen Ganzmetalltiefdecker Fairey Hendon gewonnen.
    Allerdings konnte man sich damals noch den Luxus erlauben, parallel dazu die Entwicklung einer Alternativlösung in Auftrag zu geben, sollte die Entwicklung der Hendon nicht nach Wunsch verlaufen. Diese Alternative war der Prototyp H.P.38 Heyford (die Serienmodelle liefen später unter der Bezeichnung H.P.50) und sie sollte die Hendon sowohl in Stückzahlen, als auch in der Einsatzdauer übertreffen. Die Heyford wurde in drei (bzw. vier) Hauptversionen gebaut, auf welche später eingegangen wird.
    Die letzten Maschinen des Typs H.P.50 wurden 1941 aus dem Einsatz gezogen und verschrottet und so ist die Heyford mittlerweile, bis auf einige wenige Einzel-/Wrackteile in Museen, ausgestorben.

    Die Firma Matchbox nahm sich der Heyford im Jahre 1980 an. Vom Bausatz existieren Auflagen von Matchbox aus englischer und chinesischer (Lizenz-)Fertigung sowie die kürzlich erschienene Auflage unter der Produktlinie "Revell Classics".
     

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  3. #2 ...starfire, 15.01.2010
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    Über die Jahre scheinen die Spritzgussformen keine Veränderungen erfahren zu haben, mal abgesehen von den Nacharbeiten, um den "Made in"- bzw. Copyright-Hinweis zu ändern.

    Vorgestellt werden die Spritzlinge aus der Auflage der "Revell-Classics"-Version.
     

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  4. #3 ...starfire, 15.01.2010
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    Der Spritzling mit den Motoren, dem oberen Tragflächenmittelteil sowie dem horizontal geteilten, im Original stoffbespannten, Hinterrumpf. Der vertikal geteilte Vorderrumpf war eine Metallkonstruktion.

    Rot markiert sind die Lufteinlässe der Version Mk.III, deren Rolly Royce Kestrel Motoren mit Turboladern ausgerüstet waren. Für die nicht-aufgeladenen Vorgängerversionen sind die Lufteinlässe unterhalb der Markierung vorgesehen.
     

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  5. #4 ...starfire, 15.01.2010
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    Der zweite Spritzling umfasst die Unterteile der oberen und unteren Tragflächen sowie des Höhenleitwerkes. Die zylindrischen Hälften in der Mitte gehören zu einem nach unten ausfahrbaren Abwehrstand, auch "Dustbin" (Papierkorb) genannt.
     

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  6. #5 ...starfire, 15.01.2010
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    Ein weiterer Spritzling enthält den Rest der Trag- und Leitwerke sowie den Bombenschacht je einmal in geöffneter (hier nur Rückansicht) und geschlossener Position. Die Heyford beförderte übrigens nur einen Teil ihrer Bombenlast intern mit.

    Wie am vorhergehenden Gussast auch, finden sich hier keine versionspezifischen Bauteile.
     

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  7. #6 ...starfire, 15.01.2010
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    Der letzte, größere Spritzling enthält die Kleinteile.

    Die interne Bombenlast ist nur als Relief, dafür liegen dem Kit vier m.E. durchaus gelungene Besatzungsfiguren bei (2 davon stehend). Als Extra dienen die vier Leitern. Sie waren notwendig, um am Boden überhaupt Zugang zu den Motoren zu bekommen. Hierzu konnten die seitlichen Motorklappen jeweils nach unten abgeklappt werden und dienten so dem Bodenpersonal als Arbeitsplattform. Wurden die Leitern nicht verwendet, wurden sie seitlich im Hinterrumpf aufgehängt.

    Blau markiert sind hier die Teile für die Version Mk.I, welche noch mit windbetriebenen Generatoren (Lichtmaschinen) ausgestattet war. Ebenso unterschied sie sich in den Radverkleidungen von späteren Varianten. Das eindeutigste Merkmal der Mk.I war jedoch der verbaute Zweiblattpropeller.

    Die späteren Versionen hatten einen Vierblattpropeller, welcher genau genommen aus zwei aufeinander montierten Zweiblattpropellern bestand. Die Interimsvariante Mk.IA (für welche keine Decals vorgesehen sind) besaß hierbei auch noch die windbetriebenen Generatoren.
     

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  8. #7 ...starfire, 15.01.2010
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    Die paar Klarsichtteile des Bausatzes. Etwas dick, aber meines Erachtens ansonsten völlig in Ordnung.
     

