1/72 La-250 – Amodel

Diskutiere 1/72 La-250 – Amodel im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; La-250 Anakonda sowjetischer Experimentaljäger Zitatat aus einer Übersetzung von Unserem fleißigen User "Radist" "Für den Kampf gegen...

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    La-250 Anakonda sowjetischer Experimentaljäger

    Zitatat aus einer Übersetzung von Unserem fleißigen User "Radist"

    "Für den Kampf gegen Luftziele in tausend Kilometern Entfernung brauchte man einen prinzipiell neuen Typ von Abfangjäger. Die ersten Versuche zur Schaffung eines solchen Flugzeuges liefen Mitte der 50-ger Jahre im OKB S. A. Lawotschkin. Der 30t schwere Jäger La-250 hatte eine theoretische Flugdauer im Unterschallbereich von über 2 Stunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 1.600km/h. Aus unterschiedlichen Gründen zog sich aber die Erprobung dieser Maschine über mehr als 4 Jahre hin, was schließlich zur Einstellung des Projektes führte. Der Misserfolg mit dem Komplex La-250-K15 brachte die Führung der PWO in eine schwierige Lage. Schon während der Erprobung der La-250 untersuchte man die potentielle Möglichkeit, den Frontbomber „98“ von Tupolew als Abfangjäger zu verwenden. Je. Ja. Sawizkij, Kommandeur der PWO, reiste 1957 zu A. N. Tupolew ins OKB-156 und schlug den Bau eines Abfangjägers. Ähnlich dem „Flugzeug 98“ vor, nur ausgerüstet mit Luft-Luft Raketen und einem mächtigen radiotechnischen Bordkomplex. In diesem Gespräch wurden die Anforderungen konkretisiert, danach beauftragte Tupolew den Leiter der Abteilung für technische Projekte S. M. Jeger mit der detaillierten Ausarbeitung dieser Idee."
     

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    Die Idee der Lawotschkin La-250 war ein Waffensystem zu schaffen, dass Flugzeug, Radar und weitreichende Raketen miteinander verbindet, um für die Weiten des sowjetischen Landes, das nicht flächendeckend mit Radarstationen zu überwachen war, eine Abfangmöglichkeit für einfliegende Flugzeuge zu schaffen. Zwischen 1956 und 1958 wurden 4 Prototypen gebaut. Durch Unfalle und konstruktive Schwierigkeiten war kein Erfolg des Systems abzusehen - die Arbeiten wurden im Juli 1959 eingestellt. Die Ergebnisse dieser Entwicklung flossen in die Tu-28-80 mit ein. Ein Projekt das letztlich in ein Serienprojekt mündete.
    Die La-250 war Lawotschkins (1900-1960) letzte Konstruktion. Nach seinem Tod wurde der Entwicklungsschwerpunkt des Konstruktionsbüro auf Raketentechnik verlegt. Die letzte Serienmaschine aus dem Hause Lawotschkin war die La-15 von 1948.
     

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  4. #3 AE, 28.05.2007
    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2007
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    Der Bausatz enthält 101 graue Kunststoffteile und ein leicht verkratztes Klarsichtteil. Nacharbeiten sind notwendig. Die Materialoberfläche muss nachgeschliffen werden, um die Vielzahl der Fertigungskratzer zu egalisieren.
    Interessieren würde mich die Art des Schleudersitzes des Piloten. Der ist gut einsehbar. Das Armaturenbrett ist detailiert dargestellt; alternativ sind Decals dafür vorhanden.
    Vom Copiloten oder WSO ist durch den schmalen Sehschlitz nicht viel wahrzunehmen. Also sollte ein Sitz reichen, aber welcher?

    Im Red Star Volume 19 - "Soviet Heavy Interceptors" von Gordon findet sich folgendes (Seite 7): "Both crewmembers were provided with ejection seats developed by OKB-918 wich headed by Semyon M. Alewkseyev at the time."
    Auf Seite 9 sind Fotos von der Kopfstütze zu sehen. Ich würde sagen MiG-19-Sitze sind ganz ähnlich.
     

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    Mit 37 cm Länge ist das Modell für einen Jäger eine eindrucksvolle Erscheinung. Man findet die gewohnte Amodelqualität vor und wird dafür mit einem seltenen Modell belohnt.
     

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    Interessant ist die Konstruktion des Modells. Der Lufteinlaufkanal reicht sehr tief in den Rumpf bis zu den Turbinenschaufeln hinein. Also ist auch im Modellinneren sauberes Arbeiten angesagt.
    Interessanter Bausatz mit hoher Schwierigkeitsstufe.
     

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    Also greife ich mal auf den KK-2 von Neomega zurück. Der war für die MiG-17 und 19 gedacht.

    http://www.airwar.ru/other/draw/la250.html
     

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