1/72 Loire 130 C 1 Colonial – AZUR

Diskutiere 1/72 Loire 130 C 1 Colonial – AZUR im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Ich arbeite weiter wacker an meiner Sammlung, dieses Fliegers konnte ich letzten Freitag bei der Intermodellbau habhaft werden. Jetzt keine...

Moderatoren: AE
  1. #1 Black-Box, 30.04.2009
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    Ich arbeite weiter wacker an meiner Sammlung, dieses Fliegers konnte ich letzten Freitag bei der Intermodellbau habhaft werden. Jetzt keine Diskussion über die Intermodellbau bitte, aber mit frei Eintritt und Parken nimmt man auch die mit, wenn die Zeit dafür vorhanden ist:FFTeufel:

    Bei der Loire 130 handelt es sich um ein relativ verbreitetes und kompaktes Flugboot der französischen Marine/Luftwaffe, Erstflug war 1934. Meines Wissens wurde die Maschine auch von Schiffen aus gestartet und fungierte als Bordflugzeug. Keine Schönheit im eigentlichen Sinne, aber in der Bemalung mit den gelb-roten Streifen entwickelt das Maschinchen einen gewissen Charme.

    Der Bausatz kommt in einer bunten Faltschachtel daher, das Deckelbild ziert eine schöne Zeichnung, insgesamt macht die Schachtel aber optisch nicht übermäßig viel her.
     

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  3. #2 Black-Box, 30.04.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.04.2009
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    Der beigelegte Bauplan umfaßt insgesamt 10 Seiten im Format Din A5. Vom Aufbau und der Gestaltung her läßt er kaum Wünsche offen und ist jederzeit gut nachvollziehbar. Ein wenig kniffflig wird es bei den Streben, aber das ist eigentlich immer der Fall, egal bei welchen Hersteller oder Bausatz. Hier stossen die Gestaltungsmöglichkeiten eines Bauplans schnell an ihre Grenzen. Einziger echter Kritikpunkt für mich ist der wenig deutliche Hinweis auf die Ätzteile, was aber den erfahrenen Modellbauer nicht sehr stören dürfte.

    Insgesamt zeigt der Plan vier mögliche Versionen:
    - French Air Force, l´Escadrille HS4 1939, Begleitflugboot der "Gloire"
    - Vichy´s Air Force, l´Escadrille 3HS, Begleitflugboot "La Marseillase"
    - Loire 130 C1 Colonial, l´Escadrille 17S2, Senegal, 1940
    - Beuteflugzeug der deuschen Luftwaffe 1941

    Ein Blick auf den Plan...
     

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  4. #3 Black-Box, 30.04.2009
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    Ein zweiter Blick....
     

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  5. #4 Black-Box, 30.04.2009
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    Ursprünglich wurde der Bausatz in der Normalversion angeboten. Etwas später legte Azur dann nach und schuf die Möglichkeit, durch beilegen von Ätz- und Resinteilen, die Colonialversion zu bauen. Dazu wurde der Bauplan ebenfalls erweitert, auf einem Din A5 Blatt wird auf die versionsabhängigen Unterschiede eingegangen.

    Die Vorderseite gibt Hinweise auf die Verarbeitung der Resinteile sowie der zusätzlichen Kanzelhaube im hinteren Bereich des Fliegers. Die Colonialversion hatte einen wesentlich größeren Kühler, der Unterschied im Modell ist deutlich erkennbar, es dürfte in der Länge gut 5 mm ausmachen.
     

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  6. #5 Black-Box, 30.04.2009
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    Die Rückseite zeigt dann den Bemalungsplan für die Colonialversion mit den schon erwähnten, großflächig aufgebrachten gelb-roten Streifen. Hier sind dann auch Hinweise auf Farbnummern, in diesem Fall Humbrol, angegeben. Beim ursprünglichen Bauplan sucht man diese Hinweise vergeblich.
     

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  7. #6 Black-Box, 30.04.2009
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    Die Decals sind soweit in Ordnung, der Druck ist einwandfrei. Allerdings sind sie scheinbar etwas dicker geraten. Und es fehlt was: der Plan gibt zwar die Variante für das Beuteflugzeug an, die notwendigen Decals fehlen aber und da müßte man dann auf seine Grabbelkiste hoffen oder eventuell im After-Market nach Ersatz suchen. Für meine Fälle ist aber eindeutig die Version für den Senegal die optisch Interessanteste.
     

