1/72 Supermarine Stranraer – Matchbox

Diskutiere 1/72 Supermarine Stranraer – Matchbox im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bausätze vorgestellt; Weils so schön gruselig ist, hier noch was aus meiner Sammlung: Zum Original: Die Stanraer war der letzte einer langen Kette klassischer...

Moderatoren: AE
  1. #1 Perceval, 16.01.2004
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    Weils so schön gruselig ist, hier noch was aus meiner Sammlung:

    Zum Original:

    Die Stanraer war der letzte einer langen Kette klassischer Doppeldecker-Flugboote von Supermarine. Der Erstflug fand 1935 statt, die RAF schaffte 23 Maschinen an, in Kanada wurden in Lizenz noch einmal 40 Maschinen gebaut. Die RAF flog 4 Staffeln als Aufklärer bis zum Ersatz durch Short Sunderlands 1940/41.

    Spannweite: 25,91 m
    Länge: 16,71 m
    Triebwerk: Zwei Bristol-Pegasus-X-Sternmotoren mit je 887 PS
    Bewaffnung: drei 7,7 mm MG, bis zu 454 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit: 265 Km/h
     

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  3. #2 Perceval, 16.01.2004
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    Zum Modell:

    Tja, was soll ich sagen - Matchbox. Recht wenig Teile für die Art und Größe der Maschine, dafür um so "grober" und stabiler. Teils erhabene, teils versenkte Gravuren, teilweise sehr überproportioniert.

    Trotzdem hat der Bausatz seinen gewissen Charme: Sei es, weil es der einzige mir bekannte dieses interessanten Typs ist, sei es, dass ich wie so mancher von uns, die in der alten Bundesrepublik aufgewachsen sind, meine ersten Modellbau-Erfahrungen mit den Modellen dieses klassischen britischen Herstellers gemacht habe. Und sei es nur, um mit dem gerade fertiggestellten Modell Luftschlachten nachzustellen oder das Flugzeug in kürzester Zeit schrottreif zu spielen :TD: :rolleyes:

    Der Bausatz ermöglicht es, drei Maschinen der RAF darzustellen.

    Für die, die es interessiert: Beziehen kann man den Bausatz nur noch "second hand". Bei Ebay erzielt er teilweise astronomische Preise.

    Spritzling 1:
     

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  4. #3 Perceval, 16.01.2004
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    :D Das stimmt, die Stoffstrukturen hat Matchbox recht gut getroffen. Nicht nur bei diesem Kit, auch bei anderen, wie z.B. der Lysander, der Gladiator, der Swordfish, der Walrus oder der Seafox. Da sind die Flächen und der Rumpf recht gut getroffen. Auch die Verstrebungen sind stellenweise recht fein gearbeitet, ich weiß noch, wie ich 11 oder 12jähriger über die Seafox geflucht habe weil das alles so "instabil" war :rolleyes:

    Wenn wirklich Interesse besteht, mache ich die Tage nochmal ein paar Bilder...
     
  5. #4 ...starfire, 11.06.2009
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    Supermarine Stranraer, Matchbox, 1/72

    Die Stranraer das letzte mehrmotorige Patrouillenflugboot der Firma Supermarine. Entworfen wurde sie von R.J.Mitchell, welcher später die berühmte Spitfire konstruieren sollte.
    17(+1) Maschinen wurden für die RAF gebaut, 40 weitere als Lizenzprodukt in Kanada für deren örtliche Streitkräfte. Nach Kriegsende gelangten 14 dieser Maschinen auf den Zivilmarkt, wodurch zwei "Strannys" mehr oder weniger überlebt haben: CF-BXO gelangte Mitte der 70er Jahre ins Royal Air Force Museum, während sich die Reste einer 1949 abgestürzten Maschine im Canadian Museum of Flight (bzw. noch an der Absturzstelle...) befinden.

    Laut der Gravur im Rumpfinneren muss der Matchbox-Bausatz um 1978 entstanden sein. Als Referenz hat man sich scheinbar (und naherliegenderweise) an der Maschine im RAF-Museum orientiert, welche allerdings gewisse Abweichungen zur Militärversion aufwies und heute noch aufweist. Doch dazu kommen wir später.
     

