1/72 Junkers Ju 52 / A.A.C.1 Toucan – Heller

Diskutiere 1/72 Junkers Ju 52 / A.A.C.1 Toucan – Heller im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Bisher war die Junkers Ju 52 kein Thema für mich. Ich kann selbst nicht richtig nachvollziehen, warum. Nun habe ich mir doch Bausätze der "Tante...
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Bisher war die Junkers Ju 52 kein Thema für mich. Ich kann selbst nicht richtig nachvollziehen, warum. Nun habe ich mir doch Bausätze der "Tante Ju" zugelegt. Und zu meinem großen Erstaunen, habe ich hier keine Bausatzvorstellung finden können. Also werde ich mal kurzentschlossen, das ändern.
Ich habe den Bausatz von Heller erworben (irgendwo habe ich mal gelesen, es sei der beste Bausatz der Ju 52 in 1:72). Allerdings den Bausatz der französischen Lizenzproduktion. Wenn ich aber das Internet richtig verstehe, ist der Bausatz mit dem der deutschen Ausführung bis auf Bemalungsvarianten und Decals identisch.
Die Box ist nach typischer Heller-Manier mit einer schönen Boxart und klappbaren Deckel versehen.


Außerdem ist die Schachtel randvoll mit Spritzrahmen gefüllt. Dazu kommen noch Bauanleitung und Decals. Die Bauanleitung ist farbig gedruckt, somit geben die Bemalungsanleitungen gleich einen guten Eindruck des fertigen Modells wider. Die Maschinen unterscheiden sich hauptsächlich durch die Kennung und Nummer sowie teilweise durch die Staffelwappen.


Auf dem Boden der Schachtel sind die baubaren Maschinen noch einmal abgebildet. So kann man sich schon vor dem Kauf ein Bild davon machen.
 
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Das Plastik ist sowohl ind der Farbe als auch in der Beschaffenheit typisch Heller. Es gibt also gleich einen Wiedererkennungswert.
Die zum Teil großen Spritzrahmen sind zerschnitten, damit sie in die Box passen. So zum Beispiel der Rahmen mit den Tragflächenoberseiten.



Das Wellblech ist sehr fein gestaltet und macht einen sehr guten Eindruck. Auch die Motorgondel zeigt feine Details.


Das Teil für die Rumpfunterseite hat gut gemachte Aufnahmepunkte für das Fahrwerk. Sie erinnern mich starkt an die der Junkers W34.


Der Rumpfrücken hat eine Öffnung für den Abwehrstand, der natürlich bei der Zivilversion verschlossen werden muss. Dafür bietet Heller ein Extrateil. Allerdings wird man dann die Ränder sehen können. Ein Verschleifen erscheint mir bei dem Wellblech kaum möglich.


Die Unterseiten der Tragflächen sind ebenfalls toll gestaltet und zeigen eine Reihe von Wartungsklappen (?).

 
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Ebenfalls an diesem Spritzrahmen befinden sich die Steuerräder. In dem Maßstab und in Spritzguss sowie bei dem Alter des Bausatzes (Scalemates gibt das Erscheinungsjahr der ersten Ausgabe mit 1979 an) sehr schöne Details.
Neben dem Wellblech gibt es auch genietete Glattblechbereiche auf den Rudern. Ich hoffe, das ist so exakt.

 
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Der Rumps kommt in der klassischen Halbierung daher (leider sind sie bei meinem Bausatz leicht nach innen gebogen. Ich hoffe, ich kann es beim Bau richten). Allerdings gibt es ein extra Dach und Boden. Somit gibt es keine lästigen Klebenähte mitten im Wellblech. Sehr gut.


Bei der Ju 52 ist ein großes Thema: Türen.
Türen links oder / und rechts. Ladeklappe ja oder nein. Ladeklappe mit Fenster oder ohne. Da ist bei Vorbild wohl genaue Recherche gefragt (wenn sie noch möglich ist.
Bei vorliegendem Heller-Bausatz gibt es eine Tür auf der linken Rumpfseite. Weiterhin auch eine Tür auf der rechten Rumpfseite gleich nach dem Cockpit. Rechts hinten gibt es eine große Ladekappe in der Ausführung ohne Fenster.




Das Seitenleitwerk und Seitenruder befinden sich an beiden Rumpfhälften. Eine scharfe Hinterkante des Ruders wird es so wohl kaum geben. Faällt bei dem Wellblech hoffentlich aber nicht zu sehr auf.
 
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Für den Innenraum gibt es sehr schön gestaltete Zwischenwände. Später wird man leider davon nicht mehr viel sehen. Allerdings gibt es keinerlei Sitzgelegenheiten. Waren die französischen Maschinen tatsächlich völlig leere Transportmaschinen? (Allerdings gibt es auch für die deutschen Ausführungen der anderen Heller-Bausätze keine Sitze)

 
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Auch der Spritzrahmen mit den ganzen "Kleinteilen" ist ordentlich gestaltet. Ich denke, wenn das Armaturenbrett schön farblich behandelt wird, ist es für den Maßstab ausreichend.
Vom dem amderen Details kann sich jeder selbst ein Bild machen. Ich finde sie ganz ansprechend.

 
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Ich habe mal ein paar Vergleiche mit dem Italeri / Revell-Bausatz angestellt.

Beim Rumpfboden fehlen bei Italeri die Aufnahmepunkte für das Fahrwerk. Hier soll man die entsprechenden Löcher vor dem Einbau bohren


Auch die Oberseite der Motorgondel ist bei beiden Bausätzen verschieden


Die Unterseite der Tragflächen zeigt bei Heller mehr Sturkturen mit feinerem Wellblech


Die Propeller sehen sich sehr ähnlich, sind bei Heller spitzer


Bei Italeri ist die Tür separat und kann so einfacher im geöffneten Zustand angebaut werden. Außerdem hat Italeri ein rundes Fenster rechts neben der Tür, bei Heller ist es eckig


Die Tür im Bugbereich gibt es nur bei Heller
 
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Die Frachtklappe auf der rechten Seite ist bei Heller ebenfalls nur am Rumpf angedeutet und ohne Fenster. Bei Italeri muss sie extra eingebaut werden. Dafür gibt es die Optionen drei Fenster oder zwei Fenster. Die fensterlose Variante gibt es nicht.



Bei Italeri ist auch das Seitenruder extra, dadurch ist die Hinterkante schärfer ausgeführt.

 
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Sicher gab es bei der alten Tante jede Menge Varianten. Wird nicht leicht sein, die unterschiedlichen Teile in den Kits Katalog artig zuzuordnen. Aber andersrum: was willst Du bauen, welcher Kit passt dann besser? Die Instrumente für die Motorueberwachung scheinen mir aber bei Varianten mit Sternmotoren immer existiert zu haben. Welches Vorbild hat Heller hier gewählt und belegen Fotos diese Motortraeger?
 
Gilmore

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Zu der Frachtklappe an der rechten Seite hinten: Das im Italeri/Revell-Kit enthaltene Teil mit 3 Fenstern ist für die militärische bzw. Frachtvariante. Das Teil mit den 2 Fenstern ist für die Passagierversion und nicht beweglich. Wenn man letzteres verwenden will, entstehen leider Spalten/Fugen, die man nicht mit Spachtel oder gezogenen Gussästen kaschieren kann, es sei denn, man feilt Welle für Welle der Beplankung extra.
Dass bei dem Italeri/Revell-Modell an der Unterseite die Befestigungspunkte für das Fahrwerk nicht berücksichtigt sind, ist sehr schade. Vlt. sind diese nur an den Innenseiten der Teile angedeutet und müssen nur nachgebohrt werden?
 
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Im Übrigen vielen Dank für diesen Blick in die Schachtel. Die Detaillierung des Heller-Modells ist durchaus überzeugend. Wichtig wäre allerdings auch, ob die Form gut getroffen ist, was sich aber oft erst beim Bau oder gar erst nach Fertigstellung zeigt. Ich bin auf jeden Fall dabei, wenn Du das Modell baust und reserviere mir schon mal einen Platz in der ersten Reihe.
 
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Sicher gab es bei der alten Tante jede Menge Varianten. Wird nicht leicht sein, die unterschiedlichen Teile in den Kits Katalog artig zuzuordnen. Aber andersrum: was willst Du bauen, welcher Kit passt dann besser? Die Instrumente für die Motorueberwachung scheinen mir aber bei Varianten mit Sternmotoren immer existiert zu haben. Welches Vorbild hat Heller hier gewählt und belegen Fotos diese Motortraeger?
Gute Fragen. Eigentlich wollte ich keine Ju 52 bauen, nun habe ich mir drei vorgenommen. Da es alles drei Rad-Varianten sind, fehlen noch die Ausführungen mit Schwimmern und Ski. Und eine Vier-Farb-Vorkriegstarnung hat auch etwas. Also, so richtig klar ist es noch nicht.
Zur Zeit stehen diese drei in der engeren Auswahl:

Für die ersten beiden bietet sich wohl der Italeri-Bausatz an. Die dritte aufgrund der gechlossenen Ladeklappe wohl besser Heller. Allerdings fehlt da das verkleidete Fahrwerk und die Tür vorn rechts stört.
 
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1/72 Junkers Ju 52 / A.A.C.1 Toucan – Heller

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