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  8. #7 Black-Box, 30.04.2009
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    Mit Gußast 1 kommen wir endlich zum Plastik. Das Bild ist zwar etwas verschwommen, zeigt aber ausreichend die Teile. Ein typischer Short-Run Bausatz. Die Oberflächen sind in den meisten Fällen etwas rauh und bedürfen einer zarten Behandlung mit feiner Stahlwolle. Die Gravuren sind sehr fein, fast schon zu fein und müssen teilweise etwas nachgearbeitet werden.
     

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  9. #8 Black-Box, 30.04.2009
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    Ast 2 hält das Flügelwerk parat sowie zwei Teile für den Innenausbau. Der Ausbau des Cockpitbereichs fällt für meine Begriffe etwas spartanisch aus, da ist mit entsprechenden Infos ein weiterer Ausbau durchaus sinnvoll.
     

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  10. #9 Black-Box, 30.04.2009
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    Ein schneller Blick auf die Flügeloberflächen zeigt eine schön wiedergegebene Oberfläche mit ansprechenden Bespannungsstrukturen.
    Flügeloberseite...
     

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  11. #10 Black-Box, 30.04.2009
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    Black-Box Guest

    ...und Flügelunterseite. Das haben ich schon deutlich schlechter (oder gar nicht wo es eigentlich hingehörte) gesehen. Hier gilt es, die Stahlwolle zur Glättung der Oberfläche nur ganz sanft und vorsichtig zu benutzen, um die vorhandenen Details nicht zu zerstören.
     

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  12. #11 Black-Box, 30.04.2009
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    Gußast 3 in Sternform hält den Kleinkram bereit. Der Ast wurde in der Mitte zertrennt, damit er in den Karton paßt. Insgesamt also eine recht überschaubare Teilezahl, da ist sicher für den ambitionierten Bastler genug Raum für eigene Verbesserungen erkennbar:D
     

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  13. #12 Black-Box, 30.04.2009
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    Wenn man etwas genauer hinschaut, sieht man, dass der Guss nicht wirklich optimal ist. Gußgrate hier und da, hier und da kleine Sinkstellen,alles irgendwie schwammig. Aber man erwartet von Azur auch keine Qualität wie bei Hasemiya.
     

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  14. #13 Black-Box, 30.04.2009
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    Die Streben scheinen mir auf den ersten Blick in Form und Proportion nicht richtig zu sein. Die Verdickung an den Strebenenden sind wohl zu kräftig ausgefallen. Na endlich hab ich was zum Schleifen gefunden:FFTeufel:
     

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  15. #14 Black-Box, 30.04.2009
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    Die beigefügten Klarsichtteile sind tiefgezogen. Die Teile aus dem ursprünglichen Bausatz sind jeweils nur einmal vorhanden, das Teil für die Erweiterung aber doppelt....:confused:
     

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    Hallo

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  17. #15 Black-Box, 30.04.2009
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    Die vier vorhandenen Resinteile für die Colonialversion. Zum einen für den vergrößerten Motor/Kühler sowie zwei Teile, die im Bereich des hinteren Abwehrstanden (der dann durch die Haube verschlossen ist) angebracht werden müssen. Der Guß geht in Ordnung, wenn es auch besser geht.
     

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  18. #16 Black-Box, 30.04.2009
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    Black-Box Guest

    Zum Schluß die kleine Ätzteilplatine mit Teilen für Cockpit und Leitwerk/Seitenruder.

    Alles in Allem ein ordentlicher Short-Run Bausatz von Azur. Keine bösen Überraschungen, keine besonderen Highlights. Der Bausatz dürfte keine übermäßig großen Schwierigkeiten beim Bau machen und ist durchaus für den ambitionierten Fortgeschrittenen als Einstieg in den Short-Run Sektor zu empfehlen. Durch die einfache Konstruktion (die Verstrebungen werden erst nach dem Verkleben des Flügels angebracht) auch für den ersten Kontakt mit einem Flugboot empfehlenswert.
     

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