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  6. #5 ...starfire, 11.06.2009
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    Beim Öffnen des Kartons fällt auf, dass Matchbox schon vor 30 Jahren die Klarsichtteile separat einlagerte, um Kratzspuren zu vermeiden. :FFTeufel:
     

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  7. #6 ...starfire, 11.06.2009
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    In alter Matchboxtradition finden wir mehrfarbige Spritzlinge vor, so ist der Rumpf-Spritzling diesmal grün eingefärbt.
     

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  8. #7 ...starfire, 11.06.2009
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    Die Tragflächen fallen grau aus, sowohl die oberen ...
     

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  9. #8 ...starfire, 11.06.2009
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    ... als auch die unteren.
     

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  10. #9 ...starfire, 11.06.2009
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    Der letzte nicht-klare Spritzling ist braun eingefärbt.
     

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  11. #10 ...starfire, 11.06.2009
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    Blick auf die Klarsichtteile. Zumindest die Kanzelverglasung ist meines Erachtens trotz ihrer Dicke von ca. 1mm durchaus brauchbar, in den Rumpffenstern finden sich zwar keine Einfallstellen, allerdings weisen diese teilweise Schlieren und in einem Fall einen Lufteinschluss auf.
     

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  12. #11 ...starfire, 11.06.2009
    Zuletzt bearbeitet: 20.06.2009
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    Sehen wir uns die Spritzlinge erst einmal noch etwas näher an.

    Hier die Steuerbordseite des Rumpfes. In Kanada wurde den Zivilmaschinen eine zusätzliche Frachtraumluke anstelle der vorhandenen Rumpftür eingebaut, hierfür fiel ein Fenster neben der Tür weg. Die Museumsmaschine in Hendon weist diese Luke immer noch auf und auch Matchbox hat sie brav nachgebildet. :FFTeufel:
     

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  13. #12 ...starfire, 11.06.2009
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    Blick auf die Innenseite des Rumpfes. Hier gibt es nicht viel zu sehen. Bei der Museumsmaschine leider auch nicht - in den Jahren, die sie in Kanada untätig herumstand kam der Großteil der Innenausrüstung abhanden.
     

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  14. #13 ...starfire, 11.06.2009
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    Das hier wir einmal das Cockpit ...
     

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  15. #14 ...starfire, 11.06.2009
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    Das Tragflächenmittelstück - ich hab schon größere Gräben gesehen. Im Vordergrund eines von drei völlig undetaillierten (aber immerhin vorhandenen) Rumpfschotts.
     

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  16. #15 ...starfire, 11.06.2009
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    Hier sehen wir den "Arbeitsplatz" des Piloten (selbstverständlich liegen dem Bausatz drei Besatzungsfiguren bei) und die beiden Bristol Pegasus Motoren. Von letzteren hat die Firma CMK Nachbildungen aus Resin im Angebot. Die Scarff-Ringe der MG-/Bord-Schützen gibt es als Ätzteilsatz der Firma Eduard.
     

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  17. #16 ...starfire, 11.06.2009
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    Wo wir gerade beim Thema sind - Bord-MGs und Instrumentenbrett (kein Decal vorgesehen).
     

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  18. #17 ...starfire, 11.06.2009
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    Blick auf die "Struktur" der Tragflächen. Teilweise befinden sich ganz leichte Kratzer in der Form, welche sich mit abgeformt haben.
     

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  19. #18 ...starfire, 11.06.2009
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    Kommen wir nun zum "Papierkrieg". Die Bauanleitung erfüllt Ihren Zweck, lässt sich aber nur bedingt über die Lackierung im Detail bzw. gar nicht über die Verspannung aus.
     

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  21. #19 ...starfire, 11.06.2009
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    Für die Außenlackierung liegt eine separate Anleitung vor.
     

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  22. #20 ...starfire, 11.06.2009
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    Version 3 in "Aluminum-Dope" über alles.
     

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