1/72 Hawker Siddeley Harrier GR.1 – Airfix

Diskutiere 1/72 Hawker Siddeley Harrier GR.1 – Airfix im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Der Harrier ist der erste einsatzfähige Senkrechtstarter der Geschichte. Die erste Serienversion dieses berühmten Flugzeugs, die GR.1 bzw. ihr...
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Der Harrier ist der erste einsatzfähige Senkrechtstarter der Geschichte. Die erste Serienversion dieses berühmten Flugzeugs, die GR.1 bzw. ihr beinahe identisches amerikanisches Pendant AV-8A, wurde schon von diversen Herstellern in 1/72 aufgelegt. Fujimi, Hasegawa und ESCI brachte ihre Bausätze Anfang der 1980er Jahre raus. Davon galt der ESCI-Bausatz bisher als der beste. Airfix hat sich nun (erneut) der GR.1 angenommen. Dabei herausgekommen ist ein vollkommen neues Modell, das mit bisherigen Airfix-Harriern nur dem Namen nach verwandt ist (was gut ist, wo die recht neuen Sea Harrier von Airfix eher unterdurchschnittlich waren). Ein auf diesem neuen Bausatz basierender GR.3 ist für den Winter angekündigt.
Der Bausatz umfasst 89 Teile in hellgrauem, relativ fein gravierten (die wahrscheinlich feinsten Gravuren der jüngeren Airfix-Geschichte) Plastik.

Deckelbild:
 
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Spritzling B:
Rumpfhälfte, kurze Nase, Zusatztanks, 30mm ADEN-Kanonen und zwei verschieden Versionen der Hilfslufteinlässe, einmal geschlossen für den schnellen Vorwärtsflug, einmal teilweise geöffnet für eine abgestellte Maschine (Option für alle Klappen offen bei laufendem Triebwerk am Boden bzw. Langsamflug ist nicht vorhanden).
 
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Spritzling D:
Rumpfhälfte, Triebwerksauslässe (schleiffreundlich geteilt), Stützräder ein- und ausgefahren, Pylone, Frontfahrwerk (geteilt mit separatem Reifen), Lufteinlässe (mit charakteristischer Stufe, aber unschönen Auswerfermarken), Pilot (der sich einmal mehr vom Autopiloten durch die Gegend kutschieren lässt)
 
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Spritzling C:
Flügel, Straken für den Bauch, Teile des Sitzes, Fahrwerksklappen, zwei Hydraulikstempel für Luftbremse (entweder komplett oder teilweise ausgefahren)
 
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Spritzling A:
Höhen- und Seitenruder, Cockpitteile, Hauptfahrwerk , Hauptfahrwerks- und Luftbremsenschacht, Luftbremse, erste Verdichterstufe, Matra-Raketenbehälter für 68mm SNEB-Raketen
 
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Decals:
von Cartograf gedruckt, mit zwei Bemalungsoptionen und erfreulich umfangreichen Wartungshinweisen
 
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Bemalungsoption 1:
Farbangaben für Humbrol, wo verfügbar mit BSC-Nummer
No. 1(F) Squadron, RAF Wittering, England, September 1970
 
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Bemalungsoption 2:
No. 20(R) Squadron, RAF Wildenrath, Royal Air Force Germany, Deutschland, Juni 1970
 
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Die Bauanleitung ist übersichtlich und leicht verständlich. Obwohl nur 89 Teile verbaut werden sollen, nimmt sich die Bauanleitung dafür 45 Schritte Zeit.
Als Beispiel hier die Bauabschnitte für die Lufteinläufe:
 
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Die „schleiffreundlichen“ Schubdüsen. Diese sind so geteilt, dass nicht auf den Leitblechen in den Düsen geschliffen werden muss. Insgesamt muss man sagen, dass diese Teile spritzgusstechnisch kaum besser gelöst werden können. Selbst Resin käme da an seine Grenzen.
Daneben die Stützräder, wobei die Räder in der ausgefahrenen Version realistisch abgeplattet sind.
 
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Detailaufnahme der ersten Verdichterstufe des Triebwerks, des Hauptfahrwerksschacht und dem dahinterliegenden Luftbremsenschacht.
 
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Detail der Gravuren des Flügels. Hier erkennt die meiner Ansicht nach feinsten Gravuren der jüngeren Airfix-Geschichte,…..
 
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… die am Rumpf gröber wirken (insbesondere bei Zugangsklappen), es aber anscheinend nicht sind. was sich leider am Rumpf nicht fortsetzt.
 
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Direkter Vergleich zwischen den feinen Gravuren an den Tragflächen und den (hier tatsächlich) gröberen des Seitenleitwerks.
 
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Diese beiden Tragflächen trennen fast 30 Jahre! :FFEEK:
Links Airfix von 2013, rechts ESCI von 1984! Die feineren Gravuren bei ESCI. Von den Abmessungen her sind beide Bausätze sehr nah beieinander.
 
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Stärken:
- schöne Lufteinläufe mit optionalen Teilen für die Hilfslufteinlässe
- Optionen für Luftbremse
- schöne Gravuren
- tolle Decals

Schwächen (muss man schon suchen):
- leichte Formschwäche am Rumpf um die Lufteinläufe - die diagonale Einschnürung (VORBILDFOTO) von vorderer Schubdüse zu Unterkante Lufteinlauf gibt's bei Airfix nicht, bei ESCI schon
- fehlende kleine Luftleitbleche, die vorne aus der Unterseite der Stützradverkleidungen hervorragen (leicht mit etwas Sheet nachrüstbar) - VORBILDFOTO
- etwas wenig Bewaffnung. Ein paar Optionen mehr hätten’s doch sein dürfen (ging ja bei der GR.7/9 auch).
- Instrumente im Cockpit nur mit Decals dargestellt

Fazit: Wachablösung bei den frühen Harriern! Airfix hat hier mit der neuen GR.1 einen tollen Bausatz herausgebracht und verdrängt ESCI auf den zweiten Platz. :TOP:
Wer allerdings noch frühere Harrier von ESCI hat, kann die ruhig bauen. Sie sind immer noch sehr gut und werden lediglich in Details, durch die besseren Decals und die bessere Verfügbarkeit geschlagen. Bei der Sea Harrier bleibt ESCI/Italeri nach wie vor das Non-Plus-Ultra.

Meinen Harrier bezog ich über ein bekanntes Online-Auktionshaus. Die UVP des Hersteller sind 10.99 GBP (derzeit etwa 12,79 EUR).

Tipp: Wem die beiden Bemalungsoptionen zu wenig sind, der findet unter der Nummer X72181 von Xtradecal (LINK) eine Fülle an weiteren interessanten Harriern.
 
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