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  9. #8 ...starfire, 15.01.2010
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    Werfen wir nochmal einen genaueren Blick auf die Spritzlinge. Hier einmal der Blick auf die Bombenlast ...
     

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  10. #9 ...starfire, 15.01.2010
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    Hier das (nicht vorhandene) Innere des Cockpits.
     

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  11. #10 ...starfire, 15.01.2010
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    Im Hinterrumpf hat man sich zwar Mühe gegeben, allerdings muss dieses Detail nicht unbedingt dem Original nahe kommen... :FFTeufel:
     

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  12. #11 ...starfire, 15.01.2010
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    Hierbei handelt es sich um das Innere des Bomenschachtes. Dahinter sind die Seitenleitwerke zu sehen.
     

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  13. #12 ...starfire, 15.01.2010
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    Nahaufnahme des "Papierkorbes" (innen leer bis auf die "Sitzfläche" des MG-Schützen) sowie der Tragflächen. Deren Oberfläche könnte evtl. etwas rauher/matter sein, ansonsten kommt der Effekt der Stoffbespannung gut rüber.
     

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  14. #13 ...starfire, 15.01.2010
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    Ein letzter Blick auf den Kleinteilegussast. Die Heyford war für einen einzelnen Piloten ausgelegt, aber bei Bedarf konnte die Maschine innerhalb einer halben Stunde auf Doppelsteuer umgerüstet werden. Dass die Steuerhörner dabei nicht vor im Kit vorgesehen im Instrumentenbrett montiert waren, versteht sich von selbst, oder?
     

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  15. #14 ...starfire, 15.01.2010
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    Die Bauanleitung liegt in üblicher Revell-Heft-Qualität bei. Diese ist meines Erachtens auch deutlich praktischer, als die alten Matchbox-Faltblätter. Die versionseigenen Unterschiede sind klar und eindeutig gekennzeichnet.

    Überraschenderweise verlangt Revell vom Modellbauer dieses mal nicht die sonst üblichen Mischorigien, allerdings wage ich die Farbauswahl prinzipiell zu bezweifeln (z.B. Geschützgrau für den Innenraum ...).
     

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  16. #15 ...starfire, 15.01.2010
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    Es liegen in jeder Auflage immer die gleichen Markierungsvarianten bei, zwei in NIVO (Grün über alles) sowie eine Version in der "vertrauteren" Braun-Grün-Tarnung.

    - K5193, eine Mk.III der 102 Squadron (C Flight), 1938 in Braun-Grün
    - K3498, eine Mk.I, 99 Squadron (A Flight), 1934, NIVO (= Night Invisible Varnish Orfordness)
    - K4877, eine Mk.II, 7 Squadron (B Flight), 1935, NIVO
     

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    Hallo

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  18. #16 ...starfire, 15.01.2010
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    Kommen wir nun zu den Decals.

    Ganz vorne der Decalbogen von Revell, dahinter findet sich der der 1996er China-Variante, zu unterst dann der Bogen der 1980er Matchbox-Ausgabe.

    Man beachte bitte die jeweiligen Farbunterschiede. Vermutlich wird Matchbox dem Original am nächsten kommen, sicher bin ich mir dessen allerdings nicht. Die Wappen von K4877 sind bei Matchbox jeweils schwarz-blau, bei Revell dagegen tiefschwarz.
     

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  19. #17 ...starfire, 15.01.2010
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    Über die Heyford ist nicht allzu viel geschrieben worden, mir liegen gerade einmal ganze 5 Artikel vor:

    Profile Publications Nr, 182 (http://www.aviastar.org/gallery/heyford.html)
    Wingspan Juli 1990
    Aeroplane November / Dezember 1995
    Airfix Magazin Mai 1977

    Bildmaterial vom Innenraumes findet man nur im Profile-Heftchen sowie der Wingspan. Generell ergänzen sich sämtliche Hefte zwar recht gut, allerdings wiederholt sich ein Teil der Bilder (bzw. lässt sich recht einfach im Internet finden).

    Weitere evtl. interessante Links:
    http://www.rafmuseum.org.uk/online-exhibitions/not-quite-extinct/handley-page-heyford-artefacts.cfm
    http://en.wikipedia.org/wiki/Handley_Page_Heyford
    http://www.ipmsdeutschland.de/FirstLook/Revell/Rev_HP_Heyford/Rev_HP_Heyford.html
    http://www.cybermodeler.com/hobby/kits/rm/kit_rg_0002.shtml


    Das wär's dann meinerseits.
     

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