Son Dakika Türkiye Gündem Haberleri - Ankara Esenboğa Havalimanı'ndan Trablus'a gitmek üzere havalanan, içerisinde Libya Genelkurmay Başkanı Orgeneral Muhamm...
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Der Funkverkehr wurde freigegeben.
Um 20:17 Uhr Ortszeit startete Flugzeug HMJ185 auf dem Weg vom Flughafen Esenboğa zum Flughafen Mitiga (Tripolis) in Libyen gemäß Standardverfahren. Nach dem Start wurde der Flug vom Tower Esenboğa an die Anflugkontrolle unseres Flugsicherungszentrums und anschließend gemäß den geltenden Standardverfahren an die Gebietskontrolle übergeben. Demnach wurde dem Flug ein schrittweiser Steigflug auf die angeforderte Flughöhe gestattet.
Um 20:25 Uhr Ortszeit durfte das Flugzeug nach Erreichen einer Endhöhe von 34.000 Fuß den Flug fortsetzen.
Um 20:31 Uhr Ortszeit meldete das Flugzeug in einer Höhe von etwa 32.000 Fuß einen Notruf (PAN-PAN, PAN-PAN, PAN-PAN) – eine niedrigere Stufe der MAYDAY-Warnung, der höchste Notfallcode im Flug –, einen allgemeinen elektrischen Ausfall und bat um Radarführung (Flugroute) zur Rückkehr nach Ankara.
Um 20:32 Uhr Ortszeit wurde das Flugzeug auf Anweisung des Fluglotsen über seinen Kurs und die Sinkflughöhe für die Rückkehr zum Flughafen Esenboğa informiert.
Um 20:33 Uhr Ortszeit aktivierte der Pilot den Notfallcode 7700 (den höchsten Notfallcode im Flug). Nach Bestätigung des Problems durch die Flugsicherung wurde festgestellt, dass die Flughöhe des Flugzeugs nicht mehr auf dem Radar erfasst werden konnte.
Um 20:34 Uhr Ortszeit veranlasste die Flugsicherung aufgrund von Störungen in der Kommunikation zwischen Pilot und Flugsicherung eine Überprüfung des Funkes wegen Parasiten/Störgeräuschen in der Leitung. Gleichzeitig bestätigte der Pilot die Flughöhe und übergab diese der Anflugkontrolle zur Einleitung einer Notlandung zum Flughafen Esenboğa.
Um 20:35 Uhr Ortszeit meldete das Flugzeug wiederholt PAN-PAN, PAN-PAN, PAN-PAN und kontaktierte die Anflugkontrolle zur Einleitung einer Notlandung zum Flughafen Esenboğa. Dabei wurden ihm der Radarvektor und die geplante Sinkflughöhe mitgeteilt.
Um 20:36 Uhr Ortszeit brach die Kommunikation zwischen Pilot und Flugsicherung ab, und die Stimme des Piloten war kaum noch zu hören. Darüber hinaus kam es zu teilweisen Ausfällen von Fluginformationen auf dem Radarschirm.
Um 20:38 Uhr Ortszeit stellte der Fluglotse fest, dass das Flugzeug auf dem Radarschirm vollständig außer Sicht war. Gleichzeitig blieben Kontaktversuche des Fluglotsen unbeantwortet.
Daraufhin wurden über einen Zeitraum von etwa fünf Minuten Versuche unternommen, das Flugzeug über verschiedene Frequenzen zu erreichen – jedoch ohne Erfolg. Im Anschluss wurden umgehend die zuständigen Stellen informiert, um eine Such- und Rettungsaktion einzuleiten. Währenddessen wurden aufgrund der fehlenden Ortung des Flugzeugs die Starts und Landungen am Flughafen Esenboğa aus Sicherheitsgründen vorübergehend ausgesetzt, um im Falle einer möglichen Notlandung alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen.